Diabetesinfo-Forum
Diabetesfragen => Allgemeiner Bereich => Thema gestartet von: Bunnys am März 08, 2006, 16:43
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Hallo an alle Hier
spritze jetzt Lavimir Insulin 25 IE abends.Wer kann mir was über seine Erfahrungen mit Lavimir sagen???Nebenwirkung,gewichtszunahme ect.
Lg Christine :hilfe:
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Du meinst Levemir.
Also ich spritze es. Aber auf 2x. 1x ist zu wenig, da es nur 20 Stunden wirkt.
Also ich bin kein einfacher Fall. Bei mir ist nicht alles so wie es sein sollte. Bei mir wirkt es nicht gleichmäßig. Ich habe nach 6-7 Stunden eine starke Wirkung und nach 12 Stunden ist der Wirkung nicht mehr so groß. Das heißt ich hab nach 6 Stunden Hypos und nach 12 Stunden bin ich hoch.
Abgenommen habe ich mit Levemir sehr gut. Ich habe damit begonnen weil ich Sport betreibe und mit meinem vorhergehenden Insulin sehr hohe Schwankungen gehabt hatte. Die sind jetzt weg. Außer das was ich oben beschrieben habe. Und ich hab auch gelegentlich in der Nacht Hypos, was auch nicht sein sollte. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden.
Nebenwirkungen............ weiß ich keine, nur es gibt Levemir noch zu kurz um Nebenwirkungen zu kennen.
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Ich habe nur kurz Levimir gespritzt (ca. 7 Wochen, Mittags und Spät) und allergisch reagiert: Brennen nach der Injektion, rote Quaddeln und Blutergüsse an den Einstichstellen, die erst nach zwei Wochen abgeklungen waren (meine Beine sahen lecker aus). - Habe zunächst auf die Aussage von Novo vertraut, das gehe nach vier bis sechs Wochen weg. Die Reaktionen wurden auch weniger, aber sie verschwanden nicht. Meine Ärztin, der ich - idiotischer Weise - nicht sofort davon erzählt hatte, hat mir dann "verboten" (massiv abgeraten) Levimir weiter zu verwenden und ich bin zurück zu Lantus.
Allerdings war die Einstellung mit Levimir unfassbar gut: Konstanter BZ durch die ganze Nacht! (Mit Lantus ging das nicht so gut...).
Jetzt habe ich eine Pumpe und bin ÜBERZEUGT: Das ist - für mich (!) - das einzig Vernünftige. --- Übrigens: Wir wurden zu viert geschult, und eine weitere Patientin hatte den gleichen Hautausschlag unter Levimir - auch ihr hat ein Novo-Vertreter versichert, dass sei völlig unbedenklich... (Allein, mir fehlt der Glaube.)
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erst mal Danke für eure schnelle Antworten.
Das mit den roten Stellen beim Stechen hab ich nur manchmal auch das Brennen,haben durch Levemir in kurzer Zeit zugenommen,deshalb bekam ich dann Actos und sollte mit Levemir aufhören,so die Meinung der Diabetesambulanz bei der ich alle drei Monate bin.
Habe das genau jetzt eine Woche genommen und fühlte mich nicht sehr gut dabei,wobei auch meine BZ-Werte teilweise auf 300 anstiegen und das hat mich doch sehr beunruhigt.Heute war ich bei meinem Hausarzt bei dem ich schon über 10 Jahre Patientin bin und er hat gleich gesagt ,das er von Actos nicht so überzeugt ist,das es erst 2 Jahre auf dem Markt ist und seine kollegen und er( Gemeinschaftspraxis)keine Medikamente verschreiben die erst so kurz zugelassen sind,da man da noch viel zu wenig Erfahrungsberichte hat und Actos auch sehr erhebliche Nebenwirkungen hat.Er meinte Isulin ist einfach natürlich und man kann BZ besser einstellen.Da ich ja Gewichtsprobleme habe ist es auch nicht gut wegen den erheblichen Wassereinlagerungen.
Naja,jetzt schau ichmal,fühle mich ehrlich auch mit Insulin sicherer.Hatte schon vor jedem Messen Panik und das ist ja auch nicht Sinn der Sache :-\
Habe auch wieder mit Sport angefangen und werde noch etwas bewusster Essen.Hoffe doch dann sehr mein Gewicht und meine Werte wieder in den Griff zu bekommen :ciao:
Lg Christine
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Hi,
Ich hatte Levemir etwa ein halbes Jahr. Ich musste auch zweimal spritzen, Levemir wirkte etwas über 12 Stunden bei mir, aber das war ja auch der Grund, weshalb ich überhaupt von Lantus weg bin. Ich brauchte nachts fast doppelt soviel Basis wie am Tag, und mit Lantus ging das nicht, wiel eine Dosis 24h wirkte, da half auch splitten nix.
