Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Minimed 670g

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Markus99:
Bei der insulincluber ich habe mit bekommen, dass die Orginale Sensoren (ich glaube Guardian)
Nicht so zuverlässig sind und gibts viele Ausfälle,dass die oft viele nicht trauen den automodus zu benutzen.  :gruebeln:
Das die lieber andere Sensoren haben wollen, wie zb.Dexcom G6🥴

Was ist damit,läuft bei Euch echt alles einwandfrei?🤔

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Markus99 am April 01, 2020, 01:13 ---Bei der insulincluber ich habe mit bekommen, dass die Orginale Sensoren (ich glaube Guardian)
Nicht so zuverlässig sind und gibts viele Ausfälle,dass die oft viele nicht trauen den automodus zu benutzen.  :gruebeln:

--- Ende Zitat ---

Es wird immer und zu jedem Gerät Stimmen geben, die damit nicht klarkommen. Das liegt einfach daran, dass die Körper nicht in allen Dingen 100%ig gleich reagieren. Auch zum Libre gibt es viele, bei denen es nicht ohne Probleme funktioniert, während es bei mir absolut erstklassig läuft.

Ich würde daher nicht zu viel Wert drauf legen, wie es bei anderen funktioniert, sondern es am besten mal selber ausprobieren.
Ist wie mit einem Schuh, den man auf der Straße findet: dem einen ist er zu groß, dem anderen zu klein, aber es gibt sicher auch den, bei dem er passt wie angegossen.

Viele Grüße
Jörg

mini11:
Bei mir kann ich sagen, Ausfälle habe ich nicht zu vermelden, alles läuft, das
Einzige, was eventuell nervt ist, dass sehr oft bz verlangt wird, aber das soll sich mit der Zeil legen.
Der Automodus läuft prima, kann ich nur empfehlen

Mini11

Floh:
Soderl, wir sind ein paar Schritte weiter. Trotz Corona-Krise habe ich das Packerl mit den Sensoren inzwischen in den Händen. Die Schulung zum neuen CGM musste leider gestrichen werden - ambulante Termine sind gerade nicht möglich. Ich verstehe das, es ist aber ja nicht mehr erstes CGM. Mit Handbuch ist das alles gut zu bewältigen.

Schritt 1: Sensor im Vergleich zu Dexcom 4/5 bzw. Libre (1) bzw. xDrip-Eigenbau

Der Sensor ist anders geformt und etwas größer als meine Vergleichsobjekte. Durch die Variante des seitlich anklippbaren Transmitters ist die Bauhöhe aber nicht ganz so "hoch" wie beim Dexcom 4/5/x-Drip. Die Form ist okay, der Inserter funktioniert (wenn auch etwas anders als gewohnt) - alles keine erkennbaren Vor- oder Nachteile für eines der Systeme. In der Bedienungsanleitung sind ausdrücklich Oberarme und Bauch als Setzstellen erlaubt, das Handbuch Guardian geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt "Oberarme und Bauch sind empfohlen, aber jede andere Stelle mit genügend Unterhautfettgewebe ist i.O.". Das gefällt mir.

Auch schön: Im Handbuch wird die Zusammensetzung und Quelle der beiden enzymatischen Sensorkomponenten beschrieben, die Grenzwerte angegeben etc. etc. Ich gebe aber zu: vielleicht habe ich das bei Dexcom/Libre nur nie ganz gelesen, weil ich halt nicht das ganze Handbuch lesen musste.

Schritt 2: Kleber

Noch erlaube ich mir keine Aussage. Ich habe weder den Kleber vom Libre, noch den von Dexcom vertragen. Das Libre war absolut unterirdisch, da ist mir die Haut in Fetzen abgefallen - beim Dexcom war die Hautirritation Umgebungsabhängig (bei hoher Temperatur und Luftfeuchte schlimm, im trockenen Winter ganz okay). Im Fall Dexcom habe ich mit "Unterpflaster" (Compeed Blasenpflaster) die besten Ergebnisse erzielt.
Der Kleber des Guardian ist anders. Ein anderes Material der Pflaster (eher Typ transparente Folie als Stoffgewebe) und eben möglicherweise auch ein anderes Kunststoffmaterial. Durch die Positionierung des Klebers zum großen Teil über dem Sensorensemble ist vielleicht auch die Feuchteverteilung zwischen Sensor und Haut anders. Ich bringe ein Update, sobald ich mehr weiß.

Schritt 3: Einrichten und in Betrieb nehmen.

Vielleicht habe ich mich nur doof angestellt. Der Transmitter muss mit der Pumpe (oder halt dem Empfänger) verbunden werden. Soweit, so klar. Auf den Dexcom-Packungen war der Code des Senders aufgedruckt, so dass man auch nach dem Legen des Sensors koppeln konnte. Beim Guardian habe ich das nicht gefunden - also Transmitter noch mal abpopeln (Kleber über Transmitter, siehe oben, das ist doof) und Seriennummer raus schreiben. Ansonsten Problemfrei.

Schritt 4: Guardian-Modus mit Hypoabschaltung und Automodus.

Da wollten wir ja eigentlich hin (das königliche wir, wo ihr hin wollt weiß ich doch nicht!). Heute Nacht wollte ich den Automodus noch nicht betreiben, weil ich mit ständigen, nervigen Kalibrieraufforderungen gerechnet habe. Dem war nicht so. Die erste Anforderung (6 Stunden nach dem ersten Kalibrieren zum Sensorstart) hätte kurz nach 4 Uhr kommen sollen - Aufwachen um 6 geplant, nicht optimal. Ich könnte natürlich den ersten Einschalttermin auf einen sinnvolleren Zeitpunkt legen - mein Fehler. Auch das war aber egal, weil die Pumpe nachts zwei mal der Ansicht war meine Basalrate unterbrechen zu müssen, damit ich nicht unterzuckere. Das ist nett. Und war richtig - ich hab es aber nicht geglaubt und blutig nachgetestet und dann eben den BZ gleich zur Zwischenkalibrierung benutzt.

Seit heute an der Arbeit läuft der Automodus. Ob das war bringt kann ich noch nicht so recht einschätzen. Derzeit kämpfen meine Pumpe und mein Blutzucker gegen mein schwer schätzbares Mittagessen. Das ist bei Kantine halt so, da kann ich nicht viel ändern. Mal sehen, wie es weiter geht.

Joerg Moeller:
Danke für Deinen Bericht. Ich bin schon gespannt, wie es mit dem Kleber und den Kalibrierungen weitergeht. :super:

Viele Grüße
Jörg

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