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Diabetesfragen => Diabetes-Technik => Thema gestartet von: Lacolder am November 20, 2020, 12:32

Titel: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Lacolder am November 20, 2020, 12:32
Hallo zusammen,

ich habe Probleme mit der Stechhilfe "ONE TOUCH Delica Plus" bei der Blutzuckermessung. Nach dem Stechvorgang kommt meistens zu wenig Blut. Grob gesagt, von 10 Versuchen sind nur 2 erfolgreich. Ich habe an der Fingerbeere schon vorne und seitlich (beide Seiten) versucht zu stechen, hab die Hände vor dem Stechvorgang mit heißem Wasser gewaschen, habe nach dem Stechvorgang Hand bzw. Finger massiert. Der Regler um die Einstichtiefe einzustellen steht auf Maximum, auf Stufe 7. Hab alles versucht, es klappt leider nicht.

Vielleicht ist meine Hautschicht im Bereich der Fingerbeere einfach zu dick und die ausreichend durchblutenden Stellen können mit der Lanzette nicht erreicht werden. In der Praxis meiner Diabetologin wurde mir übrigens gesagt, dass ich nur am rechten Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger stechen sollte. Vor Jahren hatte ich mal ein anderes Blutzuckermessgerät probiert, da hatte ich die selben Probleme.

Hat jemand beim Stechen ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir hier einen Tipp geben, wie ich am besten vorgehen soll, dass nach dem Stechvorgang ausreichend Blut vorhanden ist um eine erfolgreiche Messung durchzuführen ? 
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Floh am November 20, 2020, 12:43
Ich benutze eine andere Stechhilfe, kann nur indirekt helfen. Wenn das Problem an kalten Händen liegt hilft es manchmal, die "Fliehkraft" zu nutzen. Arm ein paar mal relativ schnell kreisen bringt mehr Blut in die Finger.

Bei der Stechtiefe: Eine weitere Einstellmöglichkeit ist der Andruck. Wenn das Gerät nicht automatisch auslöst (wie das alte Autoclix), dann hilft es die Stechhilfe vor Knopfdruck richtig fest an den Finger zu pressen. Die Wahl der Finger aus der Diabetespraxis erschließt sich mir nicht - ich hätte die Löcher gerne in meiner nicht dominanten Hand an unwichtigen Fingern (also eben gerade _nicht_ Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger). Ich benutze bevorzugt Ring- und kleinen Finger links.
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Joerg Moeller am November 20, 2020, 12:45
Hornhaut kann natürlich ein Grund dafür sein, aber vielleicht ist da bei Deiner Stechhilfe auch nur der Mechanismus schon etwas ausgeleiert.
Vielleicht kannst Du bei Deinem Diabetologen mal andere Stechhilfen ausprobieren?

Ansonsten könntest Du auch eine Pen-Kanüle zum Stechen verwenden. Ich kannte einige Diabetiker, die darauf schwörten, weil sie das angenehmer fanden als mit einer Stechhilfe.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Lacolder am November 20, 2020, 16:27
@Floh: Die Stechhilfe hatte ich manchmal auch schon vor dem Knopfdruck an den Finger gepresst, hatte leider auch nix gebracht. Trotzdem danke für den Tipp.

@Joerg: Die Stechhilfe ist ganz neu, daher denke ich nicht dass der Mechanismus ausgeleiert ist. Aber vielleicht liegst du ja nicht ganz falsch und mit der Stechhilfe stimmt trotzdem was nicht.

 
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Gyuri am November 21, 2020, 09:14
Früher, als blutiges Messen für mich noch ein Thema war, stach ich mich mit vielen verschiedenen Stechhilfen verschiedener Gerätehersteller. Da gab es gute und weniger gute Stechhilfen. Irgendwann hatte ich dann eine gefunden die mir am ehesten taugte und nutzte sie ungeachtet des BZ-Messgerätes.