BZ war vor allem tagsüber super stabil, hatte weniger Hypos und ich habe auch gut abgenommen. Habe Levemir nur nicht mehr, weil ich jetzt Pumpi bin :)
LG,
Anja
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Ich soll ebenfalls von Protaphane auf Levemir umgestellt werden. Wegen der längeren Wirkungsdauer von Levemir. (Sagt mein Diabetologe.)
Wenn man diese Berichte hört, kann es einem ja "Angst und Bange" werden. Gibt´s nicht vielleicht auch ein paar positive Erfahrungen?
pfaelzer
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Ja also ich würde es trotzdem weiter empfehlen. Es wirkt sicher bei jedem anders. Probier es einfach aus. Besser ist es beim mir auf jeden Fall als vorher.
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Ich soll ebenfalls von Protaphane auf Levemir umgestellt werden. Wegen der längeren Wirkungsdauer von Levemir. (Sagt mein Diabetologe.)
Wenn man diese Berichte hört, kann es einem ja "Angst und Bange" werden. Gibt´s nicht vielleicht auch ein paar positive Erfahrungen?
pfaelzer
Ich habe durchweg positive Erfahrungen mit Levemir. Vorher hatte ich Protaphan und zwischendrin auch mal kurz Lantus.
Levemir wirkt bei mir konstanter, also weniger Hypos und auch weniger Hyper, da ich mein Bewegungsaufkommen schlecht einschaetzen kann.
Ich spritze morgens und abends jeweils die halbe Dosis, so kommt es auch meinem Schichtdienst bestens entgegen.
Viele Gruesse Thierry
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Hallo zusammen,
ich hab mit Beginn meiner ICT (FIT) Therapie im April letzten Jahres ebenfalls Levemir und Novorapid verwendet. Problem bei Levemir war bei mir, dass ich relativ hohe Dosen als Basalrate brauchte (36+38) und wegen Dawn-Syndrom trotzdem morgens der BZ immer ueber 160 war. Beim Versuch die abendlichen Rate höher zu schrauben, hatte ich dann so gegen 23:00 Uhr um die 60, auch nicht gerade spassig - weil da ists nicht mehr weit bis zum Hypo! Habe Levemir normalerweise um 09:00 und 21:00 genommen (damals aus beruflichen Gründen).
Seit Dezember hab ich den Wechsel zur Pumpe gemacht. Meine Tagesbasalrate ist derzeit bei insgesamt 27IE Novorapid, aufgeteilt nach einer ausgetesteten Kurve, die zwischen 1,8 IE/Stunde in den frühen Morgenstunden bis auf 0,7 IE/Stunde unter Tags geht. Insgesamt hab ich mit der Pumpe meinen Insulinbedarf um fast 40 Prozent(!) gesenkt, und das bei einer Verbesserung des HbA1C von 7,2 auf 6,0 !
Kann nur jedem eine Pumpe absolut empfehlen!
Liebe Grüße aus Wien
Herbie
P.S.: echte Nebenwirkungen gab es aber auch bei Levemir keine, ausser dass ich jedesmal die Chefarztfreigabe für eine Ampulle holen musste :mauer:
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Hallo Christine,ich benutze LEVEMIR seit einem Jahr! Ich spritze 21.00Uhr 14 EH und komme konstant früh gegen 6.30Uhr mit 5,5 - 6 höchstens!!!! aus dem Bett!!! Hypos =0! Zufriedenenr kann man nicht sein. Es hält bei mir gute 12 stunden! Also mit Kaffee u. Vollkornbrot zum Frühstück bräuchte ich erst Mittags das erste mal spritzen( NOVARAPID) und komme dann mit 6-8 EH je nach Mittagessen bis 18.00 hin - so sieht das aus--- NATÜRLICH NUR AN TAGEN WO ICH KEINE SCHOKOLADEN - KEKSE EIS-ATACKEN habe grins- die werden leider immer öfter!? Aber Levemir ist genial- aber eben ein Edelinsolin u. viele Ärtzte knausern damit........ auch Novarapid, ich bin somit bestens versorgt( Dank einer lieben Ärtztin!!!!) u. kann fröhlich essen u. spritzen-gut was!! Bis bald Waldimann :banane: :super: :super: :super: ::) :knuddel: :zunge2:
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die Pumpe ersetzt doch das spritzen nicht- man hat mir abgeraten!!! Ausserdem ist es aufwendig u. man muss alle 2-3 Tage die pumpe säubern, kontrollieren etc!!?? Sie stört am Körper u. ist ein Unsicherheitsfaktor( Bescädigung, Störungen , keine variable Einstellung) Also für einen 1/3 Diabetiker der eh immer spritzen muss- absulut keine Hilfe- wenn jemand anders denkt- lass mich gerne belehren - Gruss WALDIMANN :mauer: :mauer: :baeh: :trost:
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Holla Woodman,
wer hat Dir denn das Märchen erzählt das man auch mit Pumpe zusätzlich Insulin spritzen muss? Die Pumpe übernimmt alles, Basal wird programmiert und läuft nach Einstelllung selbstständig und Bolus gibst Du dir durch das Drücken von Knöpfchen, gerne auch über mehrere Stunden verteilt.
