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Umstellung auf glutenfreie Ernährung
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Angelheart:
Hallo ihr
Seit letzter Woche hab ich die Verdachtsdiagnose Glutenintolleranz und hab entsprechend von heute auf morgen meine Ernährung umgstellt.
Bei annähernd gleicher KH- und BE-Menge ist  mein Blutzucker im Sinkflug. Sowohl Basal als auch im Bolus.
Abgesehen vom Austausch bestimmter Lebensmittel hab ich nichts verändert.
Ich hab den Verdacht, dass ich vorher vielleicht ständige Entzündungen hatte, die sich nun beruhigen.
Hat da jemand Erfahrung mit?

Liebe Grüße
Gyuri:

--- Zitat von: Angelheart am November 09, 2014, 13:24 ---(…)
Seit letzter Woche hab ich die Verdachtsdiagnose Glutenintolleranz (…)

--- Ende Zitat ---
Ich gestehe, mich damit noch nicht befasst zu haben. Aufgrund eines Verdachts, würde ich jedoch nie schlagartig irgend etwas umstellen, sondern schauen, ob mir jemand eine kompetente Diagnose erstellt. Erst dann wäre es sinnvoll, hier auf glutenfreie Kost umzustellen. Ich habe eine Laktose-, Paprika- und Hefe-Unverträglichkeit. Es wäre aber wenig sinnvoll, wenn dann alle auf Laktose, Paprika und Hefe verzichten. Und so sehe ich das bei Gluten auch, obwol ich sicher nicht allzuviel davon abbekomme habe ich keine Angst davor, so lange mir keiner beweist, dass Gluten für mich Gift ist.
Angelheart:
Hallo Gyuri
die Verdachtsdiagnose hat meine Ärztin erstellt und die Bestätigung einer Glutensensibiliät bzw.  -intolleranz erhält man durch Ausschlußdiät und Provokation.
Da das aber auch so eine Autoimmungeschichte ist, würde sie ganz gut zu meinen sonstigen Erkrankungen passen (Schilddrüse und Co.). Außerdem geht es mir seit 5 Tagen deutlich besser.
Die Umstellung ist gar nicht so schwer, man kann halt nur nicht mal eben was beim Bäcker oder in der Kantine essen. Aber Gluten ist schon in ner ganzen Menge, vor allem verarbeiteten,  Lebensmitteln enthalten. So wie Laktose auch. Und per se ist das natürlich kein Gift.
Aber da die Kombination Diabetes und Zöliakie (nicht Intolleranz) häufig vorkommt, hat vielleicht ja jemand ähnliches wie ich beobachtet. Weil, ich hab bereits in den letzten Tagen mein Gesamtinsulin im fast 20 % reduzieren müssen, bei wie gesagt gleichem KH- und sonstigem Gehalt. So deutlich hab ich das in all den Jahren nie gehabt.
Cesund:
Dass die Blutzuckerwerte im Sinkflug sind kann vielleicht auch von der Insulinrezeptor-Upregulation kommen, weil du vielleicht doch insgesamt weniger isst.
Hast du ein komplettes Tagebuch, oder eine Insulinpumpe, dass du die Insulin Tagesgesamtmenge vorher und letzte Woche vergleichen kannst?
Angelheart:
Hallo Cesund

Ich hab die Veo mit Carelink. Und da ich wirklich nichts ausser eben den Austausch des Brotes,  der Nudeln und des Müslis gemacht habe, wundert´s mich ja.
Bin wie immer bei etwa 10 BE. Hab mich wegen dem Sinkflug auch eher weniger bewegt als sonst.

Und die Regluationen kennen ich wohl, hab ich auch schon erlebt in beide Richtungen. Aber nie in diesem Ausmaß und schon gar nicht mit Auswirkung auf mein Dawn-Phänomen. Mein Körpergewicht hat sich auch nicht verändert.
Ich hab schon Diäten- und Fastenzeiten gehabt, da war die Regulation selbst nach über einer Woche minimal, vielleicht 2 IE im Ganzen.

Aber mein Befinden allgemein hat sich verbessert. Meine Verdauung muckert nicht mehr und ich bin wacher und klarer.
Bei ein bis zwei Tagen Abweichungen hätte ich nichts gesagt, kennt man ja, aber so deutlich? Mein Mann scherzt schon, wenn das so weiter geht, kann ich die Pumpe einmotten  ;)
Hatte sonst im Tagesbedarf ca 50-60 Einheiten, bin jetzt bei unter 40. Und ich denke, wenn ich wieder mein normales Bewegungspensum aufnehme, sinkt das weiter.
Ich hatte sonst auch immer -selbst nach Vollkornhaferflocken- massive pp-Peaks. Das ist nun auch nicht mehr. Wegen der unsicheren Lage mess ich im Moment wieder häufiger.
Also bisher profitiere ich nur. Aber ich möcht schon gern wissen, wo´s herkommt und ob das noch jemand kennt, damit ich in Ruhe genießen kann.
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