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BZ Werte und Stress

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Joerg Moeller:

--- Zitat von: Joa am November 22, 2005, 20:29 ---In Adrians Beispiel würde ein Glucoseüberschuss aus 2 BE nachgehend im Zeitraum X wieder brav auf einen Blutzuckerwert < 100 heruntergeregelt.
Auch ohne Korrekturinsulin und nur auf der Grundlage einer ausreichend angelegten Basalinsulinversorgung.
Täte er das nicht, wäre die Basalinsulinversorgung unzulänglich angelegt.

--- Ende Zitat ---

Wenn du der Meinung bist, daß die korrekte Basalversorgung einen erhöhten BZ absenkt, dann hast du das Prinzip der Basalversorgung nicht so ganz begriffen. Die soll nicht senken, die soll verhindern daß er steigt.

Klar wird der BZ bei einer korrekten Basalversorgung sinken: weil er sich auf das Flüssigkeitsvolumens des Körpers verteilt. Was wir messen ist der Glucoseanteil an 5-6 Liter Blut. Geh mal von einem Hämatokrit von 0.45 aus, dann wären das 2,75 - 3,30 Liter Plasma. Der Körper besteht aber aus ein bißchen mehr Wasser...


--- Zitat ---Ich bin allerdings noch nicht dahinter gekommen, was Dich hindert, dem Modell zu folgen?
--- Ende Zitat ---

Es ist oberflächlich und unpräzise.


--- Zitat ---Vielleicht kann es sein, dass bei Dir aufgrund der Typ2 Situation andere Resistenzen, vielleicht die im Glucosetransport, auch noch eine Rolle spielen.
--- Ende Zitat ---

Joa: ich bin Typ 1


--- Zitat ---Es ist mir aber nicht bekannt, dass oder ob überhöhte Blutglucosewerte da irgendwo, für sich genommen, eine verstärkende Wirkung zeigen.  :gruebeln:
--- Ende Zitat ---

Die sind nur ein Symptom, keine Ursache.

Joa:

--- Zitat von: Jörg Möller am November 23, 2005, 00:41 ---
--- Zitat von: Joa am November 22, 2005, 20:29 ---In Adrians Beispiel würde ein Glucoseüberschuss aus 2 BE nachgehend im Zeitraum X wieder brav auf einen Blutzuckerwert < 100 heruntergeregelt.
Auch ohne Korrekturinsulin und nur auf der Grundlage einer ausreichend angelegten Basalinsulinversorgung.
Täte er das nicht, wäre die Basalinsulinversorgung unzulänglich angelegt.

--- Ende Zitat ---

Wenn du der Meinung bist, daß die korrekte Basalversorgung einen erhöhten BZ absenkt, dann hast du das Prinzip der Basalversorgung nicht so ganz begriffen. Die soll nicht senken, die soll verhindern daß er steigt.

--- Ende Zitat ---

Wenn das so meine rein individuelle und alleinige Meinung wäre, dann müsste ich langsam mal drüber nachdenken, was an meiner Therapie nicht stimmt,
dass ich zu einem derart falsch abweichenden Modell komme.

Allerdings sagst Du mehr.
Du sagst damit auch, dass Teupe das Prinzip der  Basalratenversorgung anscheinend nicht so ganz begriffen hat.     

Vielleicht hast Du ja recht, mir kommt allerdings da erstmal der Verdacht, dass irgendwo der Wurm drin ist.

                                                                                                                                                       
Gruß
Joa

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Joa am November 23, 2005, 17:54 ---Du sagst damit auch, dass Teupe das Prinzip der  Basalratenversorgung anscheinend nicht so ganz begriffen hat.     

--- Ende Zitat ---

Oder daß du Teupe nicht so ganz verstanden hast :baeh:

Joa:

--- Zitat von: Jörg Möller am November 24, 2005, 01:11 ---
--- Zitat von: Joa am November 23, 2005, 17:54 ---Du sagst damit auch, dass Teupe das Prinzip der  Basalratenversorgung anscheinend nicht so ganz begriffen hat.     

--- Ende Zitat ---

Oder daß du Teupe nicht so ganz verstanden hast :baeh:

--- Ende Zitat ---

                     

Nöööhhh ... Nöööhhh ... Nöööhhh,     

                     


Das nennt Teupe Regelwerk. Abteilung Schema C.
"eine funktionierende Basalrate korrigiert auch Essensglucose grundsätzlich auf ca. 90 mg/%"

Ist natürlich nicht unbegrenzt zu betreiben auf diese Art.

Aber versuchen wir einfach noch mal die Sache mit dem schlichten Mittel von Logik anzugehen. :zwinker:
Soll ja manchmal helfen.

Gluco-Homöostase :
"Da nicht kurzzeitig zu hoher Blutzucker sondern zu niedriger Blutzucker eine akute Gefährdung der Funktionstüchtigkeit
des Organismus bedeutet, steht dem alleinigen blutzucker-senkenden Hormon (Insulin), gleich eine "Armada" von
blutzucker-erhöhenden Faktoren gegenüber."

Nun stellen wir uns den diabetischen Stoffwechsel des Typ 1 als ein Regelsystem vor.

Und der vorangehenden Aussage entnehmen wir die "Hypothese", dass in selbigem Regelsystem nur ein Hormon, nämlich Insulin,
zur Blutzuckersenkung verfügbar ist. Glucosenachschub  - dagegen stehend -  gibt es bei Bedarf permanent von Leber und Co.

Wie könnte das Regelsystem "Basalrate/-insulinversorgung" - als künstliche Funktionsgröße formuliert -  überhaupt funktionieren,,wenn das Insulin dabei nicht
permanent blutzuckersenkend agierte? Dann wäre das wohl ein höchst instabiler Regelkreis, oder gar keiner.

Comprende?  :gruebeln:

Nebenbei angemerkt, mir ist daran aufgefallen, warum Lantus und insbesondere Levemir überhaupt bei Typ1, und sogar bei jüngeren,
so erstaunlich oft funktionieren können. Als eigentlich Typ 2 designtes Kunstprodukt.

Da kommt das herunterregulierende Insulinplus IMHO so gleichmäßig langsam, das der Chorus der Gegenregulation das genauso gut
abfedern kann, wie eine funktionierende Pumpenbasalrate.  :heilig:

Pumpe nur für Diabetiker ohne Glucagonantwort und/oder mit kritisch gesenkter Gegenregulationsschwelle des Nebennierenmarks (Adrenalinantwort)?
Oder wie, oder was?  :kreisch:



Gruß
Joa



Joerg Moeller:

--- Zitat von: Joa am November 24, 2005, 02:42 ---"eine funktionierende Basalrate korrigiert auch Essensglucose grundsätzlich auf ca. 90 mg/%"

--- Ende Zitat ---

Glaub dran, wenn du magst.

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