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Haut beim Stechen "komisch" / "ledrig"
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Tarabas:
Hatte eben wieder so einen Fall. Hab dann gleich mal zwei andere Stellen probiert: dasselbe ledrige Gefühl. Also eine andere Nadel genommen und an allen drei Stellen probiert: sie gleitet einfach rein.

nochmal ne vierte Stelle probiert, erst die neue, alles wunderbar, dann die erste: kratz, kratz.
Und man sieht auch, daß die Haut unter dem Druck sich deutlich spannt und nach unten gedrückt wird, bevor die Spitze es endlich in die Haut geschafft hat.

Mir scheint also die Qualität der Nadeln nicht immer gleichmäßig gut zu sein :-(

btw, hab woanders noch eine ganz treffende Beschreibung gefunden:

"Rauher" Einstich (einer von zehn vielleicht):
 Beim Einstich verspüre ich eine Art kratzendes Gefühl in der Art, als würde man durch faseriges Gewebe stechen und dabei viele einzelne Fasern beim Einstich durchtrennen/zerreissen."
Gyuri:
Bitte nicht ernst nehmen!  :rotwerd:

Am besten ist es, wenn man eine Kanüle gefunden hat, bei der es keine Probleme gibt. Diese verwendet man dann weiter so lange bis es bei der dann auch los geht.

Ernsthaft: (jetzt ungelogen)
Ich verwende meine Kanüle meist über die Lebensdauer einer Ampulle. Sobald ich irgend etwas spüre (normal spüre ich überhaupt nichts) wechsle ich die Kanüle, zur Not auch gleich nach dem ersten Stich.

Bei Lantus ist also spätestens nach 20 Tagen ein Wechsel angesagt (15 I.E. pro Nacht).
Mein Apidra reicht mir normal knapp 6 Tage.

Eine gebrauchte Kanüle noch einmal wo drauf zu schrauben halte ich für übertriebene Sparsamkeit. Meine Frau hat das aber auch schon gemacht.  :wech:

Interessant wäre es, sich so eine störende Kanüle unter einem Mikroskop anzuschauen. 50fache Vergrößerung sollte es aber mindestens sein. Dann würde man vielleicht den Grund für die Störung sehen. Ich habe solche Analysen früher mal durchgeführt, nichts gesehen und auch sehr lange nichts gespürt. Bei  "(einer von zehn vielleicht)" würde ich schon aktiv werden und mir ein Mikroskop beschaffen. Aber ich kann mich überhaupt nicht erinnern, wann es letztmals etwas zu spüren gab.
Tarabas:
Vermutlich werde ich mal mit BD Kontakt aufnehmen, weil in der Tag, 1/10 kann eigentlich nicht sein. Ein Mikroskop kann ich glaub ich nicht wirklich auftreiben.  :'(
Gyuri:
Aus meiner Erfahrung und der meiner Frau (beide sind wir seit 1998 insulinpflichtig) kann ich schätzen, dass bei unseren Kanülen höchstens 5 ‰ "auffällig" waren. Ob dann wirklich ein Fehlschliff vor lag kann ich dann auch nicht sagen, weil ich nur in der Arbeit Mikroskope zum genauen Anschauen hatte. Auch ist es so, dass wir zwei verschiedene Kanülen verwenden, die nach dem Zufallsprinzip entnommen werden: "Novofine" mit weiß/gelbem Siegel bzw. "BD Micro-Fine" mit hellblauem Siegel.


btw: Wer Angst hat, "abgelaufenes" zu erwischen und auch so wenig wechselt wie wir, dem rate ich dringend von dieser Lagerhaltung ab weil sich hier alte und neue Kanülen mischen.

Es war dann also meist so, dass man einfach aus dem Vorrat eine neue Kanüle entnommen hatte.

Würden wir öfter als bei jeder … vielleicht 20sten Nadel etwas beim Zustechen bemerken (was ich mir aber kaum vorstellen kann) würde ich mir schon Gedanken machen und die Nadelspitzen genauer betrachten. Ob dazu eine Lupe mit vielleicht 10facher Vergrößerung genügt, kann ich nicht sagen, ich glaube aber nicht. Darum das genannte Mikroskop mit  50facher Vergrößerung. Hat man diese Möglichkeit einer Kontrolle nicht, kann man auch schwer etwas reklamieren. Subjektives Fühlen beim Stechen hilft nicht viel weiter und wenn man die beanstandeten Nadeln sammelt und dem Hersteller schickt (aber bitte nur mit dem Originalsiegel zweck Rückverfolgbarkeit), könnte er zwar schon Fehler feststellen, jedoch nur gerade stehen, wenn es sich eindeutig um einen Fehler im Schliff handelt. Verbiegungen oder gar Brüche könnten überall passiert sein, auch beim Anwender nach dem Auspacken.

Ich kenne jetzt keine Qualitätsrichtlinien. Aber bis ca. 1% Ausschuss würde ich von mir aus noch leicht akzeptieren. Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schlimmes passieren könnte einfach zu gering. Auch wenn ich so eine Nadel sehr lange verwende, es ist dann doch ein „Einweg- und Wegwerf-Artikel“.


Klimbim2012:
.... ist es wirklich die Haut, - oder schon die Fazien, - die vllt. etwas wirr und verklebt die Muskeln umgeben?

Ich weiß nicht ob es jetzt das selbe ist, - doch auf Dauer, bzw. nach intensiven Bauchmuskel training bzw. - förderung ( mag sich luschtig lesen ),
habe ich ähnliche Beoachtungen gemacht, - wo ich denke, einfach eine Fazie oder Muskelstrang erwischt zu haben!?

Oder ich schon beim ansetzen den Nadel auf einen Nerv stoße oder reagiere, - übertrieben - dann zusammenzucke, und mir neue Stelle suchen
muss, - selbst bei neuer Kanüle ....

Oder ist es einfach die sensible Haut, - die vllt. auf Kälte und Trockenheit anders beschaffen ist und reagiert?

Oder ist bzw. kann es auch sein ( allgemein gemeint ) der Spritzenphobie noch stärker unterlegen zu sein?

Oder sind es diese Stellen, ( mir fehlt der Fachausdruck ), der entsteht, wenn mann / frau die Spritzstellen nicht wechselt .... solche Gnubbel,
durften wir mal bei der Schulung auf einer Art von Stempelkissen ertasten ...  :lachen:


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