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Diabetesfragen => Allgemeiner Bereich => Thema gestartet von: elefantxx am März 10, 2020, 05:17

Titel: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: elefantxx am März 10, 2020, 05:17
Hallo!

So nun möchte ich es aber auch mal wissen, und ich hoffe hier keine unnötige Panik oder so zu schieben. In dem Medien hört man ja oft das der Coronavirus in Verbindung mit Vorerkrankungen wie Asthma, Diabetes etc. eine höheres Sterberisiko hat. Aber wenn man diese Aussage trifft, woran macht man das Fest? Nehmen wir jetzt mal mich als Beispiel - Bin jetzt 23, männlich und mein Blutzucker ist zwar nicht optimal aber auch nicht extrem schlecht - HbA1c bei ca 7.5~ mit sinkender Tendenz. Also ich würde nicht sagen, das ich direkt ein Testament schreiben muss oder?  ;D ;D .

Aber mal ehrlich. Woher bringen die Medien diese Aussage das Diabetiker anfälliger sind als "normale Menschen"? Werden nur Diabetiker berücksichtigt die bereits Schäden vom Diabetes haben, oder geht es hier nur um Typ 2 Diabetiker oder doch nur um Typ 1 Diabetiker? Habe versucht im Internet zu recherchieren was genau mit "Diabetes" bei diesen Artikeln gemeint ist, aber habe bis jetzt noch keine gute Antwort gefunden. Vielleicht kann mir einer von euch weiterhelfen?

beste grüße
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Zottellot am März 10, 2020, 07:19
Chefarzt im KH (bei Diagnose), Hausarzt, Diabetologe und Betriebsarzt (bei Grippeimpfung) waren sich alle einig. Diabetiker haben ein geschwächtes Immunsystem und sind anfälliger auf Krankheiten.

Bei direkter Nachfrage ruderten jedoch alle zurück und drucksten rum...  :patsch:

Schlussendlich würde ich sagen das ein gut eingestellter Typ 1er+2er (was gut auch immer heißen mag) kein erhöhtes Risiko hat. Was jedoch stimmt ist, dass man sich während des Krankheitsverlaufs vermehrt um den BZ kümmern muss.

Anderes sieht es bestimmt beim alten und spät diagnostizierten Typ 2er aus, der schon diverse Vorerkrankungen und Folgeschäden hat und sich auch nicht besonders um sein DM kümmert. Da kann ich mir vorstellen, dass ein zusätzlicher schwerer Infekt schlechter verkraftet wird.

Aber so ist es im Alter denke ich nun mal. Je älter man wird und je mehr Vorerkrankungen man mitbringt desto schlimmer ist ein zusätzlicher Infekt.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Floh am März 10, 2020, 08:58
Ich bin froh. Es scheint, als hätte noch keiner von euch die echte Grippe (also die mit Influenza im Namen [nein, nicht Influenzer, ich will euch keine Sportschuhe verkaufen]) gehabt.

Zitat
Was jedoch stimmt ist, dass man sich während des Krankheitsverlaufs vermehrt um den BZ kümmern muss.

Das hier wäre mein Beweismittel, dass ihr alle gesund lebt.

Ich durfte Grippe schon einmal mitspielen. Das Problem ist nicht so sehr, dass man sich mehr kümmern muss. Das muss man, der Insulinbedarf ist dermaßen in die Höhe geschossen, dass die Basalrate nie im Leben ausreicht. Großzügig mehr Insulin ist natürlich gefragt (bei mir waren es +100%). Das Problem ist, dass man es körperlich und geistig nicht mehr leisten kann. Das körperliche ist schlimmer. Mir war schon klar, dass ich mehr Insulin brauche. Wenn ich aber zwischen schlafend und wach hin und her pendle und zwischendurch eigentlich nur bei Schüttelfrost für längere Perioden aktiv bin - dann gelingt es nicht die Insulintherapie zu bestreiten.

Ebenso - und viel trivialer - war ich echt froh, dass ich mit fiebersenkenden Medikamenten nach drei Tagen eine vergleichsweise gute Phase hatte und die Pumpe nachfüllen konnte. Dazu sind mehrere Dinge notwendig (Reservoir füllen, Luftblasen entfernen, einlegen, Pumpe starten, Katheter setzen, etc.). Das wäre mir einen Tag vorher noch nicht gelungen.

Von daher sehe ich die Warnung eine andere: Der Diabetiker an sich mag nicht empfänglicher für die Grippe sein (der Rest meiner Familie hatte sie auch - bis auf die geimpften Großeltern), die Auswirkungen sind aber viel schlimmer. Hypothetische Betrachtung: ich hätte die leere Pumpe nicht beheben können, die Alarme im Schlaf ignorieren müssen und wäre zu der Grippe auch noch in die Ketoazidose gewandert. Die Symptome "Übelkeit", "Erbrechen" und "Gliederschmerzen" machen bei der Grippe noch keinen Unterschied. Das wird nix gescheites.

Von daher: häufiger desinfizieren, und ich habe meine Impftermine nach vorne verlegt. Bin da jetzt immer am Anfang der Saison dabei.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: elefantxx am März 10, 2020, 10:43
Ich habe hier aus einem amerikanischen Beitrag nochmal ein paar Sachen rauspicken können die interessant sind, aber eigentlich jedem schon klar sein dürften. Die meisten Todesfälle im Verbindung mit dem Virus und Diabetes kamen von älteren Leuten mit Typ 2 Diabetes die bereits Lungen- und/oder Herzerkrankungen hatten. Der Blutzucker spielt eine große Rolle darin wie schnell der Virus vom Immunsystem bekämpft werden kann.

https://beyondtype1.org/coronavirus-and-type-1-diabetes/
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am März 10, 2020, 12:32
Aber wenn man diese Aussage trifft, woran macht man das Fest?

An der Anamnese, also der Krankengeschichte der Verstorbenen. Mal als ganz plattes Beispiel: wenn man weiß, dass 10% aller Menschen Diabetes haben und dann in der Anamnese von 20% der Verstorbenen einen Diabetes findet, dann haben die schon mal ein höheres Risiko.

Und bei Diabetkern ist bekannt, dass deren Immunsystem nicht so fit ist wie bei einem Nicht-Diabetiker. Mit steigendem Alter und weiteren Begleiterkrankungen/Folgeschäden wird das nicht besser.

Besondere Corona-Angst habe ich jetzt aber auch nicht unbedingt. Ich mache auch nichts anders als in jedem Jahr zur Grippe-Zeit: Körperkontakt vermeiden und wenn ich heimkomme als erstes die Hände waschen. Und die Brille kann ich auch mit dem Fingerknöchel hochschieben.

Man darf ja auch nicht vergessen, dass dieser neue Virus jetzt da ist und auch da bleiben wird. Selbst wenn das jetzt wieder abflaut, wird er zur nächsten Grippe-Saison wieder ansteigen. Gerade wenn man viel mit Menschen zu tun hat, dann ist eine Schutzimpfung doch schon ein Muss aus meiner Sicht.

Ich hatte mal ein echte Grippe und lag damit 5 Tage komplett flach. Was in diesen 5 Tagen alles passiert ist weiß ich nicht mehr. Auf eine Wiederholung kann ich also gut verzichten.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Alf am März 11, 2020, 10:48
https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTYxOGJkMmMyLWNjYmYtNGViOS05M2I5LWEyYzk1ZTQwNTRhNQ/Quarks%20extra%3A%20Wie%20gef%C3%A4hrlich%20ist%20Corona%20wirklich%3F?fbclid=IwAR1PgVcd7OFUb2nk-ZBBNK1KXzrtNMdmPz-3UtWWd7TghpxRkEFAuefB_So

In Quarks spricht man erfreulicherweise von "schlecht eingestellten Diabetikern" und nicht pauschal von Diabetikern. Und ich denke das trifft es dann schon besser. Es wird ja auch gerne von "fachfremden" Ärzten behauptet, Diabetiker haben per se eine schlechtere Wundheilung, aber auch dort geht es in aller Regel um schlecht eingestellte Diabetiker.

Ich denke schon das ist ein erheblicher Unterschied, insbesondere für uns "Betroffene".  ;)
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am März 12, 2020, 16:33
Ich hatte lange Zeit eine echt gute Wundheilung. Mittlerweile ist das anders, aber nur an den Unterschenkeln. Die Ulcera cruris haben mich 14 Monate lang begleitet und neulich hab ich mir da wieder was aufgekratzt (war nur eine kleine Schürfwunde), die dann auch zwei Wochen zum Abheilen brauchte.