Die Pumpe ist wohl die optimale Lösung um den BZ unter Kontrolle zu halten, ICT ist suboptimal. Ich wende zur Zeit auch die ICT an da ich der Pumpe noch etwas kritisch gegenüber stehe weil man halt immer einen "Fremdkörper" mit sich rumschleppt mit dem man auch noch fest verdrahtet ist. Jedoch ist mir klar nur mit der Pumpe eine wirklich optimale Einstellung hinzubekommen. Gedanklich und psyschich nähere ich mich deswegen immer mehr dem Gedanken mir auch so ein Ding legen zu lassen. Hat ja massig Vorteile, nur alle drei Tage den Katheter setzen und den Rest der Zeit nur Knöpfchen drücken. Im Restaurant keine neugierigen Blicke mehr wenn man sich den Pen in den Bauch jagt, einfach klick klick klick machen und schon kommt das Insulin das man braucht.
Weiterhin, natürlich können Störungen auftreten - hier sei der in der Nacht abgegrissene Katheter erwähnt oder aber ein Knick im Schlauch - das kommt aber wohl selten vor wenn man richtig mit seiner Pumpe umgeht. Variable ist das Ding natürlich mehr als alles Andere durch die freie Programmierung. Und säubern muss man das Ding auch nicht besonders.
Fazit: Die Pumpe ist das beste was es gibt, ICT hingegen nur eine bessere Krücke.
Pumpende Grüße,
Peter
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Hallo Woodmann,
die Pumpe ersetzt doch das spritzen nicht- man hat mir abgeraten!!! Ausserdem ist es aufwendig u. man muss alle 2-3 Tage die pumpe säubern, kontrollieren etc!!?? Sie stört am Körper u. ist ein Unsicherheitsfaktor( Bescädigung, Störungen , keine variable Einstellung) Also für einen 1/3 Diabetiker der eh immer spritzen muss- absulut keine Hilfe- wenn jemand anders denkt- lass mich gerne belehren - Gruss WALDIMANN :mauer: :mauer: :baeh: :trost:
Das hat Dir wohl jemand erzählt, der selber keine Pumpe hat und auch niemanden mit Pumpe näher kennt...
Ich habe jetzt seit fast fünf Monaten eine Pumpe und bin vollauf begeistert. Wie schon Peter schrieb, die Basalrate wird einprogrammiert und kann viel genauer dem Bedarf entsprechend abgegeben werden. Und Boli werden auch von der Pumpe abgegeben, indem man da ein paar Knöpfchen drückt. Also total variabel. Und die Pumpe kann dann auch so Dinge, die man beim normalen Spritzen mit dem Pen/Spritze nicht (so einfach) kann, wie den Bolus über eine längere Zeit langsam abgeben, oder zu splitten in einen Teil sofort, den Rest über eine bestimmte Zeit (Pizzabolus :) )
Also wie gesagt, spritzen musst Du mit Pumpe nicht mehr, nur alle 2-3 Tage den Katheter wechseln. Aber was ist schon ein Pieks alle 2-3 Tage gegen mehrmaliges Löchern pro Tag mit dem Pen?
