Plauderstündchen > Kaffeeklatsch
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Joerg Moeller:

--- Zitat von: OoK_Twen am November 29, 2005, 16:51 ---
--- Zitat von: Jörg Möller am November 29, 2005, 16:49 ---Ja, eine Orale, die an einer Studie teilnimmt. Und mit denen solltest du dich dann auch in Verbindung setzen. Die sind die Einzigen die daran etwas ändern können.

--- Ende Zitat ---

mach ich am mo. da ist meine ärztin wieder da, mom. nur vertretung da u. da brauch ich das nicht besprechen.

--- Ende Zitat ---

Ich würde es aber trotzdem tun. Vielleicht können die ganz schnell etwas ändern, damit es dir wieder besser geht, also warum bis Montag warten?
Angelika:
also ich bin ja jetzt auch schon einige Zeit eine "Süße", aber mit den Hypos - da hab ich noch nicht alles kapiert. Ich erkenne meine Hypos gut und normalerweise fängt bei mir der kalte Schweiß und das Zittern so zwischen 50 u. 40 an. Ich kenne aber Leute, die bei 50 schon umfallen.  :kratz: :kratz:
Mein niedrigster Wert war mal 19 , meine Mutter hatte mich am Telefon vollgequatscht und ich konnt nicht zum Traubenzucker aber ich hab's auch dann noch geschafft bis in die Küche. Woran kann es liegen, daß die "Umfallgrenze" so unterschiedlich ist  :kratz:
ralfulrich:
Das Hauptproblem bei der "Umfallgrenze" scheint eher ein Problem der Messung zu sein. Wir haben in der Klinik des DFI mal Parallelmessungen mit den eigenen BZ-Meßgeräten zu den Labormessungen gemacht und protokolliert. Abweichungen von 20-30 mg/dl waren eher die Regel. Dabei war auffallend, daß die eigenen Geräte bei allen Patienten immer zuviel anzeigten.

Ein weiterer Grund ist die Geschwindigkeit, mit der der BZ in den Keller geht. Wenn z.B. eben noch 60 mg/dl gemessen werden ist es durchaus möglich, daß 5 Min. später schon die Komagrenze erreicht ist...

Vielleicht fällt Jörg noch was ein...

Grüße
Ralf
LordBritish:
Die Hauptgründe hat Ralf mit der Toleranz der Messgeräte, sowie der Geschwindigkeit der BZ-Senkung schon beantwortet.
Ein weiterer Faktor ist die Bewegung, wenn man zuvor Sport gemacht habe sinkt der ja ggf. noch weiter falls man nicht bzw. nicht ausreichend
mit Sport-BE vorgesorgt hat. Der eine merkt die Hypo halt schon im Anfangsstadium und der andere erst viel später, eben dann wenn der schon länger niedrig gewesen ist. Wichtig ist dabei wieviel Glucose dem Gehirn zur Verfügung steht unter 30 mg/dl ist es definitiv unterversorgt und dann kommt es zur schweren Hypo mit Bewustlosigkeit.
Weiterhin könnte ich mir vorstellen, das Aufgrund von alternativen Teststellen solche Ergebnisse zustande kommen.
(Bei einer Hypo soll man zwar keine alternativen Tesstellen wie Arm ect. nehmen, aber...  :zwinker:)

Lord
Joerg Moeller:

--- Zitat von: ralfulrich am November 29, 2005, 21:42 ---Das Hauptproblem bei der "Umfallgrenze" scheint eher ein Problem der Messung zu sein. Wir haben in der Klinik des DFI mal Parallelmessungen mit den eigenen BZ-Meßgeräten zu den Labormessungen gemacht und protokolliert. Abweichungen von 20-30 mg/dl waren eher die Regel. Dabei war auffallend, daß die eigenen Geräte bei allen Patienten immer zuviel anzeigten.

--- Ende Zitat ---

Dazu muß man aber auch sagen "Je höher der tatsächliche Wert, desto größer die Abweichung"!

Die Hypogrenze hat immer auch damit zu tun, welchen BZ der Körper bisher gewöhnt war. Liegt einer ständig bei 300-400, dann kann bei dem eine Hypo auch schon mal bei 200 anfangen.

Liegt einer ständig um die 80, dann merkt er es veielleicht erst bei 40. Und von da bis "Licht aus" ist es nicht mehr weit.

Das mit der Geschwindigkeit des Absinkens ist eine einfache Geschichte: der Körper meldet sich, kurz bevor ihm das Licht ausgeht. Da ist es ja logisch, daß er sich bei schnellem Absinken früher meldet als wenn der BZ schön langsam sinkt. (Im ersten Fall bleibt nicht mehr allzuviel Zeit etwas zu unternehmen, da muß man schon ein bißchen heftiger die Alarmglocke läuten)
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