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Kaffeeklatsch / Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Letzter Beitrag von Gyuri am Dezember 22, 2025, 22:39 »
… weil dieses Jahr für meine Frau und mich Weihnachten, Hochzeitstag und Sylvester
ausfällt … oder zumindest nicht so gefeiert werden kann wie gewohnt.
   :sad3:

Meine Frau hat seit ihrem Schlaganfall u.a. Probleme mit dem Gleichgewicht und ist schon mehrfach schlimm  :kreisch: gestürzt.
Am 6.12. brach sie sich ihr linkes Schultergelenk. (Trümmerbruch  :mauer: )

Sie soll den Arm möglichst nicht bewegen, was auch sehr schmerzhaft wäre.
Aber sie kann praktisch überhaupt nichts machen und ich muss immer in ihrer Nähe sein.
Ihr Rollator/Gehhilfe ist jetzt nahezu zwecklos bei Einhand-Bedienung.
Zum Arztbesuch nutzt sie jetzt wieder ihren E-Rollstuhl. Im Kranken Haus geht das … aber zuhause ist er doch etwas zu sperrig. Und einen handbetriebenen Rollstuhl kann man mit einer Hand auch nicht steuern.
Essen geht nur von Hand  :burger: … oder mit Stäbchen (was wir zum Glück beherrschen) im Asia-Restaurant.
Sie kann allein nicht aufstehen und nicht hin sitzen oder hin legen.
Und normales Ankleiden ist bei dem Verband auch unmöglich.

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Kaffeeklatsch / Re: Ich fühle mich heute klasse, weil ...
« Letzter Beitrag von Gyuri am Dezember 22, 2025, 22:15 »
… weil ich jetzt endlich „einigermaßen“ mit unserem Schneidplotter zurecht komme.  :banane:

Zitat
Kleiner Exkurs (Abschweifung):
Mit so einem Plotter kann man zwar auch zeichnen, aber das Schneiden ganz verschiedener Materialien kommt er bei uns kaum noch zur Ruhe.

Einen Button auf dem Computer erstellen,
das Bild in die Plott-App übertragen,
alleine oder mit anderen Button auf einer Fläche
(maximal ca.30 cm x ca. 60 cm …mit Tricks bis 3,50 Meter) platzieren,
den Tinten- oder Laser-Drucker beauftragen alles zu drucken,
(es werden Markierungen mit gedruckt, die dann vom Plotter gesucht werden)
den Ausdruck in der Plotter geben,
den Button oder auch sonst was passgenau ausschneiden.

Ja nun,
hier im Diabetesforum bin ich gerade mit einem besonderen Projekt fertig geworden:

Weil meine Frau und ich sehr ähnliches Diabetes-Zubehör haben, dies aber nicht verwechseln wollen,
wurde bereits vor geraumer Zeit (erst nur die Novopen 5 bzw. 6) alles pink oder türkis beklebt. Das Material dafür kann man bei Zuckerschmuck für wenig Geld kaufen. Aber für einiges gibt es da keine passenden Aufkleber. Und so habe ich mir Glitzer-Klebefolie besorgt und die Verkleidung unseres BZ-Equipment und andere Pens als die von Novo konstruiert …
und jetzt endlich erfolgreich ausgeschnitten.

Hier sieht man nur alle meine Dinger in türkis. Meine Frau hat alles genauso pink verkleidet, ich konnte nur gerade nicht alles fotografieren.
Die Glitzerfolien hätte ich auch noch in anderen Farben im Vorrat.

Und wenn man erst mal die „Abwicklungen“ maßgenau hat, kann man sie beliebig oft schneiden.

Ach ja, bei Zuckerschmuck kann man auch passgenaue Sticker für alle möglichen Sensoren kaufen.
 :zwinker:
Meine Sensoren und die der Frau muss ich nicht kennzeichnen … und als Schmuck wäre das für mich sinnlos. Besonders die Frau hat fast immer den Sensor am Bauch; da wird er eh nicht gesehen.
Hätten wir kleine Diabetiker-Kinder in der Familie (zum Glück haben wir die nicht) könnte man mit so einem Schneidplotter SEHR INDIVIDUELLE Sensor-Sticker fertigen. Die wären dann zwar kaum Wasser fest, aber man könnte sie ja in großer Stückzahl zeichnen/drucken und schneiden.
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CSII - Pumpentherapie / Re: 2. TSlim Pumpe
« Letzter Beitrag von Joerg Moeller am Dezember 10, 2025, 12:39 »
... heute sind ja die Pumpen halbe PC ...

Ja, aber die Hersteller verschenken da auch viel. Ich hatte ja mal die Deltec Cozmo, bei der konnte ich die ganzen Einstellungen am PC eingeben, speichern und auf die Pumpe übertragen. Das war vor allem dann gut, wenn man im Reparaturfall eine Austauschpumpe bekam. Einfach mit dem PC verbinden und die gespeicherten Einstellungen übertragen, und das war’s dann.
Ich frage mich, warum das andere Hersteller nicht auch so handhaben.