Mit Infektionen hatte ich aber noch nie sonderlich große Probleme.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Renato am März 13, 2020, 14:00
meine Wundheilung ist immer noch perfekt, hoffentlich bleibt das so.
die anderen Übel wie Facettengelenksarthrose, Osteochondrose, Osteophyten an der Wirbelsäule nerven mich schon genug. 
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Yvonne am März 13, 2020, 18:09
Mich nervt das Thema im Privatleben... Bin aufgrund meines Berufes schon genug damit konfrontiert... Bei meinem Arbeitgeber sind gerade die Besuche komplett verboten worden. zum schutz unserer Patienten und zum Schutz des Personals.

Es gab da Vorkommnisse, die nicht zu tollerieren sind:
Diebstahl von Desinfektionsmittel samt Spender. Soll heißen: Es wurde aus der Wand gerissen und das nicht nur einmal. Diebstahl der geeigneten Masken... Und wir stehen jetzt ganz schön doof da :kotz:  :mauer:  :boese:
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Scarlett77 am März 14, 2020, 20:54
Ein bisschen Angst habe ich ehrlich gesagt schon, da ich neben Diabetes auch Asthma habe. Letzteres meldet sich zwar nur relativ selten, aber wenn dann muss ich schon zum Asthmaspray greifen. Ich habe zwar schon gemerkt, dass mit einem niedrigerem Blutzuckerspiegel die Anfälligkeit für Infektionen viel niedriger ist, aber das dieses Virus im worst case auf die Lunge übergeht, macht mir Unbehagen. Vorsichtiger geworden bin ich auf jeden Fall.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 15, 2020, 15:07
Ein bisschen Angst habe ich ehrlich gesagt schon, …
Wer hat die nicht?
Mehr Angst hätte ich aber vor übertriebenen Maßnahmen zu meinem persönlichen Nachteil.
Auch ich gehöre zu einer mehrfanchen Risikogruppe.Zur Zeit will ich aber noch viel weniger zu einem Arzt gehen, weil ich es mir einfach aus verschiedenen Gründen nicht leisten kann, nur auf einen Verdacht weggesperrt zu werden. Vor Corona hat man mich bei so einem "Krankheitsbild" weg geschickt, ich solle mir selbst verschiedene Sachen ohne Rezept besorgen und einfach abwarten. Und genau das mache ich jetzt.  8)
Große Menschenansammungen meide ich schon seit Jahren. Ihr braucht also vor mir keine statistisch begründete Angst zu haben.  :zwinker:

Mich ärgert jetzt nur, dass unsere Kinder mit unseren Enkeln sich nicht mehr trauen, uns "ach so alten Leuten" zu besuchen.  :mauer:

Übrigens: Diabetes + was immer für Viren
Ich merke seit Vorgestern, dass ich deutlich mehr Insulin brauche um in meinem Zielbereich zu bleiben. Ich glaube aber, das kommt nur wenig von meiner Erkrankung sondern eher von den oft sehr zuckerhaltigen "Hausmittelchen".  :rotwerd:
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am März 16, 2020, 14:28
Diebstahl von Desinfektionsmittel samt Spender.

Die sind doch bekloppt! :moser:

Desinfektionsmittel macht nur Sinn, wenn man gerade keine Seife zur Hand hat. Und zur Not geht es auch mit Shampoo oder Geschirrspülmittel. Das alles zerstört die Hülle des Virus.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Renato am März 16, 2020, 20:39
Diebstahl von Desinfektionsmittel samt Spender.

Die sind doch bekloppt! :moser:


Scheinbar haben wir viele Bekloppte.  :balla:

Ich war heute für einen Untersuch in einem Spital.
Am Eingang stand ein Ständer mit Desinfektionsmittel, bewacht von einem Sicherheitsmann. Hab ihn gefragt warum er hier stehe. Die Antwort war: wenn ich nicht den Apparat bewache, dann sei er innert 5 Minuten leer, denn dann kommen Leute mit Flaschen um den Inhalt abzupumpen.  :mauer:

Als ich dann auf der Toilette die Hände waschen wollte, war kein Seifenspender und auch kein Desinfektionsspender vorhanden. Als ich dann am Empfang dies mitgeteilt habe, bekam ich zur Antwort: schon das dritte Mal, dass sie heute gestohlen wurden.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Duff Rose am März 16, 2020, 22:39
Was für Idioten.

Wir haben kein Klopapier mehr, und es gibt auch aktuell keins mehr zu kaufen. Zum Glück erwacht der Frühling und die Blätter beginnen zu wachsen...
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: LordBritish am März 17, 2020, 07:08
Was für Idioten.

Wir haben kein Klopapier mehr, und es gibt auch aktuell keins mehr zu kaufen. Zum Glück erwacht der Frühling und die Blätter beginnen zu wachsen...

Das habe ich mich auch schon gefragt, warum kaufen einige Leute in Unmengen Klopapier.
Habe ich was verpasst und Klopapier ist eine Art Schutzschicht vor Corona  :gruebeln:

Viele Grüße
Markus
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am März 17, 2020, 11:14
Das habe ich mich auch schon gefragt, warum kaufen einige Leute in Unmengen Klopapier.

Ja echt, als ob die alle mit dem Ar*** niesen ;D

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Renato am März 17, 2020, 12:26
als Kind kannte ich nur Zeitungspapier, das ich selber ich die richtige Grösse schneiden musste.
Auch gab es nur ein https://www.freundeskreis-geschichte.de/images/Koenigsbach/impressionen/OB_KW18_OGK_klo.jpg (https://www.freundeskreis-geschichte.de/images/Koenigsbach/impressionen/OB_KW18_OGK_klo.jpg)
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 17, 2020, 16:17
(…)
Ja echt, als ob die alle mit dem Ar*** niesen ;D

Viele Grüße
Jörg
:lachen:
Aber bitte immer schön in eine Armbeuge!


In einer Satire im TV erzählte jemand, dies nun konsequent zu versuchen.
Allerdings haben die Allermeisten etwas dagegen, wenn man ihnen in die Armbeuge niest.  :kratz:
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Duff Rose am März 17, 2020, 16:32
(…)
Ja echt, als ob die alle mit dem Ar*** niesen ;D

Viele Grüße
Jörg
:lachen:
Aber bitte immer schön in eine Armbeuge!

Jaaaaaa, der ist gut! Ich lache mich gerade weg!!!
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Yvonne am März 17, 2020, 17:19
Besuchsverbote, Nachschub an KLeidung muß nach Absprache am Haupteingang abgeholt werden...

Das Personal muß Mundschutz, Masken und andere persönliche Schutzausrüstung ressourcenorientiert einsetzen... Nur schwierig, weil wir auch Iso-Patienten haben, wo bei jedem Betreten des Zimmers komplette Schutzaurüstung getragen werden MUSS...
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Andi am März 17, 2020, 17:54
In einer Satire im TV erzählte jemand, dies nun konsequent zu versuchen.
Allerdings haben die Allermeisten etwas dagegen, wenn man ihnen in die Armbeuge niest.  :kratz:

 :ja:

https://www.sat1.de/tv/knallerfrauen/video/46-gesundheit-clip
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am März 18, 2020, 10:59
Das Personal muß Mundschutz, Masken und andere persönliche Schutzausrüstung ressourcenorientiert einsetzen... Nur schwierig, weil wir auch Iso-Patienten haben, wo bei jedem Betreten des Zimmers komplette Schutzaurüstung getragen werden MUSS...

Könnte man ja höchstens mit einer Schleuse lösen und wenn immer nur dieselbe Pflegekraft in dass Zimmer geht. Dann könnte man den Kittel mehrfach verwenden. (Haben wir jedenfalls früher so gemacht. Ebenso wie einen Mundschutz je Person und Schicht)

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Duff Rose am März 21, 2020, 21:55
Hallo,
so wie man liest sind wohl verstorbene Corona Patienten fast alle mit Vorerkrankungen gewesen. Als erstes wird hier in den Berichten Diabetes aufgeführt. Gut, das kann man wieder relativieren da es einfach unheimlich viele Diabetiker gibt im Vergleich zu anderen Vorerkrankungen.

Dennoch, passt auf euch auf. Irgendwie scheint das alles kein Spaß mehr zu sein. Wir bleiben zu Hause und es geht nur zum Einkaufen unter Leute.
Und meine Frau kümmert sich um meine Oma, noch ein Grund mehr besonders aufzupassen. 
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Klimbim2012 am März 22, 2020, 06:38
als Kind kannte ich nur Zeitungspapier, das ich selber ich die richtige Grösse schneiden musste.
Auch gab es nur ein https://www.freundeskreis-geschichte.de/images/Koenigsbach/impressionen/OB_KW18_OGK_klo.jpg (https://www.freundeskreis-geschichte.de/images/Koenigsbach/impressionen/OB_KW18_OGK_klo.jpg)

Kenne ich auch, von meiner Oma, Klo noch draußen, echt son Holzverschlag, und geschnittene Zeitung an die Holzwand genagelt :)

Und zum Thema;

Desinfektionsmittel .... - habe ich Allergie ... - andere Arbeitskollegin, - hat sich damit zuviel zusätzlich zur Seife gewaschen und beschwert sich nun immer wie kaputt Ihre Hände sind .....

