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Alternative zu Metformin?
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Joerg Moeller:
Ja, für mich ist das aufgrund meiner Ausbildung kein großes Problem. Ich frag mich nur manchmal was die machen, die keine medizinische Ausbildung haben, wenn der Arzt Blödsinn erzählt.

Beispiel: ich war letztes Jahr wegen einem Erysipel (klick) im Krankenhaus. Im ersten wurde ich wieder heimgeschickt, das wäre keine Entzündung (Rötung, Überwärmung, Schwellung und Druckschmerzhaftigtkeit sind deutliche Entzündungszeichen. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung hat man mir auch erst auf Nachfrage mitgeteilt; Leukos und CRP (beides unspezifische Entzündungsparameter) waren deutlich erhöht.

Im nächsten KH wurde ich dann aufgenommen (zur i.v. Antibiose), aber da bekam ich die Infusionen auch nur unregelmässig und auf mein Nachhaken, wo die denn nun bliebe.

Ein medizinischer Laie wäre wohl erst gar nicht zum zweiten KH gegangen (der Doc hat ja gesagt das ist nix) und hätte sich dann später gewundert, wo auf einmal die Komplikationen herkommen.

Viele Grüße,
Jörg
Jo:
Mein erster Diabetologe sagte mir damals, ein Diabetiker müssen zum Fachmann oder zur Fachfrau seiner/ihrer selbst werden. Ich denke, das ist richtig.

Wenn man blind auf seinen Arzt hört, nichts hinterfragt, möglicherweise sogar, wenn einm selbst etwas seltsam vorkommt, dann können eben schreckliche Dinge passieren.

Und ich denke, man muss auch immer versuchen, seine eigenen Voraussetzungen zu optimieren. Ich bin sehr sehr froh und dankbar, dass ich über meine achtsamere und gesündere Ernährung nicht nur abnehmen konnte, sondern auch ausnahmslos alle meine Blutwerte, inkl. BZ/HbA1c verbessern konnte. Aber dafür musste es wohl im Kopf "Klick" machen. Bevor das nicht geschieht, ist eine wirklich gute Zuckereinstellung meiner Erfahrung nach nicht wirklich möglich.

Jedenfalls sind das MEINE Erfahrungen.

Gruss

Der Jo
Joerg Moeller:
Gut gesprochen, Jo :super:

Viele Grüße,
Jörg
Päonie:
Zustimmung, Jo.  :super:

Doch mal andersherum, es verlassen sich  noch viel zu viele Menschen auf ihre Ärzte.
Hätte ich das im März vorigen Jahres gemacht, wäre ich nicht hier im Forum und heute nicht da, wo ich jetzt bin.

Diabetes 2 nur mit Metformin zu behandeln, war mir einfach zu wenig.
Und auch die Informationen meiner Hausärztin.

Inzwischen geht es mir gut und was ich nach meiner zweiten Ernährungsumstellung merke, ich bin nicht mehr so unendlich müde.
Ich habe vor dieser Umstellung an einem Wochenende in 4 Etappen fast 32 Stunden geschlafen. :o
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