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| reschmieba:
Hallo, ich bin bei Frau Dr. Wunderlich im Emil-von-Behring-Krankenhaus und habe hervorragende Erfahrugen gemacht. Aber vielleicht hat ja noch jemand eine Meinung zu ihr oder weitere Tips. War einmal für eine Zweitmeinung bei Prof. Pfeiffer vom Benjamin-Franklin-Krankenhaus. Schien mir sehr kompetent, etwas distanziert. Vielleicht wollte er sich aber auch nicht in eine gute Therapie einmischen. Er war allerdings so distanziert, daß ich bis heute (ca. 1 Jahr) kein Testergebnis und auch keine Rechnung bekommen habe. Gruß, reschmieba |
| Andreas:
@reschmieba: Danke für den Tip. Habe mir auf der Website die Abteilung Innere (www.helios-kliniken.de) angesehen, sagt natürlich nicht viel, aber macht keinesfalls einen schlechten Eindruck. Sammel noch ein wenig Empfehlungen... Leider liegt Zehlendorf so gar nicht auf meinen "normalen" Wegen, aber für eine gute Betreuung könnte man ja auch mal einen Umweg machen! Gruß, Andreas |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Andreas am Juli 21, 2005, 16:36 ---...die Ärztin hatte keine wirkliche Energie, den SiDiary-Ausdruck zu verstehen (z.B. die letzte Woche einmal Tag für Tag zu analysieren), das blieb alles sehr pauschal. Herausgeredet hat sie sich mit ihrer Tages- bzw. Nachtklinik, ich solle mich einweisen lassen und da wäre abends alle Zeit der Welt den Tag zu besprechen, in der normalen Sprechstunde wäre dafür eigentlich keine Zeit --- Ende Zitat --- Das glaube ich ihr schon. Sie bekommen von den Kassen ja nur eine Pauschale, und da muß das dann irgendwie schon passen. --- Zitat ---... sagte die Ärztin, dass sie sich das vorstellen könne. Ich könne mir ja überlegen, ob ich umsteigen wolle. Also: ich kann mir das überlegen, von ihr keine Empfehlung, nix. Hm... ich hätte ja schon gerne einen Standpunkt gehört. --- Ende Zitat --- Das verstehe ich. Du bist dir unsicher und ihre Antwort hat dir auch nicht mehr Sicherheit gegeben. Es war zwar fachlich korrekt (jeder regiert halt anders; ich weiß von Leuten, bei denen Levemir in etwa so wirksam ist wie Wasser), aber sie hätte dir ja ruhig signalisieren können, daß du bei Problemen während des Ausprobierens dort jederzeit einen Ansprechpartner findest. Vielleicht war sie noch nicht erfahren genug; vielleicht hatte sie auch nur einen schlechten/stressigen Tag. --- Zitat ---Mir scheint, dass, wenn ich dort bliebe, ich weiterhin meine Diabetes-Einstellung mehr oder weniger selbst mache (seit dem Weckruf 8,2 tue ich das ja auch mit Erfolg). --- Ende Zitat --- Das denke ich auch, aber das ist auch eigentlich gut so. Ich sehe den Arzt weniger als Übervater, als vielmehr den Coach, der mir bei Problemen ein paar neue Impulse gibt. Vielleicht ist dir das im Moment nicht ganz geheuer, aber das wird sich legen. Du bist doch eh schon sehr aktiv geworden, wie allein schon deine Teilnahme hier beweist. --- Zitat ---Was meinst Du, Jörg, ist es zu früh, nach einem Mal dem DC Austenat (DC = Diabetes-Center) den Rücken zu kehren... beim nächsten Mal teilt mich der Computer ja vielleicht einem anderen Arzt zu... ;) --- Ende Zitat --- Ja, ich denke es ist zu früh. Gerade beim nächsten Mal kannst du ja sehen, inwieweit sich deine Befürchtungen bestätigen. Und dann kannst du immer noch schauen, ob sich nicht doch was besseres findet, das mehr deinen Bedürfnissen entspricht. |
| Joa:
Moin Andreas, --- Zitat von: Andreas am Juli 21, 2005, 11:58 ---Es gibt doch gezuckerte Berliner ;) hier im Forum: Wo seid Ihr in Behandlung, könnt Ihr mir etwas raten oder empfehlen? Wer betreut kompetent, mit phantasievollen Ideen und neuestem medizinischen Wissen? --- Ende Zitat --- ... sieht blendend aus, kennt immer die neuesten Jokes und die Arzthelferinnen spielen im Wartezimmer miit den Patienten Doppelkopf? Mal scharf nachdenken. :kratz: Aber Scherz bei Seite. :zwinker: Also ich bin auch bei Austenat? Wo ich heute seit langem mal wieder war. Als Austenat noch in der Dudenstraße siedelte, war das bei mir um die Ecke, so dass ich dort meist die Rezepte und Laborwerte machen ließ. Heute war ich mal da um mir eine Einweisung zur dörflichen Insulinpumpenschulung geben zu lassen. Meine Akte hatten sie nun schon in's Archiv gestaubt. Ansonsten sieht mich wg. Diabetes eigentlich kein Arzt. Früher, so 86/87, war ich mal vorübergehend, vor Austenat, bei Prof. Meissner in Moabit. Der hatte die Praxis von einem Diabetologen übernommen, als der in Rente ging, welcher selber seit Kindheit/Jugend Diabetiker und recht bekannt war. Komme leider nicht mehr auf den Namen, hatte ihn aber auch noch kennen gelernt. Kenne Leute die dort sind und sich sehr positiv geäußert haben. Ich war auch zufrieden, allerdings noch zu Zeiten, als Pumpen (noch) kein wirkliches Thema waren. Prof. H.-P. Meissner Alt-Moabit 101 B 10559 Berlin Tel.: (0 30) 3 92 20 28 Falls es an Deinen Wegen liegt rufe doch einfach mal an und frage, wie es dort aktuell mit Pumpenbetreuung aus- sieht. Dann ggf. einfach mal testen, ob dir die Praxis zusagt. Gruß Joa |
| Andreas:
--- Zitat von: Joa am Juli 25, 2005, 19:36 ---... sieht blendend aus, kennt immer die neuesten Jokes und die Arzthelferinnen spielen im Wartezimmer miit den Patienten Doppelkopf? --- Ende Zitat --- Ja, Joa, Du bist der Einzige, der weiß, was ich wirklich möchte... :D Nach Moabit verschlägt's mich auch nicht so oft, aber die Entfernung geht gut: 8,1 km von mir zu Hause (Grenze Neukölln/Kreuzberg) bis dahin ist ja für Berliner Verhältnisse ein Fahrrad-Katzensprung! Also, im Moment tendiere ich dazu - wie von Jörg empfohlen - Austenat eine zweite Chance zu geben; wenn sich dann mein erster durchwachsener Eindruck nicht bessert, sehe ich mir mal Prof. Meisner an. Aber vielleicht erwarte ich auch zu viel von meinen Ärzten... In meiner ersten Diabetes-Einweisung sagte der Arzt zu mir: "In 5 Tagen wirst Du mehr über die Krankheit wissen, als 98% aller praktizierenden Ärzte!" - Irgendwie erschreckend, aber es hat sich immer wieder bestätigt. --- Und das heißt natürlich auch: Ich bin für meine Einstellung selbst verantwortlich und kann es ja auch (und Du, Joa, scheinst diese Verantwortung ja auch schon lange übernommen zu haben). Vielen Dank für die Tipps, Andreas |
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