Ich bin der Meinung:

Angst und Panik sind ... und waren schon immer der größte Feind ..., - ich denke hier ist ACHTSAMKEIT eher angebracht!

Pass auf Dcih auf!
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 22, 2020, 06:40
Wenn ich so höre/lese, was man so alles darf bzw. nicht darf, muss ich sagen, auch ohne Corona hatten wir schon soziale Kontakte stark eingeschränkt.

Wegen Diabetes habe ich selbst aber keine besondere Angst vor Corona. Ich finde es (mehr für meine Frau) nur schade, dass Tierparks geschlossen haben. Die Ansteckungsgefahr sähe ich dort auch nicht größer als beim Arbeiten, beim Arztbesuch oder beim Einkaufen … eher im Gegenteil.

Wenn die Leute die 1,5-2 Meter Mindestabstand halten (und die Beobachtung habe ich bisher überall gemacht) sollte die Ansteckungsgefahr überschaubar sein.

 :super:
(…)
Ich bin der Meinung:

Angst und Panik sind ... und waren schon immer der größte Feind ..., - ich denke hier ist ACHTSAMKEIT eher angebracht!
(…)
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Zottellot am März 22, 2020, 11:34
Aber es geht ja gerade darum, die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Klar kann ich mich auch beim Einkaufen anstecken. Das Risiko besteht, aber danach geh ich halt nicht in den Zoo oder zu Freunden um andere Menschen nicht anzustecken oder angesteckt zu werden.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Klimbim2012 am März 22, 2020, 12:38
Aber es geht ja gerade darum, die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Klar kann ich mich auch beim Einkaufen anstecken. Das Risiko besteht, aber danach geh ich halt nicht in den Zoo oder zu Freunden um andere Menschen nicht anzustecken oder angesteckt zu werden.

... sicher mit!
Doch wohl in erster Linie die Verbreitung zu verlangsamen, - um das Gesundheitswesen zu entlasten!
Es kann ja auch durch aus sein, - dass ich z.B. genügend Abwehrkräfte habe, - aber trotzdem den Virus mit mir rum schleppe ...
... und so andere anstecke, ohne das ich das eigentlich will ...

... aber auch das kann Spekulation sein, - und hilft es uns weiter?

Die Zeit ändert sich und auch die Gewohnheiten ... und ich selbst merke das ich bewuster reagiere, - wenn z.B. einer im leeren Bus hustet ... oder oder...

... ich werde achtsamer und sensibler ... und ärgere mich noch mehr über Menschen, die sich aus der Situation heraus noch einen Gag machen ... etc...
... und denke an die vielen Kinder die nicht auf Spielplätze dürfen, es nicht verstehen und die Eltern nerven ... etc...

Schönen Sonntag!
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 22, 2020, 13:02
(…)
Das Risiko besteht, aber danach geh ich halt nicht in den Zoo oder zu Freunden um andere Menschen nicht anzustecken oder angesteckt zu werden.
Mühselig, darüber zu streiten.  :nein:
Die Gefahr andere anzustecken/angesteckt werden ist aber gleich Null, wenn ich meine Frau so im Rollstuhl durch den Zoo schiebe, dass wir immer einen Sicherheitsabstand wahren können. Das geht beim erlaubten Einkaufen, erlaubten Arztbesuch, erlaubten Arbeitengehen nicht so sicher. Im Zoo spazieren ist genauso sicher wie das erlaubte Spazierengehen oder erlaubte Sporttreiben.
Unsere Politik ist nur nicht in der Lage, logische Zusammenhänge zum Verfassen von Vorschriften zu verwenden. Da wird nur in endlosen Sitzungen gelabert was man von Sachverständigen gehört und verstanden hat.  :patsch:
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: elefantxx am März 22, 2020, 14:10
https://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2020/200319.html

Zitat
Ein erhöhtes Risiko, an COVID-19 zu erkranken und dabei einen schweren Verlauf durchzumachen, besteht nur bei solchen Menschen mit Diabetes, die zusätzliche Begleiterkrankungen wie zum Beispiel kardiovaskuläre Erkrankungen haben. Kein erhöhtes Infektionsrisiko haben "gesunde" Diabetespatienten Typ 1 und Typ 2 mit einer stabilen Glukoseeinstellung. Für diese Zielgruppe besteht kein Grund, ohne vorliegende Symptome vorbeugend eine Krankschreibung zu beantragen, wie es derzeit verstärkt in den Praxen zu beobachten ist.

Also eigentlich das was wir schon vermutet hatten, nur nochmal in Deutsch zusammengefasst für jeden den es interessiert.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Yvonne am März 22, 2020, 17:16
Krank schreiben ohne Verdacht...??? Ich lach mich weg... Hier wirst sogar bei Hinweis auf Aufenthalt im Risikogebiet noch nichtmal getestet...

hier in Bayern sind seit 21.03.2020 um 00:00 Ausgangsbeschränkungen in Kraft... Und die Leute kapieren es immer noch nicht... Konsequenz: Restaurants, Cafe´s, Bau-, Garten- und Hobbymärkte, Friseure, etc sind jetzt auch geschlossen... Im Ort sind schon junge Erwachsene nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt worden, weil sie Polizisten bespuckt haben... Diese haben sie darauf hingewiesen, daß sie im Park nicht Fußballspielen sollen... Allerdings waren es am Donnerstag und Freitag hier auch 20°C
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 22, 2020, 18:15
(…)
hier in Bayern sind seit 21.03.2020 um 00:00 Ausgangsbeschränkungen in Kraft... Und die Leute kapieren es immer noch nicht... Konsequenz: Restaurants, Cafe´s, Bau-, Garten- und Hobbymärkte, Friseure, etc sind jetzt auch geschlossen...
(…)
Das ist jetzt genau betrachtet nicht ganz richtig - meine ich. Die Ausgangsbeschränkung vom 21.3. beinhaltete von Anfang an die genannten Schließungen und sie waren keine Folge vom unvernünftigen Verhalten Einzelner.
Ob nun einzelne Begebenheiten statistisch ins Gewicht fallen, oder ein berechtigter Grund dafür wären, die Beschränkungen noch weiter zu verschärfen, glaube ich weniger. Ich glaube, die Polizei erstellt einen Bericht/Berichte und die Medien sammeln alles, was ihnen eine Horrormeldung wert ist.

"Junge Erwachsene, die (in Massen) Polizisten anspucken!"  :balla:
So ist das allgemeine Leben in München auch wieder nicht.

Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Insulinjunkie am März 22, 2020, 22:09
Das in Bayern alles etwas anders ist, wird ja genug in den Medien dargestellt.

Der Hauptgrund dürfte aber sein, das alle (hauptsächlich die Politiker) Angst haben, von einer Flutwelle von behandlungsbedürftigen Patienten überollt zu werden (was Gesundheitsminister Spahn auch schon zugegeben hat) und das dann Nachgewiesen wird, das dies auf den jahrelangen Sparkurs der Politiker zu ungunsten des Gesundheitswesens sich herauskristallisiert. Die Bedingungen in den Krankenhäusern und Arztpraxen lässt in Punkto Hygieneartikeln sehr zu wünschen über.

Und wenn dann noch, wie heute im Fernsehsender Sat1 gezeigt wird, das eine deutsche Mutter mit ihren 3 Kindern des Landes verwiesen werden soll, weil sie einen französischen Mann hat und der Hauptwohnsitz in Paris ist und nur der Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern ist, sorry, dafür hab ich kein Verständnis mehr. Alle Flüchtlinge haben keinen Hauptwohnsitz in Deutschland, aber die dürfen bleiben? Was machen unsere Politiker?
Der Mecklenburgische Landesvater hat dann per Einzelfallentscheidung durchgesetzt, das die Frau bleiben kann, weil Frankreich auch zu den Risikogebieten zählt. Da war die Frau aber schon mit den 3 Kindern unterwegs im Auto Richtung Frankreich!
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 23, 2020, 12:13
(…)

Und wenn dann noch, wie heute im Fernsehsender Sat1 gezeigt wird, das eine deutsche Mutter mit ihren 3 Kindern des Landes verwiesen werden soll, weil sie einen französischen Mann hat und der Hauptwohnsitz in Paris ist und nur der Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern ist, sorry, dafür hab ich kein Verständnis mehr. Alle Flüchtlinge haben keinen Hauptwohnsitz in Deutschland, aber die dürfen bleiben? Was machen unsere Politiker?
Der Mecklenburgische Landesvater hat dann per Einzelfallentscheidung durchgesetzt, das die Frau bleiben kann, weil Frankreich auch zu den Risikogebieten zählt. Da war die Frau aber schon mit den 3 Kindern unterwegs im Auto Richtung Frankreich!
Das ist die übliche Polemik, wie man sie wohl "gern" bei Privatsendern und auch rechten Parteien hört.
Ganz zurecht wurde eine Einzelfallentscheidung durchgesetzt und was da passiert ist wäre meiner Meinung nach nicht einmal eine Meldung wert. Ich glaube, da gäbe es wichtigere Nachrichten.
 :patsch:
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am März 23, 2020, 12:51
Die Gefahr andere anzustecken/angesteckt werden ist aber gleich null, wenn ich meine Frau so im Rollstuhl durch den Zoo schiebe, dass wir immer einen Sicherheitsabstand wahren können.

Ich würde eher sagen sie ist gering, aber nicht gleich null. Du kannst einen Abstand halten, aber Du kannst die Luft nicht filtern, die Deine Frau einatmet.
Vor allem gehört Deine Frau mit Ihrer desolaten Diabeteseinstellung zu den Hochrisiko-Patienten. Da würde ich selbst potenzielle Risiken einer Ansteckung vermeiden, wenn man es kann.

Ich kriege hier die Folgen auch langsam zu spüren. Ich habe bisher meine Einkäufe fast Ausnahmslos per Internet machen können, aber das ist momentan bei Lebensmitteln ein Glücksspiel. Alle Internet-Supermärkte sind total überlaufen, sodass kaum noch freie Zeitslots zu kriegen sind. Einen hab ich für Donnerstag erwischt, aber wenn sich da bald nichts tut werde ich wohl doch zum Supermarkt fahren müssen  :-\

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 26, 2020, 15:21
(…)
Ich würde eher sagen sie ist gering, aber nicht gleich null. Du kannst einen Abstand halten, aber Du kannst die Luft nicht filtern, die Deine Frau einatmet.
Vor allem gehört Deine Frau mit Ihrer desolaten Diabeteseinstellung zu den Hochrisiko-Patienten. Da würde ich selbst potenzielle Risiken einer Ansteckung vermeiden, wenn man es kann.
(…)

Zwei Dinge dazu:
Die Frage, ob zurzeit ein Zoo-Besuch ein (deutlich) größeres Risiko wäre, ergibt sich gar nicht, weil die Tierparks/Zoos geschlossen sind.

Meine Frau gehört sicherlich zu den eher gefärdeten Personen, sich mit was auch immer anzustecken. Würde ich sie in der Wohnung einsperren, wären meine Einkäufe aber immer noch gegeben, irgend einen Virus über mich einzufangen.
Das Einsperren halte ich aber gerade bei meiner Frau für SEHR BEDENKLICH.  :gruebeln:
Weil sich ihre Mobilität drastisch verschlechtert hat und weder Hausarzt noch Diabetologe helfen können (und beide einen Verdacht äußerten) waren wir beim Neurologen. Blöd gelaufen: es waren keine kompletten Arztberichte verfügbar. Es sähe aber deutlich nach einer psychosomatischen Erkrankung aus. "Einfach Wegsperren" wäre wäre bei einer Depression aber gefährlich.

Ohne den Ernst der Lage verharmlosen zu wollen!
Es wird für mich immer deutlicher klar, dass der Öffentlichkeit statistischer Blödsinn erzählt wird.
Schon im Statistik-Grundlehrgang bekommt man zu hören, dass man sich tunlichst davon überzeugen muss, verwertbare Daten für seine Berechnungen heranzuziehen. Hier wird nur mit auf Corona getesteten Personen gerechnet, also nur mit Leuten, die sich testen lassen. Und es werden Todesfälle so erfasst als dass sie an Corona gestorben wären. Die allermeisten Todesfälle starben aber mit Corona und an anderen gefährlichen Krankheiten.

Wovon in den aktuellen Statistiken auch nicht mehr die Rede ist:
Was wollte man mit dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens bezwecken?
Es war damals nicht geplant, mögliche Ansteckungen zu verhindern, sondern nur die Verbreitung derart zu verzögern, dass die Krankenhäuser nicht so viele Patienten auf einmal erhalten. Es ging also nur darum, Zeit zu gewinnen, damit es nicht zu so chaotischen Zuständen wie z.B. in Italien kommt. Es wird (so oder so) zu noch viel mehr Ansteckungen kommen. Die Frage ist nur, ob dann die ärztliche Versorgung zusammenbricht.

Wenn wir jetzt von der Politik in Aussicht gestellt bekommen, die Ausgangsbeschränkungen schon wieder erleichtern zu können, ist das nur ein frommer Wunsch - oder bewusste Fehlinformation. Wenn es mit den Beschränkungen so weiter geht, und sich ein paar Wirrköpfe noch weitere (sinnfreie) Beschränkungen einfallen lassen, wird das unserer Wirtschaft empfindlich schaden.

Der Gyuri, der natürlich "von nix keine Ahnung" hat,  :ka: meint, die aktuellen "bayrischen Beschränkungen" reichen vollauf aus und brauchen nicht noch erweitert werden.
Was man aber UNBEDINGT machen muss:
Mit verwertbaren Daten rechnen!
Würde ich zum Arzt gehen, würde man mich erst mal heim schicken und erst wenn ich irgend eine Grippe habe, auf Corona getestet. Das ist völlig unzureichend und sorgt für eine gewaltige unberechenbare Dunkelziffer.
Ich kann mich aus meiner Kindheit noch an lückenlos durchgeführte TBC-Untersuchungen erinnern.
Damals kam noch keiner auf die Idee "Händie-Daten" zu sammeln.  :balla: TBC war aber bald kein Thema mehr.

 :rotwerd: Jetzt habe ich mich schon wieder viel zu lange im Internet(t) aufgehalten.
Ich nutze trotz "hohen Alters" :lachen: die Tageszeit lieber für ausgedehnte Spaziergänge.
(nur gut, dass ich jetzt nicht in Moskau lebe)
Seit zwei Wochen bin ich auch nur noch sporadisch in Foren und kann seither wieder im Schnitt 7,5 Stunden pro Nacht schlafen.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Floh am März 26, 2020, 18:12
Zitat
Und es werden Todesfälle so erfasst als dass sie an Corona gestorben wären. Die allermeisten Todesfälle starben aber mit Corona und an anderen gefährlichen Krankheiten.

Dafür h#tte ich gerne eine Quelle, weil hier im Landkreis (und etwas größeren Umfeld) die Todesfälle eigentlich recht gut definiert sind. Und "nicht mehr Atmen" wegen Corona ist schon recht eindeutig.
Titel: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Duff Rose am März 26, 2020, 21:34

Ohne den Ernst der Lage verharmlosen zu wollen!
Es wird für mich immer deutlicher klar, dass der Öffentlichkeit statistischer Blödsinn erzählt wird.


Das kann sein. Prinzipiell ist es jetzt nicht zwingend wichtig zu wissen ob der Patient jetzt an seiner Corona Infektion oder an einem Herzinfarkt gestorben ist. Viel wichtiger ist hier, weshalb er überhaupt in stationäre Behandlung musste. Und da ist ja das Problem, dass das Gesundheitswesen viel zu viele Fälle erwartet.

In Deutschland geht es uns wahrscheinlich mit am besten, aber wenn ich die Bilder aus Madrid oder Italien sehe wird mir Angst und Bange.

Zu Zeit heißt es verzichten und auch abwägen. Ich hatte vor 6 Wochen eine OP und letzte Woche Termin zur Nachuntersuchung. Dieser war mir wichtig wahrzunehmen, auch weil ich wissen wollte ob die Heilung zufriedenstellend verläuft. Immerhin ist meine Mutter Lungenkrank und meine Großmutter 88 Jahre und stark gefährdet. Es geht darum sie nicht anzustecken.

Besuch beim Diabetologen und Augenarzt habe ich jedoch abgesagt.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Andi am März 27, 2020, 07:20
Mein Doc ist noch bis Monatsende in Quarantäne  :-\
Anfang April stünde noch der Labortermin an und auch etwas Nachschub werde ich wohl demnächst brauchen  ::)

Nun gut, ich hab ihm ne 'Corona-Freie' Mail geschickt. Mal sehen, was zurück kommt.  8)
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 28, 2020, 15:54
(…) weil hier (…) die Todesfälle eigentlich recht gut definiert sind. Und "nicht mehr Atmen" wegen Corona ist schon recht eindeutig.
Das ist für eine vernünftige statistisch Auswertung alles andere als "eindeutig".
Ich mache es jetzt extremer, als es im Regelfall sein wird:

• Wer seit längerer Zeit an (unheilbarem) Lungenkrebs litt und sich dann final noch einen Corona-Virus einfing, starb nicht direkt an Corona sondern an Lungenkrebs.

