Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Umstellung auf glutenfreie Ernährung
<< < (2/3) > >>
Floh:
Ich habe die selbe Verdachtsdiagnose gehabt (die sich zum Glück nicht bestätigt hat). Hab natürlich auch sofort gesagt "na dann hör ich halt auf - warum mich länger rumquälen" und hatte die selben Erfahrungen. Meiner Ansicht nach lag das an der deutlich verzögerten Aufnahme meiner Ersatzlebensmittel gegenüber dem Weißbrot von vorher. Obst und Linsen und so waren definitiv anders.

Ich habe als Richtwert für "nicht-Glutenhaltige-langsame-KH" immer 75% des normalen Bolus verwendet.

Und dann recht zügig wieder meine normale Ernährung angenommen, als der Verdacht vom Tisch war.

Randnotiz: Ist mir nicht ganz klar geworden: Nach meiner ersten Verdachtsdiagnose hieß es: Ernährung bitte beibehalten wie bisher bis zur Blutabnahme ob wirklich so. Ohne Gluten in der Nahrung können wir sonst die Unverträglichkeit nicht nachweisen. Also für Nachahmer: nicht voreilig umstellen, nach der Selbstdiagnose :)
Angelheart:
Hallo Floh
Bei 6 Wochen ohne Gluten kann man keine Antikörper mehr nachweisen, das gibt dann ein falsch-negatives Ergebnis.
Wenn´s nur eine Verzögerung ist, müsste ich das aber doch an später notwendigen Korrekturen merken? Zur verzögerten Aufnahme kommt es doch durch Ballasstoffe, Fett (und Eiweiß). Ich hab gelesen, dass das Austauschbrot  und die -nudeln aber ballaststoffärmer sein sollen.
Wie kam der Verdacht bei dir und dann wieder vom Tisch? Hast du keine Veränderungen sonst bemerkt?
Floh:
Verdacht war bei mir wegen stark schwankender Blutzucker nach Mahlzeiten, die sich vielleicht nicht alleine mit "verschätzt" erklären ließen. Teils hatte ich Anstiege deutlich später, teils waren Spitzen nahezu sofort nach der Mahlzeit drin. Meine Ärztin war der Ansicht wir sollten die Unverträglichkeit mal testen, weil bei Diabetikern eben signifikant häufiger als beim Rest der Bevölkerung.

Der Bluttest war dann aber unauffällig.

Und inzwischen weiß ich auch, dass sich meine Ärztin durch mein rankes und schlankes Äußeres hat verwirren lassen. Diese späten BZ-Anstiege kamen durch die teils ganz erheblichen Mengen an leckeren Kalorien. Eine ganze Pizza plus eine Tüte Chips ist dann Nachts um drei eben nur aggressiv zu bekämpfen.
Angelheart:
Bei mir kam der Verdacht durch mein Allgemeinbefinden. Dass ich Diabetes hab hat die zu dem Zeitpunkt gar nicht realisiert. Ist eine neue Allgemeinmedizinerin in meiner Hausarztpraxis, wo ich wegen was ganz anderem hin war.
Dass die Bluttests oft nicht aussagekräftig sein sollen, hab ich gelesen. Weil halt nur auf einen Bestandteil untersucht wird und nicht aus die Gesamtheit.
Aber irgendwas scheint da bei mir zu sein, bisher positiv. Und als Einschränkung oder Verzicht empfinde ich das nicht im geringsten.

Wegen den pp-Peaks (1-5-2h) war ich schon mehrfach stationär. Das ist leider so und verhagelt mir bei sonst recht manierlichen Werten immer den Hba1c.
Hexe:
huhuu

ich habe im Moment wenig Zeit, weil es mir selbst nicht so gut geht.

Ich versuche es mal so zu erklären, Gluten-- also das Klebereiweiss-- ist ja in allen Getreiden drin andere Kohlenhydrate sind zum Teil verzögert bzw werden nicht komplett resorbiert.

Beispiel ( passt nicht zur Krankheit aber zu den KH) Möhren ( Wurzel, Rübli, Karotten) habe ja auch KH wirst du aber nicht genauso berechnen wie Reis oder Nudeln....

Und natürlich können entzündliche Prozesse einen Einfluss nehmen, dazu kommt noch, wenn der Darm wieder "fitter" wird, funktionieren andere Prozesse auch reibungsloser.
Ich kann das immer schlecht erklären , ich hoffe ihr versteht so auf die schnelle, was ich meine

liebe Grüsse Vera
Navigation
Themen-Index
Nächste Seite
Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln
Powered by SMFPacks Likes Pro Mod