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Neue Therapie/Verabreichungsform von Insulin

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Dirk:
Hallo All,

hab gestern was gelesen, und wollte es hier mal weiter verbreiten.

http://www.welt.de/data/2005/10/25/793557.html

Ich finde es zumindest sehr interessant.
Gruß
Dirk

diabetestroll:
Hallo Dirk,
so neu ist das auch wieder nicht. Ich habe letztes Jahr an einer Studie hier in Deutschland teilgenommen, die von einer anderen Firma war.Das Ergebnis war phenomenal. Ich hatte binnen vier Wochen einen Hb1a Wert von 6, 1 gehabt, davor über 8,6. Die Handhabung war auch Ok, war zwar ein Vorserienmodell, klappte aber.Die gute Wirkung wurde mit einer anderen Rezeption über die Lunge im Gegensatz zum Pen erklärt.Joerg kann bestimmt mehr dazu erklären.

Es grüßt der diabetestroll

Joerg Moeller:
Dazu mal einen Link von mir: http://www.medknowledge.de/neu/2004/I-2004-13-inhalatives-insulin.htm

Auf dem Ärztekongress der Diabetika-Ruhrgebiet wurde das Thema auch kurz angesprochen. Demnach soll dabei ein vierfaches der normalen Menge benötigt werden, damit es eine entsprechende Wirkung zeigt.

Das Wirkspektrum ist dann in etwa mit dem von subcutan injiziertem Normalinsulin vergleichbar, was Dauer und Wirkmaximum angeht. Unklar ist noch, inwieweit sich z.B. eine Erkältung auswirken könne. Interessant aber der Fakt, daß es bei Rauchern besser wirkt als bei Nichtrauchern. Ich hätte eher mit dem Gegenteil gerechnet.

Fazit: wer eine absolute Spritzenphobie hat, für den kann das was sein. Wer aber jetzt schon KIA (Kurzzeit-Insulin-Analoga; Humalog, Novorapid und Apidra) wegen deren kürzerer Wirkzeit und schnellerem Wirkmaximum nutzt, für den ist das definitiv nichts.

Dirk:
Hi,

sicherlich ist die Meldung auf dem ersten Blick nicht neu, auf den 2ten schon. Exubera kenne ich, denn es ist von meiner (hier nicht näher zu erwänenden Firma ;) ). Der unterschied ist, das Exubera Staubform ist, und dieses aus der Meldung aber in der Flüssigen Form bleibt. Desweiteren geht es wohl einen nicht unerheblichen Teil über die Mundschleimhaut...

Ob es jetzt von der zu verwendenden Menge, oder in der Langzeitbetrachtung sich besser darstellen wird wird sich wohl dann noch zeigen müssen.

Gruß
Dirk

Joerg Moeller:
Im Newsletter vom DDZ stand heute auch ein Link dazu: http://www.diabetes.uni-duesseldorf.de/news/index.html?TextID=3066

Da steht aber aber wieder ein bißchen anders, als es uns beim Ärztekongreß gesagt wurde.  :kratz:

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