Dann stieg ich aber auf ein Gerät um, bei dem das Messen "an alternativen Stellen" angeboten wurde und dazu gab es dann einen anderen Aufsatz für die Stechhilfe.

btw: Noch nie in meinem Leben stach ich mich in den Daumen und auch nie in die benachbarte Zeigefingerregion des Zeigefingers. Als "Feinmechaniker" wäre das nix gewesen.  :nein:
Um so erleichterter war ich dann, als ich mich an Hand- oder Daumen-Ballen testen durfte - wohl wissend, dass da (zeitversetzt) etwas anderes rauskommen könnte, aber nur wenn gerade eine große Veränderung der BZ-Spiegels im Gange ist. Es gab dann Stimmen, die davon abrieten.  :balla:

Meinen letzten BZ-Messgeräte-Piekser habe ich heute noch, obwohl man mit FreeStyle Libre NORMAL kaum noch blutig messen muss. Aber hin und wieder muss es doch sein und dann steche ich mich wieder in die Finger - aber meist nur in Zeige- oder Mittelfinger.

Eines ist bei mir aber anders als früher: ich bin Rentner ohne großartige Arbeiten und spiele auch nicht mehr Gitarre und habe somit kaum Hornhaut. Ich brauche jetzt aber wieder etwas mehr Blut als für meine früheren Teststreifen nötig waren. Nur gut, dass ich mit vielleicht zwei drei Teststreifen im Monat gut auskomme.  8)
Nur ganz selten, wenn die FSL2-Sensoren "spinnen", brauche ich mehr Vergleichsmessungen.
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: SCHM am November 21, 2020, 11:45
ich habe Probleme mit der Stechhilfe "ONE TOUCH Delica Plus" bei der Blutzuckermessung. 
Ich benutze "ONE TOUCH Select Plus". Ich weiß nicht, ob die Stechhilfe die gleiche ist, wie bei deinem Gerät, aber sie überzeugt mich auch nicht wirklich.
Ich benutze stattddessen die Stechhilfe eines alten "ACCU-CHEK"-Gerätes. Die ist solider gebaut und passt auch in die Halterung des ONE-TOUCH-Gerätes.

btw: Noch nie in meinem Leben stach ich mich in den Daumen und auch nie in die benachbarte Zeigefingerregion des Zeigefingers.
Unter der "Benachbarten Zeigefingerregion des Zeigefingers" kann ich mir nun wirklich nichts vorstellen.

Meinen letzten BZ-Messgeräte-Piekser habe ich heute noch, obwohl man mit FreeStyle Libre NORMAL kaum noch blutig messen muss. Aber hin und wieder muss es doch sein und dann steche ich mich wieder in die Finger - aber meist nur in Zeige- oder Mittelfinger.
Darüber gehen die Meinungen stark auseinander, wie oft man bei Freestyle Libre noch blutig messen muss oder sollte.
NORMAL ist bei FSL, dass ganz häufig Situationen auftreten, in denen der Hersteller und Fachleute blutige Messungen empfehlen.




Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Andi am November 21, 2020, 13:37
Ich messe den BZ, so wie Gyuri, ein- bis zweimal die Woche blutig, wenn das FSL was 'komisches' anzeigt.

Als Stechhilfe verwende ich nur die Nadel im 'Handbetrieb'.
=> https://cdn.shop-apotheke.com/images/420x0/freestyle-lanzetten-lanzetten-D00365902-p1.webp

(https://cdn.shop-apotheke.com/images/420x0/freestyle-lanzetten-lanzetten-D00365902-p1.webp)
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Gyuri am November 21, 2020, 16:34
Das brachte mich auf eine Idee…  :zwinker:

Jetzt habe ich noch mal nachgeschaut, für welche Pikser ich mich entschlossen habe.
Die Frage, welche Nadeln ich (irgendwann mal) nachbestellen müsste, stellt sich noch lange nicht.
Mein bzw. unser Vorrat aus alten FreeStyle mini Zeiten ist gewaltig. Andere Pikser wären vor FS mini vielleicht sogar "besser" gewesen, aber aufgrund des geringen Blutbedarfs war der kleine Pikser einfach besser unter zu bringen. Jetzt mit den FSL-Teststreifen steche ich mich und meine Frau nur noch in die Fingerspitzen. Den durchsichtigen Aufsatz verwenden wir also inzwischen nicht mehr. Er war für "alternative" Stellen vorgesehen. Meine Schwiegermutter stach sich Zeit Lebens damit immer nur in den Unterarm, was bei ihrer Therapie kein Problem darstellte.