• Wer schlimme Herz- und Kreislaufprobleme hatte und von einem Pfleger in der Intensiv oder von einem Besucher angesteckt wurde, kann zwar in so einer Corona-Statistik auftauchen, richtiger wäre aber dann doch vielleicht ein "Herzversagen".

• Andererseits wird (falls man so eine Statistik dann doch führen wollte) sicherlich nicht jeder "normale" Tote auf Corona überprüft, was auch zu Verzerrungen führen könnte.

Die Beispiele ließen sich beliebig weiter führen. Wenn ich aber höre, dass der "Durchschnitt" (Median oder Mittelwert?  :gruebeln: ) der verstorbenen Corona-Opfer über 80 Jahre alt ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass da Corona das primäre Übel war. In anderen Zeiten wären die meisten sicherlich einfach an "Altersschwäche" verstorben.

Viel interessanter wären meiner Meinung nach die GENAUEN Verhältnisse zwischen ALLEN angesteckten und ALLEN geheilten Patienten. Das bekommen wir aber nicht raus, weil (wie oben schon geschrieben) die Dunkelziffern beider Gruppen im Verhältnis zur übrigen Bevölkerung viel zu groß sind.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Zottellot am März 28, 2020, 19:14
Zitat
Und es werden Todesfälle so erfasst als dass sie an Corona gestorben wären

Quelle fänd ich auch super ...
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Kladie am März 28, 2020, 20:05
Hallo zusammen,

der Ruf nach Quellen ist nicht immer zielführend oder kann mir jemand eine Quelle nennen für Dinge die Donald Trump nicht gesagt hat?

Gyuri hat das Gefühl oder die Annahme, daß die Zahlen über Infizierte und Tote durch Corona nicht so richtig zutreffend sind und auch ich hege einige Zweifel. Damit will ich nicht das gesamte Zahlenwerk in Zweifel ziehen aber es ist ähnlich wie mit der Genauigkeit unserer BZ Meßgeräte. Man kann dran glauben oder man nimt es als grobe Schätzung.

Daß nicht nur wir beide Zweifeler sind kann vielleicht der nachfolgend verlinkte Artikel zeigen. Auch das kann Fake sein aber ich will ja auch nichts beweisen....
https://www.welt.de/politik/ausland/article206820523/Coronavirus-In-Italien-gibt-es-Zweifel-an-den-Todeszahlen.html (https://www.welt.de/politik/ausland/article206820523/Coronavirus-In-Italien-gibt-es-Zweifel-an-den-Todeszahlen.html)
https://www.bunte.de/stars/star-news/trauerfaelle/klaus-wowereit-coronavirus-infektion-ehemann-joern-kubicki-54-ist-tot.html (https://www.bunte.de/stars/star-news/trauerfaelle/klaus-wowereit-coronavirus-infektion-ehemann-joern-kubicki-54-ist-tot.html)
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Zottellot am März 29, 2020, 08:29
Ich weiß nicht, ob es gegen die Netiquette verstößt, jemanden mit Trump zu vergleichen... Soweit würde ich bei Gyuri niemals gehen.  ;)

Den Welt Artikel habe ich eben überflogen. Geht es da nicht eher drum, dass die offiziellen Todeszahlen zu niedrig sein sollen?

Zur Bunten... Nein... Dann können wir auch bald die Bildzeitung als Quelle zitieren. Wir sind hier zwar nicht in der Schule/Uni/odersonstwo, aber trotzdem. Versteh mich nicht falsch, das hier ist nicht böse gemeint. Aber die Bunte ist für mich keine Quelle. Höchstens eine Notlösung falls das Klopapier ausgeht.  :baeh:

Zu meinen Ruf nach der Quelle: Natürlich ist es nicht immer zielführend. Wenn aber jemand, der sich ansonsten einen großen Sachverstand attestiert, einfach eine wilde Behauptung aufstellt, ohne eine Quelle zu nennen, finde ich das doch sehr bedenklich.

Wie schon von anderer Seite erwähnt, ist es mühselig, darüber zu diskutieren. Trotzdem möchte ich es an dieser Stelle erwähnt haben.

So und nun muss ich nochmal alle Fenster kontrollieren. Ich glaube ich könnte vergessen haben eines zu schließen und ich schätze, dass gleich wieder einer dieser Hubschrauber kommen könnte, um mir Desinfektionsmittel ins Haus zu sprühen...
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 29, 2020, 12:56
Zitat
Und es werden Todesfälle so erfasst als dass sie an Corona gestorben wären

Quelle fänd ich auch super ...
:rotwerd: Zuverlässige Quellen kann es nicht geben, so lange die Daten für Statistiken so lückenhaft sind. Dass es (u.a. wegen Äpfel und Birnen zusammengerrechnet) auch zu noch viel mehr Corona-Todesopfer kommen kann, will ich überhaupt nicht ausschließen. Es ist aber nicht richtig, bei allen Toten eine Überprüfung nach einer Corona-Infektion durchzuführen um damit die primäre Todesursache zu bestimmen.  :patsch:

Das hat alles ÜBERHAUPTNIX mit dem US-Idioten zu tun! Dessen permanente Lügen, haben ganz einfache durchschaubare Gründe und nichts mit echten Statistiken zu tun.  :daumenrunter:
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Kladie am März 29, 2020, 13:01
Hallo Zottellot,

auch ich will dir nichts böses unterstellen aber Du hast meine Zeilen anscheinend nicht richtig verstanden. Ich habe Gyuri nicht mit Trump verglichen sondern gemeint daß es nicht für alles Quellen geben muss. Statt Trump hätte ich auch Merkel schreiben können.

Zitat
Den Welt Artikel habe ich eben überflogen. Geht es da nicht eher drum, dass die offiziellen Todeszahlen zu niedrig sein sollen?
Nur überfliegen reicht wohl nicht. Es geht hier darum wie gezählt wird. Genau so wie im Artikel der Bunten. Wenn Du die Bunte mit der Bildzeitung gleichsetzt und ihr nicht vertraust, dann such im Internet eine für dich vertrauenswürdigere Quelle aus. Den Tod von Joern Kubicki bleibt trotzdem eine Tatsache und ob er als Coronatoter gezählt wird oder nicht werde ich nicht beurteilen aber der eine tut es und ein anderer nicht. Mehr wollte ich gar nicht aussagen.

Zitat
Wenn aber jemand, der sich ansonsten einen großen Sachverstand attestiert, einfach eine wilde Behauptung aufstellt, ohne eine Quelle zu nennen, finde ich das doch sehr bedenklich.
Was ist denn eine "wilde Behauptung"? Ein Zweifel ob Zahlen den Tatsachen entsprechen? Ich jedenfalls glaube nicht alles was die Medien und die sogen. Fachleute hinausposaunen. Alles wird tausendmal wiederholt und ist alles nur ergebnisorientiert damit die Bevölkerung daran glaubt und alles so wie geplant ablaufen kann. Was davon stimmt können wir nächstes Jahr oder noch später besser beurteilen.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Zottellot am März 29, 2020, 17:11
Der Vorwurf mit dem Trumpvergleich war auch nicht ganz ernst gemeint. Ich habe mal einen ;) dahinter editiert.

Das Überfliegen des Weltartikels hat mir die Info gegeben, dass einige Zweifel hegen, dass die offizielle Zahl der Coronatoten in Italien zu niedrig sein könnte. Das reicht mir an dieser Stelle jetzt erstmal als Info, die ich am Rande aufschnappe. Ich möchte mich ja auch nicht nur noch mit COVID-19 beschäftigen und alles genaustens analysieren.

Folgendes ist für mich eine "wilde Behauptung"

Zitat
Und es werden Todesfälle so erfasst als dass sie an Corona gestorben wären

Man darf gerne (und sollte auch) die Informationen kritisch betrachten, die uns in den Nachrichten vorgesetzt werden.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Markus99 am März 30, 2020, 05:20
Hmm...
Ich habe mehr Angst von Hysterie die ausgebrochen ist,wie von Corona Virus.  :staun:

Solange wie ich die Seife haben kann und desinfektion Mittel,Ich habe keine Angst.  :nein:

Selbstverständlich muss man Abstand halten egal was von eine Virus mit sich schleppt.
Zu heutigen Zeit kommt alle 5 Jahren eine neue Virus.  :o
Ich verstehe nicht nur warum corvid19 ist gefährlicher wie SARS oder MARS(wie auch immer die Virus heißen),die noch mehr gestorben sind, wie bis heute bei corvid19.

