Über den Sinn bzw. Unsinn der Übertragung der Insulindaten vom Pen in die G7-App hatte ich schon mehrfach … gelästert. Und dabei bleibe ich auch, was meine Vorgehensweise betrifft.
Jetzt habe ich die Aufgabe, den Quartals-Insulinbedarf meiner Frau zu bestimmen.
Am einfachsten geht das, so glaubte ich das bisher, wenn man in der G7-Übersicht über verschiedene Zeiträume den durchschnittlichen Tagesbedarf anschaut und (zur Sicherheit) den höchsten Durchschnitt mit den Quartalstagen multipliziert.
So bestimme ich auch meinen Quartalsbedarf und runde immer etwas auf wenn die Packungsgröße ungünstig ist und kein Rest mehr vom Vorquartal übrig ist.
Seit einiger Zeit meinte ich aber, dass der Bedarf einer Patrone alle drei Tage meiner Frau nicht immer aufgeht. Es musste vereinzelt nach 1 – 2 Tagen die Patrone gewechselt werden. (ich konnte mich aber auch täuschen)
Meine Frau hat (noch!) abwechselnd einen Novo5 und einen Novo 6 in Gebrauch, damit ihr außer Haus nicht unerwartet das Insulin ausgehen kann.
Ich notierte also in den Ereignissen jeden Pen-Wechsel Die gespritzten Einheiten trug meine Frau (mehr oder weniger zuverlässig) per Hand in die App ein.
Ich habe mal die Injektionen-Aufzeichnungen vom 19.7.2025 bis 26.8.2025 herausgezählt.
17.7. Novo6 leer
265 E (wie immer Fiasp)
21.7. Novo5 leer
397 E ???
23.7. Novo5 leer
182 E
25.7. Novo5 leer
214 E
28.7. Novo6 leer
214 E
31.7. Novo6 leer
541 E
4.8. Novo6 leer
292 E
6.8. Novo5 leer
255 E
8.8. Novo6 leer
95 E
9.8. Novo6 leer
266 E
11.8. Novo5 leer
250 E
13.8. Novo6 leer
564 E
18.8. Novo5 leer
393 E
21.8. Novo5 leer
591 E
Zusammengefasst:
Eingabe über den Zeitraum = 4519 E
Schnitt der G7-Übersicht = 116,6E/Tag bzw.. ∑ 4547 E
Der kleine Unterschied wäre erklärbar und vernachlässigbar.
Schlimm sind aber die verschieden hohen Injektionsmengen pro Patrone von angeblich 95E bis zu 591E
Da muss so ziemlich alles schief gelaufen sein, was man sich im einzelnen nicht erklären kann/will.
Wie viele Patronen ich wirklich in dem Zeitraum ausgegeben habe kann ich nicht sagen … ich vermute aber 14 Stück.
Eines steht aber fest:
Hier gehört mehr „automatische“ Aufzeichnungssicherheit her. :ja:
Und darum habe ich jetzt die Verbindung „NovoPen“ in der G7-App hergestellt.
(https://up.picr.de/49996362zn.jpg)
Zum Vorgang:
Ich habe einige Versuche unternommen, dann funktionierte plötzlich die Datenübernahme. Da gehört viel Übung dazu … oder ein Trick, den ich noch nicht drauf habe. Meine Frau wird das wohl nie können. Wenn ich mich aber mit ihrem Pen einmal täglich oder so „spiele“ kann ich das schon üben.
Es wurden jetzt erstmalig … über 550 Injektionen aus dem Novo6 übertragen. :kreisch:- Da der Novo5 das nicht kann, waren nur Injektionen des Novo6 doppelt vorhanden. Meist waren die Einheiten mit denen die von Hand eingetragen wurden, identisch. Ich löschte dann die manuellen Einträge.
- Es gab SEHR VIELE sogenannte „Entlüftungen“. Da wir immer eine Scheibe in die angefangene Patrone einlegen (= 15 E zusätzlich) musste ich viele „Entlüftungen“ durchführen. Das geht jetzt nicht mehr, was aber bei den vielen I.E. nicht so ins Gewicht fällt.
- Was da alles vor dem 17. August gefunden wurde, weiß ich nicht und kann da auch nichts mehr korrigieren/löschen.
Im Grunde glaube ich schon, so bei den Fiasp-Daten meiner Frau eine gewisse Sicherheit zu bekommen und dadurch bessere Erkenntnisse über ihren Insulinbedarf zu erhalten.
Was natürlich bleibt: Der Pen kann nicht erkennen, wenn die Nadel so krumm ist, dass kein Tropfen mehr unter die Haut kommt, und auch nicht, wenn meine Frau auf eine Narbe/entzündete Stelle/in den Gürtel/auf den Sensor :duck: spritzt.