Diabetesfragen > Diabetes-Technik
Flash Glucose Monitoring
(1/36) > >>
Joerg Moeller:
Hallo Freunde,

ich hab auf Diabetesinfo.de mal einen Artikel über das kommende System von Abbott geschrieben: http://www.diabetesinfo.de/homepage/infos-und-news/fgm-agp.html

Sieht für mich sehr spannend aus und könnte eine Alternative zur herkömmlichen Messung sein. Das ist quasi so eine Art CGMS-light, d.h. es misst kontinuierlich, zeigt den aktuellen Wert aber nur an, wenn man mit einem Lesegerät drüberfährt, also keine Alarme bei Über-/Unterschreiten eines Grenzwertes.

Abbott bietet eine Seite an, auf der sich Interessierte registrieren können: https://www.glukose-anders-messen.de/#1.1.0

Viele Grüße,
Jörg
Friedel:
Hallo Jörg,

das klingt ja sehr interessant.
Sofern das System günstig genug wäre und die Kassen die Kosten übernehmen, eine Katastrophe für alle anderen
BZ-Meßgeräte-Hersteller.

Demnach bleibt die Frage nach den Kosten des Abbott-Systems...  :gruebeln:
Wir dürfen gespannt sein.

Note 1+ für die Info bezgl. Forum an Dich!  :super:


Gruß

Friedel
PitB:
hi alle,

Macht nicht Apple damit auch Grad rum?
oder iss das was anderes?
oder denkt ihr dass das nix wird, da die mit med nix zu tun hamm?
da ja schon seit einiger Zeit alle Grossen mit Fitness und Gesundheitsportalen rummachen, z.B. Microsoft, Google und eben Apple..
ich würde es Apple echt zutrauen dass die was gutes hinbekommen.
ich bin zwar nicht der grösste Apple Fan, aber würde mir dann schon überlegen ein paar Euro zu investiven.
deren System soll doch keine Folgekosten haben...
also das mit der Kontaktlinse von Google habe ich auch nicht ernst genommen, aber das von Apple hört sich nicht schlecht an, oder?

was meint ihr dazu?

Gruss
Holgi61:
Von Abbott's Flash System habe ich neuerdings auch zum ersten mal gehört.
Das wäre eine tolle Sache. Allerdings eine, die mit gefühlten 10-15 Jahren verspätet kommt.
Denn zwei Wochen Sensorhaltbarkeit sind zwar schön und gut, das stellt gerade mal eine Verdopplung gegenüber
z.B. der gängigen Sensortechnik (Medtronic u.a.) dar. Und solch gepriesener Fortschritt kommt jetzt (vielleicht) und erst heute ?
Was anderes, um noch mehr Geld zu saugen fällt denen halt nicht mehr ein. Jetzt sind die Kassen ausgelaugt, dann müssen halt die
Endverbraucher herhalten, es wird schon welche geben, die sich das leisten.
Auch sollte mal schlüssig einer erklären, wieso das mit der Kalibrierung plötzlich komplett entfallen soll.
Das ist 'ab Werk eingestellt', soso. Und wenn ich ein Achtzylinder bin anstatt ein Vierzylinder ? Funktioniere ich dann genauso ?
Das kann m.E. gar nicht sein, bei den Kal.-Problemen anderer Systeme, die heute (aktuell !) angeblich auf dem neuesten Stand sind
und wie ich finde kurz (max. 6 Tage)  und recht fehlerbehaftet (d.h. mit Toleranzen, die keine mehr sind) funktionieren.
Es ist so, als würde mir jemand erzählen, ab morgen
gäbe es für alle Elektromobile Akkutechnik mit halbem Gewicht, doppelter Kapazität und das zum unveränderten Preis.

Zu letzterem habe ich schon vorsichtige Prognosen gehört, dass die Kassen dies wohl nicht oder nicht vollständig übernehmen werden,
da 'verhandelt' man wohl gerade. Entsprechend schwammig klingen die Aussagen über Start und Verfügbarkeit des Systems,
Versucht auch mal, die CGM-Messung mehr als ein Mal im Jahr, z.B.  etwa ein Mal im Quartal bei Eurer KK zu beantragen.
Bis man da mal mit sinnvollen Anfragen überhaupt auf 'Gehör' stösst, um den nächsten Level zu erreichen und um dort abzublitzen,
hat man schon das hohe Alter erreicht, auf das sie alle warten. Mehr als 6 Tage/Jahr (Bsp. Medtronic) ist also unmöglich ?
Ein einziges Trauerspiel, lieber steckt man diesen Pharmafuzzis für wahnsinnig überteuerte Teststreifen/Kassetten das Geld
milliardenweise sonstwohin ...
Es wird gemunkelt, dass für diejenigen, die es sich leisten wollen und können, ein saftiger Eigenanteil übrigbleibt
nach dem 'Verrechnen' der regulären Kosten für Testhilfsmittel, der von den Kassen sowieso schon bezahlt wird.
juergenOBK:
So ein Sensor dürfte dann um die 6 teststreifen pro Tag mal 14 Tage = 84 ersetzen, daraus müsste sich der Preis errechnen, also kleiner 45 Euro. Dann wäre nur noch die Kosten für das Messgerät. Analog zum CGMS so um die 2.000 Euro.

Da CGMS noch in der Beobachtungsphase ist und vielleicht erst in 7-10 Jahren in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse auf genommen wird.

Ist die Hoffnung auf eine Entlastung für den "normalen" Diabetiker eine Seifenblase.

Navigation
Themen-Index
Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln
Powered by SMFPacks Likes Pro Mod