Bei jede Infektionen ich habe Angst,
weil  Ich bin typische Typ1 DM-ler und
mit Autoimmunerkrankung verbunden,
Das macht große unterschied und viel mehr gefährlicher.
Egal von welche Virus sich handelt,für mich gibts kein unterschied.

Das mehr infizierten werden, dass ist mir schon klar.🙄
Wir werden immer mehr schnell testen haben und unentdeckte erwischen. 😬😷

Klopapier hmm..
Sowie eine bei insulinclub.de schreibte
Viele corvid 19 mit Cholera(Tyfus)verwechselt haben. :patsch:
Damit Panik verursacht.  :balla:

Beib Ihr Gesund 👍
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am März 30, 2020, 13:40
Ich jedenfalls glaube nicht alles was die Medien und die sogen. Fachleute hinausposaunen.

Das musst Du ja auch nicht. Ich halte jedenfalls die Aussagen von anerkannten Virologen und der WHO für wesentlich verlässlicher als die von selbsternannten Skeptikern, die von Medizin nur das wissen, was sie sich in ihr krummes Weltbild gehämmert haben.

Und die Aussage, dass jemand mit Vorerkrankungen nicht dem Virus erlegen ist, sondern seiner Vorerkrankung ist hanebüchener Unsinn.
Hätte er sich nicht das Virus eingefangen, hätte er womöglich noch ein paar Jahre - auch mit seinen Vorerkrankungen - weiterleben können.

Worum es mit den ganzen Einschränkungen geht ist klar: man will Zeit gewinnen, um wirksame Medikamente zu entwickeln und langfristig hoffentlich auch eine Impfung.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Kladie am März 30, 2020, 19:00
Zitat
....was sie sich in ihr krummes Weltbild gehämmert haben

Ich stelle mir gerade vor was Du auf solche Bemerkungen für einen Kommentar abgegeben hättest. Aber ich will natürlich keine Gottestlästerung begehen.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Oggy am März 30, 2020, 22:18
Ich stelle mir gerade vor was Du auf solche Bemerkungen für einen Kommentar abgegeben hättest...

Vielleicht wäre es ein Kommentar geworden - und nicht ein absolut sinnfreier Post mit #47.
Wenn Du was sagen, willst - dann raus damit :ja:
Wenn man nichts zu sagen hat, dann  :-X
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Floh am März 30, 2020, 22:40
Ich darf das mal eben mit den Nürnberger/Erlanger Daten diskutieren, weil ich diese eben recht nah zur Verfügung habe.



Zitat
Das ist für eine vernünftige statistisch Auswertung alles andere als "eindeutig".
Ich mache es jetzt extremer, als es im Regelfall sein wird:

• Wer seit längerer Zeit an (unheilbarem) Lungenkrebs litt und sich dann final noch einen Corona-Virus einfing, starb nicht direkt an Corona sondern an Lungenkrebs.


Das ist bisher nicht aufgetreten. In den mir bekannten deutschen Fällen waren zwar alte Menschen dabei (sogar aus einem Pflegeheim), krebskrante waren aber nicht enthalten.

Zitat
• Wer schlimme Herz- und Kreislaufprobleme hatte und von einem Pfleger in der Intensiv oder von einem Besucher angesteckt wurde, kann zwar in so einer Corona-Statistik auftauchen, richtiger wäre aber dann doch vielleicht ein "Herzversagen".

Das ist auch nicht aufgetreten, und wird so auch nicht ohne weiteres eintreten. Die Besuchsverbote und Kliniken und Pflegeheimen kamen (in Bayern zumindest) noch vor den Ausgangssperren. Auch wenn Masken/Gesichtsschilde/Kittel/Desinfektionsmittel in den Kliniken gestolen wurden: Es gibt bisher keinen Hinweis, dass ein Pflege-/Klinkpersonal einen (nicht Corona) Intensivpatienten angesteckt hat.

Zitat
• Andererseits wird (falls man so eine Statistik dann doch führen wollte) sicherlich nicht jeder "normale" Tote auf Corona überprüft, was auch zu Verzerrungen führen könnte.

Für einen Corona-Toten in Nbg/Erlangen zählen ein Tod an der Beatmungsmaschine mit den typischen Symptomen (Lungenentzündung, Fieber, vorher Husten). Wer an einem Verkehrsunfall stirbt wird nicht auf Corona speziell obduziert. Wer alleine in einer Wohnung stirbt wird immer obduziert - wenn dann dort 63 Messerstiche in den Rücken gefunden werden zählt das höchstens als Selbstmord, nicht als Corona. Wenn dort einer mit infizierter Lunge stinken gefunden wird - dann ist die Identifikation als Corona-Opfer richtig (war aber bisher in Bayern nicht der Fall).

Zitat
Die Beispiele ließen sich beliebig weiter führen. Wenn ich aber höre, dass der "Durchschnitt" (Median oder Mittelwert?  :gruebeln: ) der verstorbenen Corona-Opfer über 80 Jahre alt ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass da Corona das primäre Übel war. In anderen Zeiten wären die meisten sicherlich einfach an "Altersschwäche" verstorben.

Viel interessanter wären meiner Meinung nach die GENAUEN Verhältnisse zwischen ALLEN angesteckten und ALLEN geheilten Patienten. Das bekommen wir aber nicht raus, weil (wie oben schon geschrieben) die Dunkelziffern beider Gruppen im Verhältnis zur übrigen Bevölkerung viel zu groß sind.

Der zweite Teil stimmt, der Erste ist Unsinn.

Wenn du Zeit hast: hier ist die Verteilung der Infizierten (und getesteten) in Italien nach Altersgruppe: https://www.statista.com/statistics/1103023/coronavirus-cases-distribution-by-age-group-italy/

Die Altersverteilung der Italiener ist diese hier: https://www.statista.com/statistics/270473/age-distribution-in-italy/

Die Alter stimmen nicht ganz, die Infektionen scheinen sich dennoch in etwa der Bevölerungsverteilung anzupassen (~65% der Menschen zwischen 14/18 und 65 Jahre alt entsprechen 65% der Infizierten). Das Alter scheint für die Infektionshäufigkeit keine Rolle zu spielen (in Italien, Testhäufigkeit unbekannt).

Hier ist die Verteilung der Toten: https://www.statista.com/statistics/1106372/coronavirus-death-rate-by-age-group-italy/

Menschen über 70 Jahren haben schlechte Chancen eine Lungenentzündung zu überleben. Möglicherweise unterscheidet sich dies nicht von einer Pneumokokken-Lungenentzündung (Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130306_OTS0065/fakten-zum-thema-pneumokokken-wie-gefaehrlich-sind-sie-wirklich )

""In Österreich erkranken jährlich geschätzte 8.000 bis 10.000 Personen an einer Lungenentzündung, wobei insgesamt zehn bis fünfzehn Prozent der Erkrankten streben. Rund ein Drittel der Fälle davon dürfte auf Pneumokokken zurückzuführen sein. Die Sterblichkeit steigt jedoch ab dem 50. Lebensjahr sprunghaft an", erläutert Prim. Univ.-Prof. Dr. Marcus Köller von der Abteilung für Akutgeriatrie am SMZ Sophienspital."

Damit sind wir aber wieder beim Originalproblem: Menschen über 50/70 sterben nicht ohne Grund. Wenn plötzlich 25% an einer Lungenentzündung versterben (25%!!! Das ist doch völlig irre!) dann ist das ein Corona-Problem, kein "normales Grundrauschen".

Aus dem klinischen Hintergrund vielleicht noch eine irritierte Frage zum letzen Teil: Geht's noch?
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Zottellot am März 31, 2020, 05:49
Trotzdem sollten wir hier im Forum aufpassen, dass sich die Gemüter auch wieder beruhigen. Ich schätze dieses Forum gerade wegen der i. d R. internetuntypischen freundlichen Atmosphäre.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Markus99 am März 31, 2020, 06:33
Ich weiß nicht ob jemand hat schon geschrieben .
2 Junge DM-ler Typ1 haben die corvid19
Besiegt.  :zunge2:
Die haben berichtet in Internet
Und ich habe bei i insulinclub.de gelesen.

Hurra..👍
 :banane: :banane: :banane:
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am März 31, 2020, 14:07
Trotzdem sollten wir hier im Forum aufpassen, dass sich die Gemüter auch wieder beruhigen. Ich schätze dieses Forum gerade wegen der i. d R. internetuntypischen freundlichen Atmosphäre.
Fast war ich genau der gleichen Meinung … dann habe ich aber noch auf die letzte Seite geschaut.

