Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich

Neurologe für autonome Neuropathien

<< < (2/3) > >>

Trüffel:

--- Zitat ---ich hätte gedacht, daß ein Neurologe sich mit autonomen Neuropathien auskennen muß
--- Ende Zitat ---

Naja, ich habe auch schon Diabetologen kennengelernt, deren Titel das Papier nicht wert war.  :kotz:

Sonnenblume:
Hallo Anja,

ich habe mal eine Frage. Wie hat Dr. Teupe deine Fuß behandelt und wie lange hat das gedauert?

Vor knapp 5 Wochen habe ich mir eine Blase am größen Zeh gelaufen. Pflaster drüber und gut ist habe ich mir gedacht. Nachdem jedoch die Haut über der Blase innerhalb von 2 Tagen getrocknet war, habe ich das Drama gesehen. Lauter Eiter. Der ärztl. Notdienst am Samstag war der Meinung die Entzündung nicht behandeln zu müssen, da der Eiter bereits abläuft. Montag bin ich zu meinem Hausarzt, der micht sofort zum Chirurgen geschickt hat. Dieser hat geschnitten und Antibiotika verordnet, da der Knochen und die Sehne entzündet sind. Die Entzündung des Knochens ist gebannt, aber die Sehne zickt noch rum und so eitert die Wunde weiterhin. Nehme seit gestern erneut Antibiotika. Meinem DiaDoc habe ich die Entzündung ebenfalls gezeigt. Eine Neuropathie habe ich nicht, hat er extra noch mal getestet.
Die Wunde dusche ich täglich aus und mache ein Wundgel drauf. Es heilt zwar langsam vor sich hin, aber das es immer noch eitert, finde ich bedenklich. Der Chirurg teilt meine Bedenken nicht und meint ich soll Geduld haben. Bin momentan echt genervt vom Daheim rumsitzen.

Liebe Grüße

Sonnenblume

Llarian:

--- Zitat von: Sonnenblume am Februar 18, 2010, 17:29 ---Hallo Anja,

ich habe mal eine Frage. Wie hat Dr. Teupe deine Fuß behandelt und wie lange hat das gedauert?

--- Ende Zitat ---

Das Problem bei meiner Wunde war etwas anders gelagert. Die Entzündung hat auch die Gelenkkapsel am Zeh betroffen. Die Kapsel war also geöffnet und es ist Synovialflüssigkeit (quasi die "Gelenkschmiere") in die Wunde eingetreten, wodurch sich die Wundheilung verzögert hat und vermutlich auf Dauer hätte. Diese Flüssigkeit wird von der Synovialmembran ständig nachgebildet... es wäre also ständig weiter heilungsstörende Flüssigkeit in die Wunde eingetreten. Was er gemacht hat, war, die Membran von den Gelenkflächen zu entfernen. Das ist zwar etwas zerstörerisch in Bezug aufs Gelenk, aber ich habe lieber ein steifes Zehengelenk (das ich eh kaum brauche) als keinen Zeh.
Nach dieser Aktion hat es etwa 6 Wochen gedauert, bis die Wunde komplett verschlossen war. Im Interesse einer sauberen Wundheilung wurde in dieser Zeit der Wundrand allerdings mehrfach wieder "angeschnitten".


--- Zitat ---Vor knapp 5 Wochen habe ich mir eine Blase am größen Zeh gelaufen. Pflaster drüber und gut ist habe ich mir gedacht. Nachdem jedoch die Haut über der Blase innerhalb von 2 Tagen getrocknet war, habe ich das Drama gesehen. Lauter Eiter. Der ärztl. Notdienst am Samstag war der Meinung die Entzündung nicht behandeln zu müssen, da der Eiter bereits abläuft. Montag bin ich zu meinem Hausarzt, der micht sofort zum Chirurgen geschickt hat. Dieser hat geschnitten und Antibiotika verordnet, da der Knochen und die Sehne entzündet sind. Die Entzündung des Knochens ist gebannt, aber die Sehne zickt noch rum und so eitert die Wunde weiterhin. Nehme seit gestern erneut Antibiotika. Meinem DiaDoc habe ich die Entzündung ebenfalls gezeigt. Eine Neuropathie habe ich nicht, hat er extra noch mal getestet.
Die Wunde dusche ich täglich aus und mache ein Wundgel drauf. Es heilt zwar langsam vor sich hin, aber das es immer noch eitert, finde ich bedenklich. Der Chirurg teilt meine Bedenken nicht und meint ich soll Geduld haben. Bin momentan echt genervt vom Daheim rumsitzen.
--- Ende Zitat ---

Bei mir hatten die Ärzte von mindestens 8 Wochen Antibiotika-Cocktail gesprochen. Auch bei Katheterabzessen hieß es immer "energisch abwarten".
Allerdings kann ich Deine Unruhe verstehen, ich hätte auch Angst, etwas versäumt zu haben.
Bist Du sonst bei Teupe in Behandlung bzw. wie weit hättest Du es nach Althausen? Für uns waren es 3 1/2 Stunden Autofahrt, die wir mehrfach unternommen haben.
Ich tue wahrscheinlich vielen engagierten und kompetenten Ärzten jetzt Unrecht, aber wenn ich noch einmal ein Problem am Fuß hätte, würde ich gleich nach Althausen fahren.

Alles Gute!
Anja

Sonnenblume:
Hallo Anja,

vielen Dank für die Infos. Dich scheint es ja noch heftiger erwischt zu haben.

Bei Dr. Teupe bin ich nicht in Behandlung und der Weg dorthin wäre auch zu weit, komme aus Norddeutschland. Nächste Woche lasse ich den DiaDoc noch mal draufschauen. Vielleicht kennt er ja noch weitere Möglichkeiten.

Liebe Grüße

Sonnenblume

Llarian:

--- Zitat von: Sonnenblume am Februar 19, 2010, 13:47 ---Bei Dr. Teupe bin ich nicht in Behandlung und der Weg dorthin wäre auch zu weit, komme aus Norddeutschland. Nächste Woche lasse ich den DiaDoc noch mal draufschauen. Vielleicht kennt er ja noch weitere Möglichkeiten.

--- Ende Zitat ---
Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, ihn zu fragen, ob er Adressen in Deiner Nähe hat.  Ich habe jetzt vor ein paar Wochen von einem Orthopäden einen Tipp bekomen, daß es in der Nähe einen Arzt gibt, der auch Wunder an diabetischen Füßen vollbringt und sich sehr einsetzt.
In der hiesigen Klinik wollte man den Zeh amputieren und ich weiß bis heute nicht, ob aus medizinsichen oder aus finanziellen Gründen. Eine Amputation mit nachvollgender Versorgung wäre für eine Klinik günstiger gewesen als eine langwierige konservative Therapie.

Grüße
Anja

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln
Powered by SMFPacks Likes Pro Mod