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Diabetes-Technik / Re: G7 App + NovoPen 6 … u.a.
« Letzter Beitrag von Gyuri am September 05, 2025, 11:21 »
Meine Idee, die Eingabe der Fiasp-Insulineinheiten auf dem iPhone meiner Frau zu automatisieren, hat sich  in der Praxis als "sehr holprig" herausgestellt.  :daumenrunter:
Bei uns ist das Scannen des Novo6-Pens viel aufwändiger als die manuelle Eingabe im Ereignisfeld.  :patsch:

Ich mache das ca. einmal pro Tag. Man könnte so also tagsüber nichts kontrollieren, wie das Insulin zu den KEs passen. So lange das Einscannen für meine Frau nicht geht, wäre es besser für sie besser, die Einheiten manuell eingeben (wie gehabt) und wenn ich es geschafft habe die Einheiten einzuscannen, kann ich die manuellen Daten wieder löschen.

In der G7-App ist zu lesen, man solle sich bei Problemen an NovoNordisk wenden. Das hjabe ich gemacht … man zeigte sich "verständnisvoll", meinte aber, dies sei ein Dexcom-Problem.  :balla:
Bei Dexcom wurde mir (fast wörtlich) die Vorgangsweise beim Scannen so erklärt, wie man es in der App nachlesen kann … wenn man des Lesens mächtig ist.  :duck:

Und dann:
Ich sollte auf dem iPhone unter Bluetooth die vielen "Sensor-Geräte" löschen, die nicht gebraucht werden.  ::)
DAS HAT ÜBERHAUPT NOCH NIE ETWAS BEWIRKT!
Und dann wird immer wieder empfohlen, die App zu löschen und neu zu installieren.  :balla:
Das war im letzten Jahrtausend die Standardempfehlung für alle DOS-Anwender. :banane:
Mit meinen Computern war das noch nie nötig und auch auf den Smartphones war das NIE hilfreich.
Und ich muss keine Wahrsagerqualitäten besitzen um sicher zu sein, so niemals weiter zu kommen.

Einziger Trost:
Es wurden noch keine Novo6-Aufzeichnungen "vergessen".
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Allgemeiner Bereich / Re: Mounjaro spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Gyuri am August 31, 2025, 17:03 »
Vor Mounjaro wäre es überhaupt nicht möglich gewesen,
wenn ich für 6 KE Insulin spritze (z.Zt. 6*3= 18 IE) jedoch
geschätzt 8 KE (vielleicht auch mehr) zum ausgedehnten Brunch
verzehre, dass so etwas Stunden später wieder in Ordnung gewesen wäre.

Jetzt geht das ohne Korrekturen.  :super:


… ganz "automatisch".
Der Höchststand war um 12:35 mit kurzen 193mg/dL schnell überwunden.
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Diabetes-Technik / Re: G7-App … was "neues" auffällt
« Letzter Beitrag von Gyuri am August 31, 2025, 07:38 »
Ursprünglich wollte ich über meine Mounjaro-Hypos und deren Bekämpfung mit Traubenzucker schreiben.
Nun meine ich aber, dies ist gleich ein gutes Beispiel, wie man sich mit der neuen  „Zusammenfassung der Mahlzeiten“ einen Überblick verschaffen kann, wie bei einem selbst Traubenzucker ein Hypo oder nur auf Verdacht einer bevorstehenden Unterzuckerung helfen kann. Sicher haben die meisten insulinpflichtigen Diabetiker schon Erfahrungen/Beobachtungen gemacht, aber so kann man es besser an den Verläufen nach der Zuckereinnahme sehen.

Jetzt habe ich mal meine letzten acht Traubenzucker-Einnahmen aus der G7-App gescannt und auf das mindeste Maß zusammen geschnitten.

(in chronologischer Reihenfolge)


LINKS gerade so unter die <55er Grenze gerutscht
RECHTS ein Betthupferl damit es kein Hypo gibt.


LINKS eine „echte Hypo“ bei der mir Traubenzucker allein nicht genügte.
Hier wurde danach die 200er Markte geknackt … leider.
RECHTS auch eine „echte Hypo“, bei der ich klüger war und unter meiner 150er Grenze blieb.


hier zwei Mal ohne echten Unterzucker


Man sieht:
Ich lerne dazu mit Traubenzucker gezielt zu korrigieren.