Die Pumpe habe ich bis jetzt noch nicht säubern müssen, da kommt man ja auch nirgends gross rein um da was saubermachen zu können. Kontrollieren? Na ja, Deinen BZ musst Du ja eh messen, und da merkst Du doch, wenn etwas nicht stimmen sollte. Aber eigentlich sind Pumpen wesentlich zuverlässiger als Pens, die gehen nämlich viel schneller kaputt. (Ich denke jetzt z.B. an den Humalog Pen von Lilly, da brauchte ich alle halbe Jahre einen neuen.)
Ich finde übrigens, die Pumpe stört am Körper soviel wie ein Handy oder eine Brille - da man sie jeden Tag trägt, wird sie zu einem Teil des Körpers, den man gar nicht mehr wahrnimmt.
Und die BZ Einstellung kriegst Du mit der Pumpe ohne viel Aufwand wesentlich besser hin als mit ICT.
Weiterhin, natürlich können Störungen auftreten - hier sei der in der Nacht abgegrissene Katheter erwähnt oder aber ein Knick im Schlauch - das kommt aber wohl selten vor wenn man richtig mit seiner Pumpe umgeht.
Habe ich jedenfalls bisher noch nicht geschafft, mir einen Katheter rauszureissen oder den Schlauch abzuknicken. Ich hatte am Anfang nur ein paar Probleme mit abgeknickten Kathetern, aber da nehme ich jetzt andere, die knicken nicht ab und alles ist gut. :)
Ich will Dich hier zu nix überreden, aber einfach mal Probe tragen hat schon viele Meinungen geändert (so wie meine, ich wollte nämlich lange partout keine haben, jetzt ärgere ich mich darüber).
LG,
Anja
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Hallo,AxTRIM -also: Ich müsste auch mit Pumpa spritzen, da ja folgendes FAKT ist : die Pumpa wird zwar programmiert-aber sie übernimmt nicht die Kontrolle über den BZ Haushalt, d,h. ,ich könnte nach einem streng geregelten Tagesablauf vieleicht ohne zusätzliches spritzen auskommen-aber auch nicht wirklich!!Und ich komme auch nicht um's messen drumrum-was mich zur nächsten Problematik bringt! Es kann durchaus passieren dass man sich sozusagen auf die Pumpe verlässt u. die Kontrollen- die Disziplin auf der Strecke bleiben!Unser Körper wird sich NIE vollends auf die Maschine einstellen ( Tagesverhalten ,Stress , Umwelteinflüsse etc.)
Wenn es eine Pumpe geben wird ,die SELBSTÄNDIG MISST U: DANACH SPRITZT- rund um die Uhr ,so dass ich nur noch Ampullen wechseln muss
dass wäre geil
Aber Du kannst mir trotzdem mal die Pumpe die so gut ist vorstellen DANKE WALDIMANN ::) :super: :gruebeln: :baeh:
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Heisst das, dass ich sowohl NOVARAPID als auch LEVEMIR spritzen kann?? Und warum rät meine Ärztin davon ab????? ich habe D1- also nach chronischer Pankreatitis :kratz: :kratz: :kratz: ??? :hilfe: :mauer:
Euer Waldimann
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Hallo Woody,
NEIN NEIN und nochmal NEIN - du mußt nichtmehr zur Spritze greifen. Ist dein BZ zu hoch drückst du an der Pumpe nen Knopf und sagst der Pumpe damit geb mir jetzt mal bitte 2 IE extra.
Als Beispiel, du hast sicherlich ein Auto. Wenn Du tanken gehst machst du den Tankverschluss auf, führst die Zapfpistole ein und legst los. Wenn jetzt beim Tankversuch etwas zu wenig im Sprit im Tank gelandet ist was machst Du dann? Sicherlich nicht noch ein extra Loch in den Tank bohren und darüber weiteres Benzin nachfüllen, Du drpückst einfach nochmal die Zapfpistole bis der Tank voll ist. So geht das auch ungefähr mit der Pumpe.
Du bist WEITAUS flexibler als mit nem Pen. Wie oft hab ich z.B. schon auf nen O-Saft, ein Eis etc. verzichtet weil ich mir gedacht habe; ach ne, jetzt wieder den Pen rauskramen und nen Schuss geben... -kein Bock. Bei ner Pumpe nimmst Du dir das Glas o-Saft, drückst nen Knopf und kannst trinken - feddisch!