(https://up.picr.de/39912567uu.jpg)

In unserer Vorratsschublade liegen noch x Nadeln für viele Jahre von verschiedenen Herstellern. Hier, bei den FSL-Teststreifen habe ich z.Zt. dunkle von Abbott und helle von Bayer. (=voll kompabeatle)

Nur am Rande, weil fast nirgendwo erklärt:
Den kleinen Schutz (Kappe) der Nadel kann man nehmen um gebrauchte Nadeln vor Verletzungen zu sichern. Da ich eine Nadel öfter verwende schütze ich immer die alte, entnommene Nadel damit.
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Lacolder am November 21, 2020, 21:43
@alle: Hab heute von der Apotheke eine andere Stechhilfe bekommen, sieht so ähnlich aus wie die auf dem Foto von Andi. Hat funktioniert und zwar einwandfrei, hat immer beim ersten Mal geklappt.

Momentan muss ich 4 mal täglich stechen, dokumentiere alles im Tagebuch und die Werte bespreche ich dann nächste Woche mit meiner Diabetologin. Beim 4 mal stechen pro Tag bin ich froh dass ich jetzt endlich eine Stechhilfe habe, die funktioniert, die ganzen Fehlversuche gingen mir schon auf die Nerven. 

Danke euch für die ganzen Tipps. ;)
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Joerg Moeller am November 23, 2020, 14:02
Nur am Rande, weil fast nirgendwo erklärt:
Den kleinen Schutz (Kappe) der Nadel kann man nehmen um gebrauchte Nadeln vor Verletzungen zu sichern. Da ich eine Nadel öfter verwende schütze ich immer die alte, entnommene Nadel damit.

Guter Tipp, danke.

Für Pen-Kanülen hab ich auch einen: nach dem Wechsel stecke ich die alte Kanüle wieder zurück in die Plastik-Ummantelung der neuen Kanüle (die man ja abziehen kann, wenn man die neue Kanüle auf den Pen aufgeschraubt hat) und nutze dann die Insulin-Patrone, um damit den Teil der Kanüle zu verbiegen. der sonst in die Patrone eindringt. Dadurch kann sich dann auch keiner an diesem Teil der Kanüle stechen.

Und zur Entsorgung von Nadeln nutze ich immer einen Abwurfbehälter (https://www.google.com/search?&q=abwurfbeh%C3%A4lter). Der wird dann noch mit Paketband umwickelt und kommt in den Restmüll.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Gyuri am November 24, 2020, 13:47
An einem "Tag der offenen Tür" auf unserem Bauhof, ging ich mit meinem kompletten Diabetes-Müll hin um zu erfahren, wohin mit was. Früher nutzte ich eine Apothekentonne … die gibt es aber nicht mehr.

Man riet mir, alle "infektösen" Sachen einfach in die Restmülltonne zu geben. Ich hielt das für suboptimal und man sagte mir, ich solle darauf achten, das Zeug möglichst unten in die Tonne zu geben.  :balla:

Na ja - und wenn die Tonne schon voll ist? Auf die nächste Leerung warten?

Ich gehe jetzt davon aus, dass keiner mehr in die Tonne greift. Wo ich früher wohnte, war ein Nachbar, der als Hobby im Müll wühlte.  :kotz:
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: LordBritish am November 25, 2020, 07:30
Ich gehe jetzt davon aus, dass keiner mehr in die Tonne greift. Wo ich früher wohnte, war ein Nachbar, der als Hobby im Müll wühlte.  :kotz:

 ::) wer so ein Hobby hat, muss auch mit Überraschungen rechnen  :zwinker:
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Gyuri am November 25, 2020, 09:42
Der bekam auch mal einen Wahnsinns-Stromschlag, weil ihn Abfall bei einer elektrifizierten Eisenbahnbrücke störte. Er kletterte über das Geländer um auf einem Vordach etwas runter zu schubsen. Da gab es einen Blitz   :kreisch: und Sendepause.
Ein halbes Jahr war er im KH, danach fing er aber wieder mit unseren Mülltonnen an.
Am Geländer ist jetzt eine Schutzwand…
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: LordBritish am November 27, 2020, 07:37
Da sollte er sich Hilfe suchen, doch das hört sich nicht danach an als ob er sich helfen lassen möchte.

Viele Grüße
Markus
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: SCHM am November 27, 2020, 08:08
Da sollte er sich Hilfe suchen, doch das hört sich nicht danach an als ob er sich helfen lassen möchte.

Ich würde ihm auch nicht helfen. So gerne wühle ich nicht im Müll. ;D
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Gyuri am November 27, 2020, 12:06
(…) hört sich nicht danach an als ob er sich helfen lassen möchte. (…)
Ihm wurde schon "geholfen". Er wurde entmündigt und er bekam einen Betreuer an die Seite gestellt.
Aber … und jetzt bin ich wieder voll beim Thema … der ist nicht immer dabei, wenn der ehemalige Nachbar versucht, den Müll irgendwie umzusortieren. Dass er so durchaus mit infektösem Material zusammenkommen könnte, kann ihm scheinbar nicht vermittelt werden.
So bleibt der Rat, Pikser, Nadeln Sensoren, Pflaster, Einwegpens u.s.w. in den Restmüll "unten" zu entsorgen,  nicht vernünftig. Gäbe ich alles in einen speziellen Wegwerf-Behälter, würde dieser garantiert aus dem Müll von solchen Neugierigen geöffnet werden.

Ein kleiner Lichtblick: So einen Nachbar habe ich zurzeit nicht.  :gruebeln:
Die Abgabe in der Apotheke früher halte ich immer noch für die bessere Lösung.
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Joerg Moeller am November 27, 2020, 12:38
Die Abgabe in der Apotheke früher halte ich immer noch für die bessere Lösung.

Damit die es in ihren Restmüll werfen? :zwinker:

Die haben sicherlich auch andere Entsorgungssysteme, für die man dann auch wieder extra zahlen muss. Da würde ich als Apotheker dann auch nichts reinwerfenm, was ich ebenso gut über den Restmüll entsorgen kann.

Mir ist es aber auch wurscht, wenn einer meinen Abwurfbehälter unbedingt durchwühlen will. Ich klebe den ja schon zusätzlich mit Packband zu und schreibe "Vorsicht: Nadeln!" drauf. Mehr kann ich auch nicht machen.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Andi am November 27, 2020, 17:24
Mir ist es aber auch wurscht, wenn einer meinen Abwurfbehälter unbedingt durchwühlen will.

Kann ich denn denjenigen anzeigen, der meine Mülltonne durchwühlt?
Ich denke da an Hausfriedensbruch, weil solange mein Müll in meiner Tonne ist, dann ist das auch mein Eigentum/Besitz.
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Gyuri am November 27, 2020, 22:59
Weiß ich nicht genau.
Aber ich weiß, dass unsere Hausverwaltung und die Eigentümerversammlung nichts dagegen unternahmen - trotz heftiger Streiterei.

Die Verantwortung die man hat, wenn man z.B. Stechnadeln unsachgemäß entsorgt ist wohl sehr theoretisch. Voll zurechnungsfähige Menschen sollten wissen, dass man nicht im Müll wühlt. Aber wie ist es mit Kindern und Behinderten? Auch wenn man mir da kaum einen Strick drehen könnte - ich möchte so eine Verletzung auch nicht "unerkannt" auslösen.
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Joerg Moeller am November 30, 2020, 12:56
... weil solange mein Müll in meiner Tonne ist, dann ist das auch mein Eigentum/Besitz.

Yep: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/abfall-muell-hat-immer-einen-besitzer

Ich hab das mal vor einiger Zeit gefunden, als ich mich mit dem Thema "Containern" beschäftigt habe.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Andi am November 30, 2020, 15:33
Danke, das ist ein guter Beitrag :-)

Ich denke, es geht um den Zeitpunkt des Besitzüberganges.
In dem Moment, wo die Müllabfuhr an der Tonne tätig wird, findet der Besitzübergang statt.

Und genau bis dahin bin ich für den Inhalt als Wegwerfender nämlich noch in der Verantwortung, wenn etwas passiert.
Titel: Re: Probleme mit Stechhilfe bei Blutzuckermessung (zu wenig Blut)
Beitrag von: Joerg Moeller am Dezember 01, 2020, 11:48
Und genau bis dahin bin ich für den Inhalt als Wegwerfender nämlich noch in der Verantwortung, wenn etwas passiert.

Ich denke da wird sich dann aber auch die Frage stellen, wie weit man die eigene Vorsorge forcieren muss, um andere vor potenziellen Schäden zu schützen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man alte Kanülen in einem Mini-Safe mit Sicherheitsschloss entsorgen muss, damit sich keiner daran stechen kann.

Viele Grüße
Jörg