Jetzt noch ein Beispiel wie man eine Korrektur mitten in der Nacht vermeiden kann … indem man weiß, dass es in MEINEM Körper „selbstheilende Kräfte“ gibt.
Ich hatte alle Warnungen ausgeschalten, außer „Niedriger Wert (dringend) <55mg/dL“.
So verschlief ich einfach ein Zuckertief von 62mg/dL und wachte gegen 4:15 mit 91mg/dL auf, was sich durch Kalibrierung bestätigte.



Wer sich nur auf blutige Messungen verlässt, wird nie solche Beobachtungen machen können!

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Diabetes-Technik / G7 App + NovoPen 6 … u.a.
« Letzter Beitrag von Gyuri am August 29, 2025, 20:07 »
Über den Sinn bzw. Unsinn der Übertragung der Insulindaten vom Pen in die G7-App hatte ich schon mehrfach … gelästert. Und dabei bleibe ich auch, was meine Vorgehensweise betrifft.

Jetzt habe ich die Aufgabe, den Quartals-Insulinbedarf  meiner Frau zu bestimmen.

Am einfachsten geht das, so glaubte ich das bisher, wenn man in der G7-Übersicht über verschiedene Zeiträume den durchschnittlichen Tagesbedarf anschaut und (zur Sicherheit) den höchsten Durchschnitt mit den Quartalstagen multipliziert.
So bestimme ich auch meinen Quartalsbedarf und runde immer etwas auf wenn die Packungsgröße ungünstig ist und kein Rest mehr vom Vorquartal übrig ist.

Seit einiger Zeit meinte ich aber, dass der Bedarf einer Patrone alle drei Tage  meiner  Frau nicht immer aufgeht. Es musste vereinzelt nach 1 – 2 Tagen die Patrone gewechselt werden. (ich konnte mich aber auch täuschen)

Meine Frau hat (noch!) abwechselnd einen Novo5 und einen Novo 6 in Gebrauch, damit ihr außer Haus nicht unerwartet das Insulin ausgehen kann.

Ich notierte also in den Ereignissen jeden Pen-Wechsel Die gespritzten Einheiten trug meine Frau (mehr oder weniger zuverlässig)  per Hand in die App ein.

Ich habe mal die Injektionen-Aufzeichnungen vom 19.7.2025 bis 26.8.2025 herausgezählt.
(click to show/hide)

Zusammengefasst:
Eingabe über den Zeitraum = 4519 E

Schnitt der G7-Übersicht = 116,6E/Tag bzw..  ∑ 4547 E
Der kleine Unterschied wäre erklärbar und vernachlässigbar.

Schlimm sind aber die verschieden hohen Injektionsmengen pro Patrone von angeblich 95E  bis zu 591E

Da muss so ziemlich alles schief gelaufen sein, was man sich im einzelnen nicht erklären kann/will.

Wie viele Patronen ich wirklich in dem Zeitraum ausgegeben habe kann ich nicht sagen … ich vermute aber 14 Stück.

Eines steht aber fest:
Hier gehört mehr „automatische“ Aufzeichnungssicherheit her.  :ja:
Und darum habe ich jetzt die Verbindung „NovoPen“ in der G7-App hergestellt.



Zum Vorgang:
Ich habe einige Versuche unternommen, dann funktionierte plötzlich die Datenübernahme. Da gehört viel Übung dazu … oder ein Trick, den ich noch nicht drauf habe. Meine Frau wird das wohl nie können. Wenn ich mich aber mit ihrem Pen einmal täglich oder so „spiele“ kann ich das schon üben.

Es wurden jetzt erstmalig … über 550 Injektionen aus dem Novo6 übertragen.  :kreisch:
  • Da der Novo5 das nicht kann,  waren nur Injektionen des Novo6 doppelt vorhanden. Meist waren die Einheiten mit denen die von Hand eingetragen wurden, identisch. Ich löschte dann die manuellen Einträge.
  • Es gab SEHR VIELE sogenannte „Entlüftungen“. Da wir immer eine Scheibe in die angefangene Patrone einlegen (= 15 E zusätzlich) musste ich viele „Entlüftungen“ durchführen. Das geht jetzt nicht mehr, was aber bei den vielen I.E. nicht so ins Gewicht fällt.
  • Was da alles vor dem 17. August gefunden wurde, weiß ich nicht und kann da auch nichts mehr korrigieren/löschen.
Im Grunde glaube ich schon, so bei den Fiasp-Daten meiner Frau eine gewisse Sicherheit zu bekommen und dadurch bessere Erkenntnisse über ihren Insulinbedarf zu erhalten.