Ums messen werden wir alle so schnell nicht rum kommen, ob Pen oder Pumpe. Eine selbstständig messende Pumpe bzw. eine Pumpe mit extra Sensor der in der Haut sitzt und ständig mißt wird gerade entwickelt, trotzdem wird die Pumpe dann nicht automatisch Insulin nachgeben wenn der Wert zu hoch ist - dafür sind unsere Pumpen und das entsprechende Insulin nicht ausgelegt. Warum? Nun, das Insulin das wir spritzen wird ja unter die Haut ins Fettgewebe gespritzt - auch von einer Pumpe. Dort muss es erstmal resorbiert und vom Körper aufgenommen werden - das dauert eine gewisse Zeit. Das heißt, es braucht zu lange um wirksam zu werden wenn dein BZ ansteigt. Daher gibts ja sowas wie nen SEA etc. - das geht aber nur wenn man schon vorher weiß was man ißt und wieviele BEs das alles hat. Eine ganz automatische Pumpe müßte alle 5 Minuten den BZ messen und das Insulin direkt intravenös geben. Dies müßte ein ganz spezielles Insulin sein welches direkt wirksam wird und nur eine extrem kurze halbertzeit hat. Im Moment sicherlich Utopie.
Der vollautomatische Lüsungsansatz kann mMn. nur in der Injektion gekapselter Beta-Zellen in die Leber sein die selbstständig messen und entsprechend Insulin produzieren... Zukunfstmusik, außerdem weiche ich ab...
Ich bleibe aber dabei, dass eine Pumpe die z.Zt. optimalste Lösung für Typ-1er und sicherlich auch für viele Typ-2er ist.
Von der Pumpenindustrie für meinen Werbefeldzug kein Geld bekommende Grüße,
Peter
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Du brauchst kein Levemir mehr!!! Du deckst alles über das Novo ab. Da die Pumpe dieses ja kontinuierlich in deinen Körper injeziert wirkt es auch ständig - ein Langzeit Insulin wird dann nichtmehr benötigt! Das ist ja einer der vielen Vorteile! Langzeitinsulin wirkt ja ständig mit gewissen Wirkspitzen - egal ob zur Wirkspitze dein Körper jetzt gerade so viel Insulin braucht oder nicht - er bekommt es einfach. Bei der Pumpe kannst Du aber dem Insulin sagen wann Du mehr brauchst und wann weniger = optimal!
Warum es manche Ärzte abraten? Keine Ahnung Du, meine Diabetologin meint auch man sol lieber auf die Pumpen mit Sensor warten. Aber, Ärzte sind meist Theoretiker und können nicht wirklich mitreden. Das Spritzen kann manchmal ja doch ganz schön nerven...
Praktische Grüße,
Peter
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Na da muss ich mich ja ganz schnell entschuldigen u. mal bemerken dass ich jetzt mit einem etwas sauerem Lächeln zu meiner Ärtztin fahre u. mal frag, warum ich als potentieller Pumpenanwärter noch 10 mal am Tag spritzen muss-- melde mich wieder WALDIMANN :mauer: :mauer: :mauer: :mauer: :mauer: :mauer: :hilfe: :hilfe: :hilfe: :hilfe: :kratz: ???
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Warum es manche Ärzte abraten? Keine Ahnung Du,
Ich denke das das vielleicht auch eine Geldsache ist? Weil sowas ist ja nicht billig. Weiß nicht.... :nixweiss:
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na logo- das ist der springende Punkt u. nur das!!!! ANGELA! aber stell Dir mal vor alle D-Patienten wären so optimal versorgt wie mit der Pumpe -eine Katastrophe für die MED. -industrie ,garnicht auszudenken ,ich nehme an dass so 30 % der "ständigen" Patienten Diabetiker sind u. die haben noch den Vorteil , dass Sie nicht so schnell wegsterben ,wie Aids .- o. Krebskranke! Ein Fass ohne Boden für die Hochfinanz - da kann ein Politicker im Leben nichts dran ändern,Reform hin u. her.... naja ,ich weiche ab , viele Grüsse WOODMANN :patsch:
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die Pumpe ersetzt doch das spritzen nicht- man hat mir abgeraten!!! Ausserdem ist es aufwendig u. man muss alle 2-3 Tage die pumpe säubern, kontrollieren etc!!?? Sie stört am Körper u. ist ein Unsicherheitsfaktor( Bescädigung, Störungen , keine variable Einstellung) Also für einen 1/3 Diabetiker der eh immer spritzen muss- absulut keine Hilfe- wenn jemand anders denkt- lass mich gerne belehren - Gruss WALDIMANN :mauer: :mauer: :baeh: :trost:
Hallo allerseits,
nun muß ich mich doch auch mal wieder in eine Diskussion einklinken, ich kanns halt nicht lassen ;D
Also: ich habe jetzt seit 32 Jahren DM1. Da ich keine Pumpe wollte (Argumente siehe bei AxTRIM ;) ), habe ich mich mit ICT versucht. Nachdem ich fast alle Basalinsuline, die es gibt, durchprobiert habe und wirklich keins davon meine Blutzuckerwerte auch nur annähernd konstant halten konnte, habe ich vor einem halben Jahr angefangen, mich ernsthaft mit dem Thema Pumpe zu beschäftigen.
