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Necrobiosis lipoidica bei 13-jährigem Mädchen
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MutterTyp1Kind:
Hallo Ulrike,

herzlichen Dank für Deine Antwort! Sie hilft und macht uns Mut. Wir haben auch bereits herausgefunden, dass es keine allgemein gültige Behandlungsmethode gibt. Daher sind wir auf der Suche nach weiteren Informationen/Erfahrungen von Betroffenen. Wenn man so gar nichts weiß, ist es sehr schwer, eine Entscheidung (hoffentlich die richtige) zu fällen.

Viele Grüße
Silke
sonrisa:
Hallo,

ich habe mit 14 Diabetes bekommen und ca. 10 Jahre danach auch Flecken am Schienbein. Bei mir wurde auch eine Biopsie gemacht. Als die Diagnose feststand bekam ich Cortison-Salbe. Die habe ich einige Wochen benutzt, es hat sich aber nichts geändert. Das ist jetzt 20 Jahre her und die Stelle hat sich seitdem nicht mehr verändert, ich habe auch keine neuen Flecke dazu bekommen!
Außer der Cortison-Salbe habe ich nichts unternommen. Es scheint also auch gut möglich, dass die Krankheit sich gar nicht weiter ausbreitet oder verschlimmert.

lg
Hella
MutterTyp1Kind:
Hallo, ich habe noch einmal eine Frage zur Necrobiosis lipoidica. Wir haben nun 6 Wochen eine Kortisoncreme verwendet, lt. Hautärztin sieht es gut aus und wir reduzieren jetzt das Kortison. Hat hier jemand Erfahrungen mit einer Weiterbehandlung? Möchte möglichst richtig handeln, damit es nicht weitergeht mit der Sache.
Vielen Dank und viele Grüße
Silke
moewe:
Sind denn offene Stellen?

Wenn nicht, dann einfach mit normaler Hautpflege weitermachen. Hygiene, cremen und bei Verletzungen sofort behandeln.

Ich glaube nicht wirklich, daß man das von außen irgendwie beeinflussen kann. Daher ist es wohl am Besten, kein großes Drama drauszumachen und ihm nicht so große Bedeutung beizumessen. Ich vermute, daß es auch einen psychologischen Effekt gibt.

Ist zwar jetzt unkonventionell, aber meine Privatmeinung: Ich habs ignoriert und es hat aufgehört..... Die ganze Schmiererei und das Theater von den Ärzten oder meiner Mutter hat eher nix gebracht.

Gruß
Ulrike
Susanne:
Hallo Silke!


--- Zitat von: moewe am Juli 26, 2014, 17:47 ---Ich glaube nicht wirklich, daß man das von außen irgendwie beeinflussen kann.

--- Ende Zitat ---

Ja, denk ich auch. Ich habe jahrelang in einer großen Diabetes-Ambulanz in Wien gearbeitet. Da haben wir immer wieder solche Hutveränderungen gesehen. An unserer Klinik gabs eine ganz ausgezeichnete engagierte dermatologische Abteilung, und so haben wir die Leute immer dorthin in die Ambulanz geschickt. Je nach aktueller Theorie, was das eigentlich ist und wie es entsteht wurden die verschiedensten Salben, PUVA usw versucht... meist war es dann so, dass die Diabetiker irgendwann nicht mehr wollten und die Behandlung abgebrochen haben. Ich weiß von einigen, dass sie sagen "solange man nicht genau weiß was das ist, gibt's halt leider keine wirksame Behandlung. Ich schau drauf, dass ich die Haut ganz normal pflege, und dass sie nicht trocken wird" .

Ist wirklich lästig und grad für junge Mädchen belastend... aber viel mehr als "gepflegt ignorieren" geht im Moment wohl nicht. Allerdings würde ich alle ein, zwei Jahre mich auf einer guten Haut-Ambulanz erkundigen, obs was Neues gibt. Zum Glück geht Forschung immer weiter...
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