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BE Insulin linearität
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Hinerk:
Moin,

Heute wurde ich in einem Gespräch mit dem Diabetologen (Dr. R. Herrmann) darauf hingewiesen, dass keine absolute linearität zwischen der BE Menge und den IEs besteht, z. B. bei Faktor 2 und 4 BE = 8 IE bedeutet wegen der nicht vorhandenen linearität, dass bei 8 BE dann nicht 16 IE gespritzt werden müssen es könnte sonst zu einem UZ kommen.

Im Sinne mehr Insulin wirkt länger oder Massenwirkung?

Im welchen Verhältnis sollte bei steigender BE Menge die IE Menge reduziert angepasst werden?

Meine Frage ist jetzt, hat einer der Gurus oder ein anderes Mitglied darüber Infos wie diese Frage zu händeln ist

Ich habe bisher meine maximal Menge auf 15 IE begrenzt um diesem Problem (UZ) aus dem Wege zu gehen.

MlG.

Hinerk
Gyuri:

--- Zitat von: Hinerk am Mai 02, 2016, 19:15 ---(…) wie diese Frage zu händeln ist

Ich habe bisher meine maximal Menge auf 15 IE begrenzt um diesem Problem (UZ) aus dem Wege zu gehen.

MlG.

Hinerk

--- Ende Zitat ---
Ich gehöre zu denen, die sich da keine festen Regeln auferlegen lassen. Bei BE-Aufnahmen außerhalb des "Normalbereichs" spritze ich einfach nach Gefühl eine Dosis, bei der ich aus Erfahrung sagen kann, dass sie mir gut tut … und fertig! Habe ich das Gefühl, dennoch in einen Bereich der Unterzuckererscheinung zu gelangen (was meist kein Hypo ist) führe ich einfach eine Messung durch um Sicherheit zu bekommen. Sollte es wider Erwarten zu einer Hypo kommen, habe ich mir immer noch rechtzeitig selbst zu helfen gewusst.

Etwas vorsichtiger bin ich da beim Management für meine Frau, weil ich deren Reaktionen noch nicht so genau kenne und sie dann öfter zum Messen anleite. Der "Erfolg" sind dann schon mal Entgleisungen bis ca. 300 mg/dl und praktisch NIE Werte unter 60 mg/dl. Aber auch da arbeite ich nie mit Formeln. Ihren Langzeitwert von HbA1c 11,4% am 11.4. in einer Klinik gemessen habe ich in knapp 3 Wochen auf 7,6% gedrückt OHNE eine einzige Unterzuckerung!!!!!!
Hinerk:

--- Zitat von: Gyuri am Mai 02, 2016, 21:00 ---. Ihren Langzeitwert von HbA1c 11,4% am 11.4. in einer Klinik gemessen habe ich in knapp 3 Wochen auf 7,6% gedrückt OHNE eine einzige Unterzuckerung!!!!!!

--- Ende Zitat ---

Moin,

Ich bin jetzt etwas verwirrt, 11,4 dann in weniger als 21 Tage auf 7,6 sind beide Werte gesichert?

Um dieses Ergebnis zu erreichen wäre  es  erforderlich gewesen in den knapp 3 Wochen sehr häufig am Tag zu messen um den 1c  durch die Menge der Messungen auf den Wert von 7,6 rechnerisch zu senken oder waren die 7,6 auch im Blut gemessen.

Diese fragende Feststellung und die Antwort zeigt mir ob ich etwas im Forum gelernt habe (hoffentlich) oder eben nicht (schade).

MlG

Hinerk
Kladie:
Hallo Gyuri,

da schließe ich mich der skeptischen Meinung vom Hinerk an. Mir ist natürlich bewusst wie du mit dem HbA1c umgehst und die theoretischen Rechnungen anstellst aber hier ist ein Fall, bei dem du deine bisherigen Betrachtungen zum HbA1c relativierst.
Du solltest also eher von der Reduzierung der durchschnittlichen BZ Höhe reden, die dem entsprechenden HbA1c zugeordnet werden kann.

@Hinerk

Auch ich rechne ja nicht mit Faktoren und kann dir deshalb die Fragen nicht beantworten. Aufgrund der hiesigen Diskusion habe ich aber meine Dosierungen aufgeteilt und stellte fest, dass 25 IE an 5 Spritzstellen kräftiger wirken als 2 Injektionen. Die pp BZ-Spitze konnte dadurch um ca. 10 - 15 mg/dl reduziert werden. Genau kann ich dies aber nicht definieren. Schneller wirkt das Insulin bei mir nicht aber es könnte sein, dass die Wirkzeit sich etwas verkürzt.

So etwas in Rechnungen zu berücksichtigen ist meiner Meinung nach bei einem Type 2 mit hoher Resistenz zu vernachlässigen. Ich merke z. B. so gut wie keinen Unterschied ob ich 10 oder 15 IE spritze und dosiere deshalb sehr grob (meist in 5er Schritten). Mit Hypos brauche ich nur zu rechnen wenn ich nach der Injektion die Mahlzeit ausfallen lasse (... lassen muss) oder aus Versehen zweimal für eine Mahlzeit spritze. Passiert aber sehr sehr selten.
Gyuri:
MO - MENT MAL!  :zwinker:

Keine der genannten HbA1c Werte sind von mir erstellt. Alle Messungen fanden in Laboren statt.
10,6% im Krankenhaus beim Schlaganfall
11,4% bei der Entlassung aus der Reha-Klinik (mit dem Hinweis, sie sei dort "gut" eingestellt worden)
7,6% vom Labor unseres Hausarztes.
Mit diesen Werten waren wir heute beim Diabetologen … und obwohl man anfangs skeptisch wegen meiner "ungewöhnlichen" Strategie war, wurde ich schlussendlich doch angehalten, vorerst mal so weiter zu machen.
 :super:
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