Zuerst habe ich mal nach Foren im Internet gesucht, in denen Anwender ihre Erfahrungen beschreiben. Und was soll ich sagen? Ich habe nur gaaaanz selten welche gefunden, die ihre Pumpe nach dem Probetragen zurückgeben wollten. Auf diese Art bin ich übrigens auch in diesem Forum hier gelandet ;)
Nun habe ich seit 31. Januar die Pumpe. Ihr könnt euch sicher denken, daß ich nun Himmel und Hölle in Bewegung setzen werde, um sie auch behalten zu können ;D
Mal in Kurzform meine Erfahrungen:
Zunächst: wer vorher mit ICT und Basalinsulinen gespritzt hat: vergeßt alles, was ihr über BE-Faktoren und Korrektur gelernt habt. Mit der Pumpe fängt man ganz von vorn an. Dann schonmal viel Spaß mit den BE-Experimenten, Peter :baeh:
Man glaubt gar nicht, wie anders sich der Stoffwechsel verhält, wenn man nur noch eine Sorte Insulin spritzt.
Nach meiner Erfahrung sollte man einen Diabetologen haben, der sich wirklich mit Pumpe auskennt und VOR dem Beginn eine ordentliche Schulung machen. (ich hatte das alles nicht, entsprechend länger dauerte es bei mir, bis ich die Sache einigermaßen im Griff hatte) Oder man läßt sich in einer Klinik schulen, die damit Erfahrung hat. Gibt ja überall Pumpenzentren. (leider wollte mich meine Ärztin nicht dahin überweisen, dummerweise habe ich auf sie gehört)
Die erste Basalrate wird ja meistens nach dem sogenannten Renner-Schema aus der bisher gespritzten Basal-Insulin-Menge berechnet und dann angepaßt. Das kann man auch nach ein paar Tagen mit Mahlzeit-Auslaßversuchen überprüfen. (ist ja nicht wie früher, wo sie einen für nen Basalratentest 24 Stunden fasten ließen ;) )
Zur Technik: Die Katheter bestehen heute aus doppelwandigem Teflonschlauch. Nach Meinung der Pumpen-Spezis von Smith-Medical (Cozmo Deltec-Pumpe) bzw. Florian Müller (Diabetesversand) kann man da sogar einen festen Knoten reinmachen, und es geht immernoch Insulin durch. (ich nehme die Comfort von Unimedical)
Die moderneren Katheter haben am Kanülenende eine Kleberondelle. Das Ding sitzt so fest, daß man es nicht mal merkt, wenn die komplette Pumpe nur noch daran hängt. (ist mir passiert, als die Pumpe mir mal aus der Hosentasche gerutscht ist)
Nachts ist auch kein Problem. Entweder kann man sich die Pumpe mit einem Bauchgurt am Körper anbinden (habe ich aber nur 2 Nächte durchgehalten ;D ) oder ich hab sie einfach mit dem Clip am Slip festgemacht. (Die Herren können ja den Bund der Pyjamahose nehmen)
Wer nackt schläft, für den bleibt immernoch der Bauchgurt (für Ängstliche) bzw. man legt sie einfach neben sich. Ihr werdet es nicht glauben, aber nach ein paar Nächten nimmt man die Pumpe ganz automatisch mit, wenn man sich umdreht. :D Versehentlich kann man durch drauf liegen auch keine Funktionen in Gang setzen, weil bei den Pumpen irgendwelche Aktionen nur mit Druck auf verschiedene Knöpfe nacheinander funktionieren.