Was natürlich bleibt: Der Pen kann nicht erkennen, wenn die Nadel so krumm ist, dass kein Tropfen mehr unter die Haut kommt, und auch nicht, wenn meine Frau auf eine Narbe/entzündete Stelle/in den Gürtel/auf den Sensor :duck: spritzt.
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Allgemeiner Bereich / Re: Mounjaro spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Gyuri am August 26, 2025, 17:10 »
Irgendwie vertue ich mich immer wieder bei der Abschätzung, wieviel insulin ich bräuchte.
Die Diabetologin riet mir, nur das Basal zu reduzieren.  :gruebeln: Aber ich fürchte, das wird nicht klappen. Vor Mounjaro spielte etwas mehr oder weniger viel Insulin keine große Rolle. Aber jetzt komme ich immer häufiger in den zweistelligen Bereich … und über mehrere Stunden passiert überhaupt nichts.  8) Wenn es aber von … 80 einwenig runter geht, ist das anders als wenn es von … 180 runter geht. Da ist eine "Angsttoleranz schnell ausgeschöpft.

Ich beginne mal mit dem gestrigen Abendessen:



Um 17:25 bei 100mg/dL 9 IE gespritzt (für 45g KH)
"Essenszeit" bedeutet bei mir immer "Essenszeitende" .
Der Anstieg von 105 auf 156mg/dL nach 2h ist nicht tragisch, bei mir aber seit Mounjaro etwas mehr als sonst.  :kratz:
Aber immerhin: später ging es langsam aber sicher wieder runter.
Mitternacht bei 96 mg/dL

Aber dann plötzlich:



… ging es von dem niedrigen Level noch einmal ein Stück runter.
Ich wachte mit leichten UZ - Erscheinungen auf, stand aber erst auf, als ich kurz unter die 70er Marke kam.

Dann fiel mir wieder ein, dass meine G7-Sensoren hin und wieder Mist messen. 
Doch weit gefehlt: G7 meint 89mg/dl und blutig waren es auch 89mg/dL … passt  :super:
Trotzdem, das UZ-Gefühl war da …



und ich wollte möglichst bis zum Morgen durchschlafen. Also 5 g Traubenzucker zur Sicherheit …

Wie es dann weiter lief, kann man im 12h Verlauf oben sehen.  :respekt:
Eine fast gerade Linie bei 100mg/dL (±10) bis zum Weißwurstfrühstück  :mahl: :prost:

Einerseits "taumle" ich mit niedrigem Zucker und wenig Appetit umher, andererseit kann man nie richtig sicher sein, nicht doch mal in ein echtes Hypo zu fallen.
Nur gut, dass ich mich auf die meist sehr gerade laufenden G7-Messungen schon einigermaßen verlassen kann, wenn ich nur oft genug meine Verläufe kontrolliere.
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Allgemeiner Bereich / Re: Mounjaro spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Gyuri am August 24, 2025, 18:05 »
… gleich mal auf 3 - 2 - 2 verringern. …

Nach 3 Tagen kann ich noch nicht viel dazu sagen. Aber ich habe das Gefühl, dass mir die 25 - 33% weniger Fiasp auf die (meist geschätzten) KEs gut tun.

Mounjaro wirkt jetzt bei mir so, wie man sich einen Appetitszügler vorstellt. Bereits nach wenigen Bissen bin ich satt. Es ist nur schwierig für mich, in Gaststätten nur noch das zu bestellen, was ich runter bekomme.  Mit Gewalt weiter essen führt zu starkem Völlegefühl und Sodbrennen.

Gestern beim Chinesen habe ich erstmalig dort fast alles beim "All you can eat!" liegen gelassen.  :o
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Diabetes-Technik / Re: G7-App … was "neues" auffällt
« Letzter Beitrag von Gyuri am August 22, 2025, 15:19 »
Seit ein paar Tagen fällt mir auf, dass ich bei Texteingaben in Ereignisse keine Zeilenschaltung mehr machen kann.

Ist ja auch nicht tragisch.

Aber heute bemerkte ich zudem, dass ich dort auch kein Emoji mehr setzen kann.  :sad3:
… und das ist schon "schade".  :unschuldig:
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Allgemeiner Bereich / Re: Mounjaro spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Gyuri am August 22, 2025, 14:59 »
 :kreisch:
Alles was ich in den letzten 27 Jahren mit meiner Insullinpflicht (fast nur im Selbststudium) rausgefunden habe, kann ich vergessen.
Es sieht immer mehr danach aus, als funktioniert meine "interne Insulinversorgung" wieder und die berechneten Einheiten (aus KE * Faktor) sind schlichtweg zu viel.

Hier mein Verlauf (die Zuckerkurve zeigt das Problem nur unzureichend an)

… wie bei der G7-App und in Clarity immer von unten nach oben.

Hinterher kann man immer schlau daherreden.  :duck:
Aber die 73 mg/dL um 11:45 sahen im Vergleich zu ähnlichen Werten in der nahen Vergangenheit nicht besorgniserregend aus, darum gönnte ich mir nur noch 3 Pralinen. Die Glukosekurfe zeigte keine Tendenz zu fallen.

Wie schon so oft wachte ich ohne Alarm auf, spürte jedoch Unterzucker. In die G7-App schaute ich erst nachdem ich mir zwei Toastbrote mit Frischkäse und Honig machte und zu essen begann.
Kurz nach dem Blick in die App meldete zuerst mein Receiver Unterzucker.  :balla: Der ist "normal" auf Warnung unter 70 mg/dL eingestellt, damit er mich im Auto rechtzeitig warnen könnte. Aber nach der letzten Autofahrt stellte ich ihn scheinbar wieder zurück.  :balla:

Um 13:40 war ich schon wieder bei "erholsamen" 96mg/dL  :coolman:

Fazit:
Ich muss JETZT umgehend meine KE-Faktoren von 4 - 3 - 3 überdenken und versuchsweise gleich mal auf 3 - 2 - 2 verringern. Dann werde ich es schon sehen (und spüren) ob es besser wird.  :headbang:
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Allgemeiner Bereich / Re: Mounjaro spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Gyuri am August 20, 2025, 08:33 »
Hier nun der erste "amtliche"  :zwinker: Vergleich durch Clarity:

Vor Mounjaro     ->     Mit Mounjaro 5mg

Zur besseren Vergleichbarkeit stellte ich wieder den urspünglichen Zielbereich 70 - 180 mg/dL ein.


Zusammengefasst kann man sagen, Mounjaro hat nahezu alles <- verbessert, außer dem <- Niedrig-Bereich 55 - 70 mg/dL.

Ich habe mir heute nur die halbe Dosis verabreicht und werde es vorerst weiter so machen.

Die wenigen (echten) Unterzuckerungen wären noch kein Grund gewesen, weil ich die mit noch weniger Insulin leicht verringern könnte.  :coolman:
Ich fühle mich aber insgesammt (noch?) nicht ganz wohl mit meinem aktuellen 14 Tage-Verlauf. MEINE individullen Ziele belasse ich bei 60 - 150 mg/dL  :baeh: u.a. weil ich der Meinung bin, dass eine Hypo erst ab 60mg/dL beginnt und es "gesünder ist, die 150er Marke nicht zu überschreiten. Im AGP belasse ich es aber bei dem bekannten Zielbereich.

Sollte es mit 2,5mg nicht besser werden, könnte ich (wie empfohlen) mein Lantus auf 16 I.E. reduzieren.  :gruebeln: Aber die "Unterzuckerungen" bekomme ich sicher besser mit etwas weniger Fiasp in den Griff. Ich müsste mir noch mehr im Klaren sein, dass ich meist nicht so viel esse  :mahl: wie bisher …  :rotwerd:

Nachtrag zur Lagerung der Mounjaro Fertigpens:

Auf der Packung ist zu lesen

Zitat
Im Kühlschrank lagern (Haltbarkeit lt.Packung 05 2026)
Nicht einfrieren

Nach dem ersten Gebrauch ungekühlt unter 30°C bis zu 30 Tage lagern.
Den Pen 30 Tage nach dem ersten Gebrauch entsorgen.

Soweit ist das klar verständlich. Jeder Pen gibt (normal) 4 Dosen über 4 Wochen (=28 Tage) ab.
Da ich aber einen Trick habe 5 Dosen rauszukitzeln  :rotwerd: UND VORALLEM, da ich jetzt nur noch halbe Dosen wöchendlich spritze, lasse ich die erste Zeit den Pen (bzw. die Patrone  :kreisch: ) im Kühlschrank, weil er mir so bei max 30°C für 10 Wochen reicht, aber nur gute 4 Wochen haltbar wäre.
 :gruebeln: Kompliziert?
… ist aber so. 

Ein Wechsel zu Moujaro 2,5mg wäre vielleicht möglich, so ist es aber nicht so teuer.  :banane:
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Allgemeiner Bereich / Re: Mounjaro spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Gyuri am August 17, 2025, 17:47 »
Ja nuuun,
Nach inzwischen 12Tagen mit zwei Mounjaro 5mg Spritzen, habe ich doch (Neben-) Wirkungen zu verzeichnen.

Es sieht momentan so aus, als geht mein Gewicht pro Woche ca. 1 kg runter. Das muss man aber über einen längeren Zeitraum beobachten.

Mein Appetit hat stark nachgelassen ohne zu "hungern". Mir ist aber immer etwas flau im Magen.

Meine Zuckerverläufe sind jetzt über weite Strecken waagrecht ohne großartige Schwankungen.
Das führt dazu, dass ich manchmal zu sorglos im selbst gestellten unteren Zielbereich (60-150) verweile. Bei Werten um die 75mg/dL unternehme ich oft garnichts, weil ich meine, das niedrige Level stabil halten zu können. Tagsüber klappt das sogar …
Gestern Abend war ich nicht einmal so niedrig im Zucker. (ca. 100-125) Dann spritzte ich 18 IE für 6KE Abendessen … hatte aber gar keine Lust so viel zu essen.  :rotwerd:
Gegen Mitternacht war ich dann, wie schon öfter, bei 75mgf/dL und meinte: "Da wird schon nix passieren."
Um 01:30 wachte ich mit leichtem UZ auf, ging zur Ladestaion des Notebooks und wie ich in die G7-App schaue, plärrt mich das Handy mit 45mg/dL an. Das wollte ich aber garnicht glauben und testete blutige …  :kreisch: 39 mg/dL, die ich dann gleich zum Kalibrieren verwendete.
5 KE aus Traubenzucker und Butterbrot schlang ich mit "Ekel" in mich hinein. dann ging es gleich wieder hoch auf ca. 110mg/dL …
 :super: Entwarnung!

Meine Diabetologin hatte mich vor solchen Escapaden gewarnt und gemeint, ich soll vielleicht erst mal nur die halbe Dosis spritzen (also 2,5mg)
 :rotwerd: Das werde ich dann auch am nächsten Mittwoch tun. Ich hoffe auch, mein Appetit kommt dann einwenig zurück. :mahl:

Man könnte aber schon "süchtig" werden, wenn die Zuckerwerte nicht nur runter gehen, sondern auch in aller Regel stabil auf niedrigem Niveau bleiben.  :super:
Was jetzt zwischen dem ersten Spritztag und Gestern so insgesammt geschah, wollte ich mal mit meiner Gaußschen Glocke sehen:



Für alle, die mit Gauß nichts anfangen können …
… habe ich die Zielbereiche aus dem AGP-Bericht von Clarity eingefügt.

Wie man auch unter der Glocke sehen kann, ist das rote <4% Ziel ( Niedrig 70-55) mit 5% leicht überschritten.
Der Wunsch-Bereich "Sehr niedrig" 54 mg/dL wurde mit <1% eingehalten!
Und auch beim Bereich "Sehr hoch (>250) hat Clarity 0% errechnet.
Wer es genau wissen will: Es gab in dem Auswertezeitraum reale 3069 Messungen im 5 Minutentakt.
Davon waren 14 in der Klasse 250 - 279 mg/dl … das waren verteilte Zeiträume von insg. 70 Minuten innerhalb 11 Tagen.
:super: Drüber (>280) gab es keine einzige Messung!


Die Links-Lastigkeit der Glocke deutet aber darauf hin, dass ich alles in allem zu oft und lange im zweistelligen Bereich war. So etwas hat dann zwar den "Erfolg" dass sich der GMI DEUTLICH unter 7%  einpendelt, aber dass sollte ich ja garnicht anstreben. Ein angestrebter HbA1c von 6,0% erfordert eine mittlere Glukose von 112,46 mg/dL

Anhang:
Und vielleicht noch unter 6%?  :gruebeln:
Für 5% müsste man einen Schnitt von 70,65mg/dL haben.  :kreisch:
Da käme man schon mit kleinen Schwankungen schnell unter die 70mg/dL und auch zur 54mg/dL "Schmerzgrenze".
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