(…)
Zitat
(…)
Ich mache es jetzt extremer, als es im Regelfall sein wird:
(…)

Das ist bisher nicht aufgetreten. (…)
Zitat
(…)

Das ist auch nicht aufgetreten, und wird so auch nicht ohne weiteres eintreten. (…)
Zitat
(…)
(…)
(war aber bisher in Bayern nicht der Fall).

Zitat
( … „ = alles Unsinn“)
Viel interessanter wären meiner Meinung nach die GENAUEN Verhältnisse zwischen ALLEN angesteckten und ALLEN geheilten Patienten. Das bekommen wir aber nicht raus, weil (wie oben schon geschrieben) die Dunkelziffern beider Gruppen im Verhältnis zur übrigen Bevölkerung viel zu groß sind.
Der zweite Teil stimmt, der Erste ist Unsinn.
(…)
Aus dem klinischen Hintergrund vielleicht noch eine irritierte Frage zum letzen Teil: Geht's noch?

An anderer Stelle schrieb ich schon mal, dass ich es nicht schätze, wenn jedes meiner Worte zerpflückt und auf die Goldwaage gelegt wird, besonders dann nicht, wenn ich nur mit meinen Worten meine Gedanken spielen lasse.
Wie kam ich auf diese Gedanken? Ganz einfach: Ich sah und hörte mich in TV und Radio um, setzte das Registrierte zusammen und schloss daraus auf das, was ich hier in Worte fasste. An einen Quell-Bezug hatte ich nie gedacht. Was sollen dann diese Angriffe auf meine Person? Geht ihr mit eurem Umfeld (Freunde, Kollegen, Familie …) auch so um oder werdet ihr darum schon von allen gemieden?

WEIL ich mehrfach zur Risikogruppe zähle, aber (fast) keine für mich nützliche Hilfe erkennen kann, weder hier noch über Ausgangsbeschränkungen, muss ich mich wohl noch mehr „eingraben und warten bis es besser wird. Aber glaubt mir, es wird nicht besser. … Mein Leben ist die Hölle(ich zitiere hier Bernd das Brot, was ihr gern auch Dummfug nennen dürft).

Na ja, vielleicht ist es jetzt an der Zeit für mich, noch deutlicher zurück zu rudern und mich auf Dinge außerhalb des Internets zu konzentrieren. Bisher war ich der Meinung, Foren seien ein Ort der Begegnung mit Meinungsaustausch. Ich werde zukünftig hier auch nur noch das machen, was für viele Foren schon zum Stillstand führte. Ich beschränke mich aufs Lesen und schreibe höchstens noch was, wenn ich „was weiß“ UND wenn es nicht kritisiert werden kann. Ansonsten halte ich meine Erfahrungen und mein Wissen lieber zurück.
Zu Corona habe ich nach wie vor meine Meinung, die ich sicherlich hier und da ändern kann. Aber ich werde nur noch in der Realität so darüber sprechen, dass ich mich ohne Angriffe rechtfertigen oder verbessern kann.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Kladie am April 02, 2020, 12:28
Zitat
...von selbsternannten Skeptikern, die von Medizin nur das wissen, was sie sich in ihr krummes Weltbild gehämmert haben.

ich habe gerade noch jemanden gefunden, der ein "krummes Weltbild" hat. Es ist allerdings ein anerkannter Viruloge - der darf das anscheinend.

https://www.welt.de/vermischtes/article206961041/Virologe-Kekule-zu-Corona-Wir-haben-eine-Riesen-Grauzone.html (https://www.welt.de/vermischtes/article206961041/Virologe-Kekule-zu-Corona-Wir-haben-eine-Riesen-Grauzone.html)

Ist ein Welt-Artikel aber er ist auch im N-TV nachzulesen wem diese Quelle nicht seriös genug ist.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am April 02, 2020, 12:42
Ich habe zwar von nix ne Ahnung … davon aber am meisten.  :pfeif:

Habe ich in Kladies Link nicht fast wörtlich gelesen, was ich hier schon über Statistik schrieb?
Zugegeben, ich habe mich nicht so fachgerecht ausgedrückt und versucht mit EINFACHEN Beispielen die von mir erkannten Unsicherheitenzu umschreiben.
Im Grunde ist aber klar: Wissen tun wir garnix - und unsere Politiker noch viel weniger.

Sie quatschen aber dann "einstimmig" nach, was sie von hoch bezahlten Sachverständigen bruchstückhaft gehört haben. Und noch viel schlimmer: Sie mischen dann mit wild gewordener Volksmeinung so, dass die Wähler erst mal zufrieden sind.

Auch dafür könnte ich wieder Beispiele nennen … die mir dann aber sicher wieder im Mund umgedreht werden.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am April 03, 2020, 14:24
Gerade eben in Bayern3 in den Nachrichten gehört.
Unser bayrischer Landesfürst hat gemeldet, dass ein Dr. soundso nun (endlich mal) statistisch verwertbare Daten aus einer "zufälligen" Bevölkerungsgruppe sammeln will. Mit ersten Ergebnissen wäre sehr bald zu rechnen; danach soll er zusammen mit anderen Sachverständigen der Politik noch weitere wertvolle Ratschläge geben.

Meine Meinung: Die haben es wohl erkannt, dass die bisher gesammelten Daten hinten und vorn nicht reichen … oder dieser Statistiker (dessen Name habe ich mir nicht gemerkt) konnte einfach mehr überzeugen als ich das hier kann.

Nachtrag
Jetzt habe ich die Nachrichtenmeldung doch noch gefunden.

Wen es interessiert…
(click to show/hide)


Und nur mal am Rande:
Randbemerkung entfernt, da nicht mehr aktuell.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Duff Rose am April 03, 2020, 19:37
Hmm. Ich weiß aktuell nicht ob ich Risikopatient bin, wegen DM Typ1. Sollten wir wieder reisen dürfen lässt mein Arbeitgeber zunächst keine Risikopersonen ins Ausland. Was sollte ich ihm sagen, bin ich eine Risikoperson oder nicht?

Das ganze jetzt mal unabhängig von sämtlichen Vor- und Nachteilen die dabei entstehen können.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Andi am April 03, 2020, 20:06
Meine Wahrnehmung ist, dass nur derjenige als Risikopatient gilt, der aufgrund einer Vorerkrankung schon geschwächt sein könnte.
Demnach wäre ein normwertiger Diabetiker, der ansonsten keinerlei Schwächung hat, keiner Risikogruppe angehörig.

Und jetzt bitte weitere Meinungen  :rotwerd:
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Zottellot am April 04, 2020, 06:21
@ Floh

finde es gerade nicht mehr. Der deutsche Diabetikerbund/Verein oder so hatte zwischenzeitlich eine Meldung rausgegeben, dass Typ I Diabetiker nicht pauschal zur Risikogruppe gehören.

In einen anderen Forum gibt es einen Thread der über 90 Seiten lang geworden ist. Dort war der Link gepostet. Da wühl ich mich jetzt aber nicht durch ;D.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gela am April 05, 2020, 11:03
Meine Wahrnehmung ist, dass nur derjenige als Risikopatient gilt, der aufgrund einer Vorerkrankung schon geschwächt sein könnte.
Demnach wäre ein normwertiger Diabetiker, der ansonsten keinerlei Schwächung hat, keiner Risikogruppe angehörig.

Sehe ich auch so, was die Infektanfälligkeit angeht.

Sofern der Virus ausgebrochen ist, zähle ich Diabetiker jedoch zur Risikogruppe, da der Zuckerstoffwechsel auch davon betroffen ist! Dann ist dort definitiv die zweite Baustelle, die es vermehrt zu behandeln gilt!

Soweit meine Erfahrung, die ich mit einer Grippe gemacht habe.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am April 06, 2020, 11:50
Meine Wahrnehmung ist, dass nur derjenige als Risikopatient gilt, der aufgrund einer Vorerkrankung schon geschwächt sein könnte.
Demnach wäre ein normwertiger Diabetiker, der ansonsten keinerlei Schwächung hat, keiner Risikogruppe angehörig.

Dem stimme ich zu. Das ist von diversen Seiten ja auch schon so kommuniziert worden. Z.B. hier: https://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2020/200319.html

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Renato am April 06, 2020, 12:31
Bin mit dieser Interpretierung nicht ganz einverstanden.
Da mag bei jüngeren Diabetikern sicher richtig sein, aber die ü60 sind sicher zusätzlich gefährdet.
Leider wird alles immer etwas pauschal abgehandelt und verallgemeinert.
Jedenfalls hat mein Hausarzt mir angeraten, obwohl ich mit meinen 78 keinerlei Schwächen habe, mich als Hochrisikopatient zu benehmen.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Andi am April 06, 2020, 13:05
Hallo Renato

Ja, das sehe ich auch so.
Da ist also eher das Alter daran schuld, zur Risikogruppe zu gehören, als der Diabetes  8)

Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Duff Rose am April 06, 2020, 13:23
Na, das liest sich alles gut und klingt einleuchtend. Danke für die Unterstützung!