Bei meiner Cozmo sind die Knöpfe auch noch zusätzlich etwas tiefergelegt, so daß die Gefahr versehentlicher Drücke noch geringer ist. (vielleicht, wenn man auf nem Nagelbett schläft? :zunge2:
Tagsüber habe ich die Pumpe meist am Hosenbund oder in der Hosentasche. Da ich Angst um die 3600 Euro am Gürtel hatte, habe ich mir aus nem Handy-Anhänger und nem zugehörigen Handyband eine Halterung gebastelt, mit der ich sie - natürlich abclippbar - in einer Gürtelschlaufe eingehakt habe. Da ich sowieso meist Tshirts oder Jeanshemden darüber trage, fällt das überhaupt nicht auf. Andere Trageorte kann man hier im Pumpenforum nachlesen. Angeblich gibt es Damen, die trotz hautenger Kleidung und bauchfreien Shirts ihre Pumpe von außen nicht sichtbar tragen....
Ich finde es seeehr angenehm, daß ich statt 5mal täglich stechen nur noch einmal alle 2 Tage einen Katheter setzen muß. Allerdings muß man dazu sagen, daß da auch etwas Übung dazu gehört, denn man muß beachten, daß das Ding halt 48 Stunden an der eingestochenen Stelle sitzt. Jeder hat sich wohl schonmal beim Spritzen einen Nerv oder ein Blutgefäß erwischt und weiß wie das wehtut. Aber in den jetzt 6 Wochen ist mir nur einmal passiert, daß ich den Katheter wieder rausmachen mußte. Und da war ich auch noch selber schuld, weil ich ne ungünstige Stelle erwischt habe, wo bei der nachfolgenden längeren Autofahrt der Hosenbund draufgedrückt hat und sich dadurch ein großer blauer Fleck bildete. Also beim Stechen schonmal dran denken, wo nachher der Hosenbund, Reißverschluß oder ähnlich drückendes draufkommt. Finde ich jetzt aber nicht soo schlimm.
Wenn man die Pumpe nicht in den Dreck schmeißt und mit dem Anbauen von Katheter und dem Einlegen der Patronen sauber arbeitet, kann da auch nix verdrecken und muß nix gereinigt werden. In die Pumpe kann auch nix reinlaufen, denn sonst wäre sie ja auch nicht wasserdicht ;D
Zum Duschen lege ich sie aber ab, das ist mit den abkoppelbaren Kathetern kein Problem.
Absolut besser als vorher ist die Steuerung der Basalmenge. Das habe ich vorher mit keinem Insulin so gut hinbekommen. Klar, es gibt (grad für mich als Frau ;D ) Tage, in denen der Basalbedarf vom normalen abweicht. Da muß man dann halt nachregeln. Auch bei Sport, Hausputz oder Krankheit, um nur einige Beispiele zu nennen, kann man die Basalrate völlig einfach anpassen. Versucht das mal mit nem Basalinsulin! Das geht einfach nicht!
Was richtig ist: Die Pumpe ersetzt nicht die Pflicht zu regelmäßigen BZ-Kontrollen!!!! Aber bei ICT mußt du ja auch messen, um festzustellen, wieviel du fürs Essen spritzen mußt je nach Ausgangswert. In der Hinsicht würde sich nichts für dich ändern.
Aber das Spritzen ersetzt sie völlig! Meine ganzen Vorurteile haben sich bisher nicht bestätigt. Ich erwische mich öfter, daß ich hinfasse, um zu gucken, ob die Pumpe noch da ist oder der Katheter noch dran ist, weil ich so normal nichts, aber auch gar nichts davon spüre.
So, nun habe ich versucht, Euch ein wenig von meiner positiven Wandlung zu berichten, Woodman und Peter. Ich kann nur wiederholen, was hier andere gesagt haben: nehmt euch so eine Pumpe auf Probe und versucht es selbst. Nicht von den Ärzten abraten lassen (hat meine ja auch versucht ;D) Die meisten haben einfach keine Ahnung oder keine Lust, entsprechende Schulungen zu besuchen, denn das müßten sie ja tun, um einen Patienten ordentlich zu beraten.
