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| HbA1c: SiDiary 6,3 / Labor 7,3 ??? |
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| Michael:
Hallo zusammen, bin gerade ziemlich gefrustet :knatschig: Habe die letzten Wochen täglich ca. 6 bis 8 Tests durchgeführt und alles zusammen mit meinen BE's und Insulingaben in SiDiary fest gehalten. Bei den Auswertung unter der Zeit und gestern für die letzten 6 Wochen vorm Arztbesuch hat SiDiary mir immer einen HbA1c i.H. zwischen 6,2 und 6,4 errechnet. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut und bin mit einem guten Gefühl zur quartalsweisen Blutentnahme bei meinem Arzt gegangen. Heute habe ich dann das Ergebnis aus dem Labor bekommen: HbA1c 7,3! War natürlich erstmal wie ein Brett vorm Kopf. Jetzt meine Frage: Wie können so starke Abweichungen bei einer entsprechend hohen Testfrequenz zu Stande kommen? Ich kann es mir eigentlich nur so erklären, dass die Nacht- bzw. Morgenwerte bei mir eine grössere Rolle spielen als vermutet. Habe schon immer mit dem Dawn-Phänomen zu kämpfen und komme früh öfters mal mit Werten um die 200 aus dem Bett. Bei nächtlichen Messungen ca. 3 bis 4 Stunden vor dem Aufstehen passen die Werte i.d.R. noch, erst danach steigen sie an. Ansonsten habe ich über den Tag verteilt schon mal ab und zu einen "Ausreisser" nach oben, aber im Normalfall bewegen sich meine gemessenen Werte im (IMHO) grünen Bereich zwischen 60 und 130. Ich werde das natürlich nächste Woche mit meinem Arzt besprechen aber komisch finde ich das schon. Deswegen wollte ich hier mal anfragen jemand eine Idee hat wie die Abweichungen zu Stande kommen ... Grüße, Michael |
| Oggy:
Hallo :hi: Nur mal so am Rande: Es kann vorkommen, das Proben vertauscht werden :ja: Ich hatte auch schon mal nen 1c von 7,9 - bis sich herausgestellt hatte, dass eine Verwechslung vorlag :ja: :D |
| Alf:
Oje, die Gründe können derart vielfältig sein, dass es schwierig wird, das genau einzugrenzen. Wenn wir mal davon ausgehen, dass die Probe nicht vertauscht wird könnte es zum Beispiel sein, dass gerade bei deutlicher Verbesserung der Stoffwechsellage der Zeitraum einfach noch zu kurz war, sprich der HbA1c noch mit einer gewissen Trägheit "hinterherhinkt". Wenn die Differenz auch beim nächsten Mal so groß ist sind in aller Regel die BZ-Werte "zwischen Deinen Messungen" entscheidend, d.h. die Werte, die eben nicht messtechnisch erfasst sind aber natürlich im Blut da waren und zur Verzuckerung beigetragen haben...d.h. da könnten dann besonders die nächtlichen Zeiträume eine Rolle spielen aber nat. auch besonders PP-Situationen, wo vielleicht öfter Mal "hinterherkorrigiert" wird. Wichtig bei einem errechneten HbA1c ist daher nie der absolute Wert, sondern wenn Du diesen über die Zeit betrachtest und sich eine Abweichung zum Labor (aufgrund vom Messverhalten usw.) herauskristallisiert hat, die Veränderungen des HbA1cs also der Trend, denn der sollte sich dann bei unverändertem Messverhalten usw. auch im Laborwert wiederfinden lassen. Viele Grüße, Alf. |
| Insulinjunkie:
Der HbA1c bezieht sich auf das letzte vierteljahr, daher können die noch Einfluß auf deine letzten 6 Wochen gehabt haben. Desweiteren kommt es auch nicht ganz auf die BZ-Spitzen an, sondern wie lange ein Wert tatsächlich besteht. D.h. je länger du einen höheren Wert hast, umso mehr drängt sich dieser in die HbA1c Berechnung ein, wobei sich kurzzeitige Spitzen (z.B. BZ 200 aber nur 2h) nicht auf den HbA1c auswirken. |
| Daniela:
Jupp, es gibt der Fehlerursachen viele.. Bin mal gespannt was das Labor bei mir sagt, SiDiary meint 5,6 ..... LG, Daniela |
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