Viele Grüße
Jörg
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CSII - Pumpentherapie / Re: 2. TSlim Pumpe
« Letzter Beitrag von Knoedel am Dezember 09, 2025, 21:01 »
Danke Jörg für den Tipp, ja bei meiner Spirit und später Combo war das auch kein Thema aber heute sind ja die Pumpen halbe PC aber der Zucker wird viel besser  :banane:
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CSII - Pumpentherapie / Re: 2. TSlim Pumpe
« Letzter Beitrag von Joerg Moeller am Dezember 08, 2025, 12:50 »
Das würde ich direkt bei VitalAire anfragen. Hier sind aktuell nicht viele mit einer t:slim aktive Nutzer dabei.
Oder schau mal im Insulinclub: https://insulinclub.de/index.php?board/63-insulinpumpe-pumpenzubeh%C3%B6r/

Bei mir war es bisher bei meinen Pumpen immer so, dass ich bei einer neuen Pumpe selbst für die Einstellungen verantwortlich war.

Viele Grüße
Jörg
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CSII - Pumpentherapie / 2. TSlim Pumpe
« Letzter Beitrag von Knoedel am Dezember 05, 2025, 18:21 »
Hallo ich habe mal eine Frage unter Euch Profis von Euch,
ich habe vor paar Tagen meine Folge Pumpe von VitalAir bekommen weil meine meine erste nach 4 Jahren abgelaufen war.
Wie ist das jetzt mit der neuen Pumpe diese Grundeinstellungen die wurden das erste mal von VitalAir vorgenommen oder macht das mein Diabetologe ??
Das Handling mit der Pumpe kein Thema.
Wer hat Erfahrung wie das mit der zweite Pumpe ist und wann kommt das Update das die Pumpe über Handy über App steuerbar ist ?

Danke schon mal für Eure Hilfe :banane:
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Diabetes-Technik / Re: Clarity Zielbereiche und Gauß
« Letzter Beitrag von Gyuri am November 30, 2025, 22:20 »
Gehört jetzt nur indirekt zum Zielbereich …
aber auf jeden Fall zur Gauß'schen Glocke:

Die „Standardabweichung" bzw. der „Variationskoeffizient"


Beide Angaben sind ein Hinweis auf Streuungen um den Durchschnitt.
Dabei trägt die Standardabweichung die Einheiten-Bezeichnung von dem, was gemessen wird (hier mg/dL) und der Variationskoeffizient wird meist in % angegeben. Beide Werte stehen in einem Verhältnis zueinander.

Warum ich gerade hier und jetzt darauf komme?  :gruebeln:



Hier habe ich den Vergleich meiner Clarity-Statistik der letzten 90 Tage zu den 90 Tagen zuvor.
Am Durchschnitt hat sich nur wenig geändert, am GMI sogar nichts. Das deutet darauf hin, dass sich „im Mittel“ nicht viel verändert hat.
Warum ist dann die Standardabweichung geringer geworden?

Die Antwort sieht man sehr gut in den Grafiken an den geringeren Streuungen zu (allen) 15-Minuten-Zeiträumen. Danach ist das Streuungsband in den letzten 90 Tagen deutlich schmäler geworden … und zwar über jeden Moment der 24 Stunden.

Wohl gemerkt:
Die senkrechten grauen Striche sind die Perzentile der 15 Minuten-Zeiträume und nicht die  Standardabweichungen, die sich anders errechnen aber (ganz grob :prost: ) so etwas ähnliches darstellen.


btw:
Ich weiß nicht, warum Dexcom (und andere genauso) mit Median & Perzentilen arbeiten … wo es aber auf Statistische Aussagen ankommt ist immer von Mittelwert & Standardabweichung die Rede.  :kratz:
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Allgemeiner Bereich / Libre3 Sensoren
« Letzter Beitrag von Kladie am November 25, 2025, 15:35 »
Hallo zusammen,

seit einiger Zeit bin ich nach mehrjähriger Pause wieder Libre Nutzer und konnte feststellen, dass die Sensoren gegenüber dem Libre1 qualitativ besser geworden sind. Allerdings gab es zwischenzeitlich wieder einen Sensor, der extrem niedrige (falsche!) Werte anzeigte aber der wurde mir anstandslos ersetzt.

Heute erhielt ich eine Mail von Abbott, daß es eine Charge von Sensoren gibt, die zu niedrige Werte anzeigen könnte. Es gab darin einen Link zu einer Seite auf dem die Sensor Seriennummern geprüft werden können. Wenn ein betroffener Sensor ermittelt wird, wird dieser durch einen neuen ersetzt. Das zeigt, dass Abbott tatsächlich dazu gelernt hat.   :knuddel:

Die Seite ist erreichbar unter https://www.freestylecheck.com/de-de/home.html um die eigenen Sensoren überprüfen zu lassen.
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Kaffeeklatsch / Re: Erfahrungen mit Mounjaro
« Letzter Beitrag von Gyuri am November 21, 2025, 11:59 »
[…]
Erkläre mir nur wie sich ein Diabetologe verhalten sollte wenn er mit seinen Diabetikern spricht und er keinen HbA1c oder GMI Wert hätte. An irgendwas muss man sich orientieren.
Ich „verbiete“ doch keinem, die Begriffe HbA1c oder GMI zu verwenden.
Und speziell der Diabetologe muss natürlich Daten verwenden, die er zur Verfügung hat.
Unsere Diabetologin sieht uns nur alle 3 Monate für vielleicht 20 Minuten. Sie hat sicherlich ganz viele Patienten. Da kann sie gar nicht auf jeden speziell eingehen … und dennochje nachdem, mit welchen Daten der Patient daher kommt kann sie gute oder nur Standard-Ratschläge geben … besonders wenn sie nur das HbA1c kennt. Aber nicht umsonst arbeitet sie mit Dexcom (und sicherlich auch bei einigen Patienten mit FSL). Da wird sie in ihrer knapp bemessenen Zeit sich vorrangig im in der Arztversion von Dexcom Clarity aufhalten, zuerst vielleicht um dort dort den GMI über verschiedene  Zeiträume (?) betrachten und dann diese Werte mit den Laborwerten zu vergleichen.
Ich gehe bei ihr davon aus, dass sie durchaus weiß, dass der GMI nichts weiter ist als eine Umrechnung des durchschnittlichen Glukosewertes. Dennoch sind für sie die Werte HbA1c und GMI „vergleichbar“.

Für den ständigen Gebrauch eines CMG-Sytems verwenden wohl die allermeisten Diabetiker (unsere Diabetologin ist selbst Typ1)  Glukosewerte, der eine wenige - die andere mehrere bis alle. Um da den Überblick zu behalten, holt man sich aus so einer Zahlenreihe öfter einen Durchschnitt, als sich mit einzelnen Ausreißer-Messwerten zu befassen.  Das Rechtfertigt dann auch z.B. mal eine Übersicht … der letzten 3 Tage oder so. Bei Dexcom gibt es dann auch erst ab 8 Tagen einen GMI, sehr wohl aber einen Durchschnitt … obwohl es theoretisch möglich wäre einen GMI sogar mit nur einem Messergebnis zu errechnen.
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Liebe Forumsmitglieder,

Vielleicht erinnern Sie sich, ich durfte hier im Forum schon für die Pilotstudie einen Aufruf einstellen. Wir starten nun ins große Finale, unsere Hauptstudie :)

Unser Forschungsteam @ktivPLUS am Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig hat zwei Online-Unterstützungsmöglichkeiten neu entwickelt, welches sich mit der Förderung der psychischen Gesundheit speziell von Menschen mit Adipositas beschäftigt und deren Bedürfnisse (z.B. hinsichtlich der Themensetzung) berücksichtigt. Menschen mit Adipositas waren an der Entwicklung des Programms beteiligt. Unser Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Die Online-Angebote können selbständig, flexibel und ortsunabhängig durchgeführt werden. Sie vermitteln Strategien zur Stärkung der psychischen Gesundheit im Rahmen der Selbsthilfe.

Wie kann ich teilnehmen?

Wir wollen nun überprüfen, wie diese Online-Unterstützungsmöglichkeiten von Menschen mit Adipositas angenommen werden und wie nützlich sie sind. Wir suchen daher deutschlandweit Interessierte, die uns dabei unterstützen möchten und vorab Zugang zu einem der Angebote bekommen wollen.

Sie können in Ihrem eigenen Tempo arbeiten, wann immer es für Sie passt. Sie können es so intensiv nutzen, wie Sie möchten, ganz nach Ihren Bedürfnissen. Langfristiges Ziel ist es, beide Unterstützungsangebote kostenfrei und offen allen zur Verfügung zu stellen, wenn die Wirksamkeit in dieser wissenschaftlichen Studie überprüft wurde.

Eine Studienteilnahme ist deutschlandweit möglich, wenn Sie...
  • mindestens 18 Jahre alt sind,
  • über einen Internetzugang und deutsche Sprachkenntnisse verfügen,
  • einen BMI von mindestens 30 haben,
  • Anzeichen psychischer Belastung (wie beispielsweise depressive Symptome) haben,
  • aktuell nicht in regelmäßiger psychotherapeutischer Behandlung sind,
  • keine Medikamente wegen psychischer Belastung einnehmen oder deren Dosierung seit mindestens sechs Wochen stabil ist.

Die Studienteilnahme
  • wird mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 40€ vergütet,
  • ist bequem von zu Hause aus möglich,
  • beinhaltet die kostenfreie Nutzung eines internetbasierten Unterstützungsangebots sowie
  • das Ausfüllen von zwei Fragebögen - einen vor und einen nach der Nutzung des Angebots.

Ausführliche Informationen finden Sie in diesem Flyer: https://filesync.medizin.uni-leipzig.de/f/7494c55cb79b4fcc884e/

Wollen Sie teilnehmen? Sie können uns Ihr Studieninteresse per Formular mitteilen über https://umfrage.uni-leipzig.de/index.php/827741 oder uns eine Email schreiben an aktivplus@medizin.uni-leipzig.de!

Herzliche Grüße,

Katja Schladitz für das Forschungsteam @ktivPLUS
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