Liebe Grüße
Ulrike
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Hallo Ulrike ,das war ja absulut geil Deine Messi-Ich kann dir versichern ,dass ich meinen" Berater" in Sachen Pumpen nicht wiedertreffe u. demzufolge auch nicht in die Wüste schicken kann -- lolol :baeh:Ich werd' mir sofort so eine Pumpe kümmern u. natürlich Bericht erstatten . :kratz: Wie ist das denn beim SEX.......lacht nicht ,wir sind erwachsen :knuddel: :hilfe:
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Hi Woody,
wie beim Duschen: du koppelst Pumpe samt Schlauch ab.... Dann haste nur noch das kleine Kleberondelle am Bauch und das sollte nicht stören!
warum sollte ich lachen? Meinste, ich habe mir diese Frage vorher nicht gestellt? Sooo alt bin ich ja nun auch noch net :lachen:
Gruß Ulrike
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Hallo Leute,
muß diesen alten Beitrag nochmal aufmachen, da ich übermorgen von Prota auf Levemir wechseln werde. (Grund ist, daß ich es nicht schaffe abzunehmen, habe bei allem schon kräftig reduziert und hoffe, daß das mit Levimir leichter wird) Habe die Beiträge hier nochmal gelesen und mir bleiben 2 Fragen:
1. Nehme zur Zeit 24 i.E. abends. Mein Doc meinte, Levemir würde länger wirken und ich sollte mal 20 i.E. antesten. Bin da etwas unsicher.
2. Wieso sind bei vielen 2 Basalorgien pro Tag nötig, ich kam ja schon mit einer Protaladung aus!??? Da bin ich sehr verunsichert.
Gruß
Dietmar
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1. Nehme zur Zeit 24 i.E. abends. Mein Doc meinte, Levemir würde länger wirken und ich sollte mal 20 i.E. antesten. Bin da etwas unsicher.
Ich sehe das genauso wie dein Doc. Erstmal vorsichtig herantasten; ändern kann man die Dosis hinterher immer noch.
2. Wieso sind bei vielen 2 Basalorgien pro Tag nötig, ich kam ja schon mit einer Protaladung aus!??? Da bin ich sehr verunsichert.
Du bist aber auch DM2 und wirst da sicher noch eine Restsekretion haben, die zumindest tagsüber reicht.
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2. Wieso sind bei vielen 2 Basalorgien pro Tag nötig, ich kam ja schon mit einer Protaladung aus!??? Da bin ich sehr verunsichert.
Weil Levemir leider nur 20 Stunden wirkt und dadurch eine Lücke entstehen würde. Ich kenne aber auch jemanden, die spritzt es nur einmal, aber die spritzt sehr wenig. Das gilt aber wieder hauptsächlich für Typ 1. Ich nehme auch Levemir und ich bin nicht so 100 pro zufrieden. Und ich überlege auch schon ewig auf Lantus umzusteigen. Aber bis jetzt hab ich es noch nicht gemacht.
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Danke erst mal für Eure Antworten.
Bin z.Z. Typ2 aber mein Doc meint, da wäre ein Wert am mucken, der mich zum Typ1 machen würde. Restsekretion ist wohl auch nicht mehr viel, meint der Doc. Tja mit Rohkost und Obst habe ich leider keine guten Verträge, mußte davon zuviel in meiner Kindheit vertilgen. Wurde ja nichts weggeworfen und wer mal einen Herbst mit 3 Zentnern Pflaumen und ebensoviel Äpfeln erlebt hat, weiß, wovon ich rede :nein: Versuche mit Radfahren meinem Diab davon zu fahren. Bringe aber wegen meines Gewichtes es nicht zu wirklicher Leistung. (Letztes Jahr mochte niemand mehr mitfahren, jetzt hechel ich anderen hinterher) Die Nadel hat mir schon 14 Kilo in den 10 Monaten gebracht :mauer: .
Beschränke jetzt meine KHE, <3 morgens, ~4-5 mittags und 4 feste und 8 flüssige abends. Und da habe ich jetzt wirklich nicht mehr viel Spielraum. Komme im Schnitt auf 1500 Kalorien. Adieu geliebte Brödels, bleibt fern vom mir oh Pasta!
Ist die Wirkung von Levemir ähnlich der des Prota? Ich finde 20 i.E. schon recht viel, habe mal mit 14 angefangen und durfte mit jedem Pfund mehr die Dosis nach oben erhöhen?!
Danke nochmal und liebe Grüße
Dietmar
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Ist die Wirkung von Levemir ähnlich der des Prota?
Nein, kann man nicht miteinander vergleichen. Es gibt auch Leute, bei denen wirkt das so gut wie gar nicht. Vom Wirkprofil her ist Levemir wesentlich flacher, ohne diese ausgeprägten Wirkgipfel wie beim Protaphan.
Ich finde 20 i.E. schon recht viel, habe mal mit 14 angefangen und durfte mit jedem Pfund mehr die Dosis nach oben erhöhen?!
Klar: der Insulinbedarf ist ja pro Kilo und nicht pro Diabetes :zwinker: