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BZ-Testgerät für Sport im Freien?

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Floh:
Danke für die Zusammenfassung, Andreas. Ich kann zwar noch nicht derart flexibel reagieren - aber ich werde meine Blutzuckermitschriften noch mal durchsehen. Die Argumentation ist schlüssig. Ich werde mir den Post mal irgendwo speichern (und ihn dann hoffentlich auch wiederfinden, wenn ich das nächste mal länger unterwegs bin).

Adrian:

--- Zitat von: Andreas am Mai 18, 2013, 10:08 --- (an das Märchen glaube ich bei aeroben Belastungen nicht, weil ich es nicht bestätigen kann!)

--- Ende Zitat ---

Ja, klar, bei aeroben Belastungen. Bei dir ist das ja auch gut steuerbar, dass du im aeroben Bereich bleibst. Wenn ich irgendwann in der nächsten Zeit in den Ausdauersport möchte (und sei es als Training für anderen Sport), dann kann es schon sein, dass ich mich an dein Konzept anlehnen werde.
Die Gefahr sehe ich halt schon noch darin, dass die Leber durch den Insulinmangel geleert wird und die Gefahr für schwere Unterzuckerungen damit steigt. Wie stark dieses Phänomen ist, wird aber wohl auch unterschiedliche stark sein. Ich habe zusätzlich zum Typ1 auch noch einen Mody Typ3, wodurch sich meine Leber eh schon schlecht wieder auffüllt. Vielleicht bewerte ich das Thema deshalb über.

Aber dennoch: Sag mal einem Ultimate-Cutter, einem 400m-Läufer oder einem Fußball-Stürmer, dass er anaerob bleiben soll :)

lg
Adrian

Adrian:

--- Zitat von: Adrian am Mai 20, 2013, 12:48 ---
--- Zitat von: Andreas am Mai 18, 2013, 10:08 --- (an das Märchen glaube ich bei aeroben Belastungen nicht, weil ich es nicht bestätigen kann!)

--- Ende Zitat ---

Ja, klar, bei aeroben Belastungen. Bei dir ist das ja auch gut steuerbar, dass du im aeroben Bereich bleibst. Wenn ich irgendwann in der nächsten Zeit in den Ausdauersport möchte (und sei es als Training für anderen Sport), dann kann es schon sein, dass ich mich an dein Konzept anlehnen werde.
Die Gefahr sehe ich halt schon noch darin, dass die Leber durch den Insulinmangel geleert wird und die Gefahr für schwere Unterzuckerungen damit steigt. Wie stark dieses Phänomen ist, wird aber wohl auch unterschiedliche stark sein. Ich habe zusätzlich zum Typ1 auch noch einen Mody Typ3, wodurch sich meine Leber eh schon schlecht wieder auffüllt. Vielleicht bewerte ich das Thema deshalb über.

Aber dennoch: Sag mal einem Ultimate-Cutter, einem 400m-Läufer oder einem Fußball-Stürmer, dass er aerob bleiben soll :)

lg
Adrian

--- Ende Zitat ---

Andreas:
Aber wieviel % des Trainings und des Wettkampfs sind denn anaerob? Wir sprechen bei anaeroben Belastungen von der Kurzzeitausdauer mit Dauern bis zu 2 Minuten. Alles Belastungen am Stück, die länger dauern, sind überwiegend aerob. Ein Untrainierter, nur weil er untrainiert ist, kann auch nicht länger als diese kurze Dauer anaerob unterwegs sein.
Also ist selbst der 400 m oder der 800 m Läufer nur während des Wettkampfs anaerob unterwegs, Einlaufen, Lockern und Dehnen sowie Auslaufen erfolgen aerob. Alle längeren Strecken sind überwiegend aerob.
Auch ein Stürmer steht 80% der Zeit auf dem Platz rum oder trabt ein wenig, bei Gomez sind es wahrscheinlich sogar 98%. :wech:
Übrigens erreiche ich so gut wie nie den anaeroben Bereich, wenn ich vorher gelaufen bin. Mein Puls steigt einfach nicht mehr so hoch, selbst wenn ich alles gebe, weil ich überhaupt nicht mehr die Kraft habe, schnell genug für eine anaerobe Belastung zu sein.
Vgl. u. a. de.wikipedia.org/wiki/Ausdauer

Und Teupe spricht ja bei den Resistenzen insbesondere auch bei (aeroben) Langzeitausdauerleistungen, z. B. nach einem 100 km Lauf - bei dem nachweislich aber so überhaupt keine Resistenz auftritt.
Bei Kurzzeitbelastungen sind Insulinantagonisten sehr aktiv, aber das ist auch gut so und unbedingt gewollt! Dann kann man nämlich mit viel geringerer Therapieanpassung problemlos Sport treiben, wie z. B. bei einem Intervalltraining mit 400 m Sprints.





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