Ich werde mich selbst nicht als Risikopatient gegenüber meinem Arbeitgeber benennen. Allerdings werde ich, wie bisher, gut auf mich aufpassen.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Floh am April 06, 2020, 14:58
Zitat
Hmm. Ich weiß aktuell nicht ob ich Risikopatient bin, wegen DM Typ1. Sollten wir wieder reisen dürfen lässt mein Arbeitgeber zunächst keine Risikopersonen ins Ausland. Was sollte ich ihm sagen, bin ich eine Risikoperson oder nicht?

Das ganze jetzt mal unabhängig von sämtlichen Vor- und Nachteilen die dabei entstehen können.

Urf. Du schrubst ja schon "egal was für Vor- und Nachteile .." etc. Aber arbeitsrechtlich finde ich diese Fragestellung durchaus auch spannend. Seit wann muss ich meinem Arbeitgeber denn von meinen Vorerkrankungen erzählen (jaja, bei bestimmten Berufen ergibt das Sinn, aber das ist hier ja zunächst noch offen). In meinem Bürojob hätte ich da momentan echt Schwierigkeiten mich zu entscheiden. Vielleicht einfach "nein, ich möchte derzeit nicht verreisen bis ein Impfstoff existiert" oder so aus der Affäre ziehen.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am April 07, 2020, 12:59
Ich hab da gestern einen interessanten Artikel gelesen: https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/coronavirus-studie-bestaetigt-typische-merkmale-von-todesfaellen-durch-covid-19-20200406512132

Zitat:
Zitat
Die meisten Todesfälle in der Studie betrafen Männer im Alter über 50 Jahren mit nicht übertragbaren chronischen Krankheiten, berichten die Forschenden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Risikogruppe von Männern im Alter über 50 Jahren mit chronischen komorbiden Erkrankungen wie Hypertonie (Bluthochdruck), koronarer Herzkrankheit und Diabetes besonders gefährdet sind, berichtet das Forschungsteam.

Und beim Diabetes kommt es wie schon erwähnt auch darauf an, wie stabil der Glukosestoffwechsel eingestellt ist.

Ich für meinen Teil werde jedenfalls bis auf Weiteres nur in unaufschiebbaren Situationen vor die Tür gehen, denn bei mir trifft alles davon zu.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Kladie am April 08, 2020, 14:12
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html)

Laut RKI sind Diabetiker Risikopatienten unabhängig von Folgeerkrankungen durch Diabetes.

Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht meiner Meinung nach nicht aber es erscheint wahrscheinlicher, daß eine Infektion schwerer verläuft. Ich verhalte mich wie ein Risikopatient ohne in Panik zu verfallen - das sollte reichen.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Joerg Moeller am April 09, 2020, 12:25
Laut RKI sind Diabetiker Risikopatienten unabhängig von Folgeerkrankungen durch Diabetes.

Die DDG sieht das anders: https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/presse/ddg-pressemeldungen/meldungen-detailansicht/article/neues-coronavirus-sars-cov-2-kein-erhoehtes-infektionsrisiko-fuer-gesunde-diabetespatienten-ddg-r.html

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Duff Rose am April 09, 2020, 12:30
Hmm. Der DGG traue ich mehr spezifisches Fachwissen zu, dem RKI wird aber wohl allgemein mehr vertraut wenn es um eine Antwort geht.

Zumindest mein Gefühl bei der Sache.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Renato am April 09, 2020, 14:31
Gestern spät am Abend in der Sendung Lanz, wurde das Thema Risikopatienten inklusive Diabetes sehr gut erklärt.

<iframe src="https://ngp.zdf.de/miniplayer/embed/?mediaID=%2Fzdf%2Fgesellschaft%2Fmarkus-lanz%2Fmarkus-lanz-vom-8-april-2020-100" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Kladie am April 10, 2020, 14:30
Hallo Renato,

ich hatte auch kurz in diese Sendung live hineingesehen und eingeordnet als eine weitere "Laberstunde" wie es viele andere gibt. Jetzt habe ich sie mir aber mal etwas länger angesehen und muss sagen dort werden wirklich interessante Informationen gegeben. Es ist zwar langatmig aber deckt sich in vielen Dingen mit meiner Ansicht.
Karl Lauterbach sagt darin auch ganz klar, daß Diabetiker tatsächlich als Risikopatieneten betrachtet werden.

Es lohnt sich diesmal Markus Lanz mal zuzuhören...
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Gyuri am April 11, 2020, 20:51
Ohne jetzt hier anecken zu wollen …  :rotwerd:

Warum ist es für euch denn so wichtig ob Diabetiker als Risikopatienten klassifiziert werden?
Das ist doch "nur" eine statistische Betrachtung, die dem einzelnen Diabetiker kaum eine Entscheidungshilfe bietet.
Genauso könnte man sagen, dass Rauchen für Diabetiker/Astmatiker/Schwangere besonders schädlich ist.

Aufgrund der Binsenweisheit, dass ich aus diesem und/oder jenem Grund einer mehr oder weniger gefährdeten Risikogruppe zugeordnet werde, ändert sich für mich doch nichts.

Entweder ich überstehe Corona unbeschadet oder ich hatte bereits unbemerkt den Virus oder ich stecke mich noch irgendwann an … oder man stellt fest, dass ich an Corona verstorben bin. Das wird mich aber dann nicht mehr belasten. Einen Einfluss auf mein Schicksal werde ich nicht haben, egal wie hoch meine Risiken sind.

 :kratz:
Titel: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Duff Rose am April 11, 2020, 21:27
Ohne jetzt hier anecken zu wollen …  :rotwerd:

Warum ist es für euch denn so wichtig ob Diabetiker als Risikopatienten klassifiziert werden?
Das ist doch "nur" eine statistische Betrachtung, die dem einzelnen Diabetiker kaum eine Entscheidungshilfe bietet.
Genauso könnte man sagen, dass Rauchen für Diabetiker/Astmatiker/Schwangere besonders schädlich ist.

Aufgrund der Binsenweisheit, dass ich aus diesem und/oder jenem Grund einer mehr oder weniger gefährdeten Risikogruppe zugeordnet werde, ändert sich für mich doch nichts.

Entweder ich überstehe Corona unbeschadet oder ich hatte bereits unbemerkt den Virus oder ich stecke mich noch irgendwann an … oder man stellt fest, dass ich an Corona verstorben bin. Das wird mich aber dann nicht mehr belasten. Einen Einfluss auf mein Schicksal werde ich nicht haben, egal wie hoch meine Risiken sind.

 :kratz:
Hallo Gyuri,

...es geht darum sich gegenüber dem Arbeitgeber zu Klassifizieren.

Risikogruppe bleibt länger zu Hause, alle anderen werden sobald gesetzlich möglich wieder auf Dienstreise ins Ausland frei gelassen.
Titel: Re: Diabetes + Coronoavirus
Beitrag von: Kladie am April 18, 2020, 12:37
Zuerst einmal muss unterschieden werden zwischen Infektionsrisiko und Krankheitsverlaufrisiko. Da werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Ich bin ebenfalls davon überzeugt, daß jeder ein gleich hohes Infektionsrisiko hat. Jedoch hat ein Diabetiker ein erhöhtes Risiko eines schwereren Krankheitsverlaufs wenn es eine Infektion gegeben hat.

Zitat
Die DDG sieht das anders: https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/presse/ddg-pressemeldungen/meldungen-detailansicht/article/neues-coronavirus-sars-cov-2-kein-erhoehtes-infektionsrisiko-fuer-gesunde-diabetespatienten-ddg-r.html

Die DDG darf das ruhig anders sehen. Es kommt - wie so oft - auf den Standpunkt an. Das RKI betrachtet die COVID-19 Erkrankung als Ausgangspunkt und dann sind die Begleiterscheinungen eines Diabetikers eben ein zusätzliches Risiko. Dazu zählt nicht nur das häufig zu beobachtende Übergewicht bei Type 2 Diabetikern.
Das RKI sieht auch die (Glukose-)Stoffwechselstörung als Risikoparameter und die betrifft jeden Diabetiker.

Wenn die DDG eine Coronaerkrankung als grippeähnliche Erkrankung einstuft, dann kann ich auch verstehen, das dies für einen Diabetiker kein zusätzliches Risiko bedeutet.

Wie immer gibt es Präferenzen für eine Meinung und so muss es jeder eigenverantwortlich entscheiden ob er/sie Risikopatient ist oder nicht. Ich finde es arrogant andere Meinungen als falsch zu titulieren wenn allgemein unterschiedliche Meinungen existieren.