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Lipolyse und Schema B (nach Teupe)

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SabineS:
Kann mir jemand sagen, wielange so ein Schema B maximal dauern kann? Ich machs nun schon seit Samstag und langsam nervts...

Joa:
Kann es sein, dass das nicht so sehr Schema B, sondern eher Dein aktueller Insulinbedarf ist?

Gruß
Joa

SabineS:
Hmm. Ich kann mir schwer vorstellen, dass sich ein gesunder Insulinbedarf von einen Tag auf den anderen verdoppelt. Wielange kann denn ein Schema B dauern, Joa, weisst Du das?

Joa:

--- Zitat von: SabineS am Dezember 29, 2009, 16:55 ---Hmm. Ich kann mir schwer vorstellen, dass sich ein gesunder Insulinbedarf von einen Tag auf den anderen verdoppelt.
--- Ende Zitat ---

Hat der Hausarzt Dich wieder gesundgeschrieben?  :gruebeln:  :zwinker:


--- Zitat ---Wielange kann denn ein Schema B dauern, Joa, weisst Du das?
--- Ende Zitat ---

Mmmh, ääähm, nu ja...  Also ich hab da was von recht lange im Gedächnis. Frag doch mal den Joker?

Die Dauer hängt da wohl auch von der vorgehenden Lipolysedauer ab, und wird wohl eher beim Doppeldiab zu erwarten sein.
Diese KollegInnen können ggf. über Jahre hinweg mit einer Liese durch die Gegend laufen, ohne dass es zur Ketoazidose kommt. Dafür ist die Grundinsulinmenge schlicht zu hoch. Das braucht dann auch mit Schema B lange. Möglicherweise auch zusammenhängend mit einer D-Regulation (meine Idee grade mal).

Ich hatte aber 07/08 mal so einen Event. Da hab ich eine kleine Rundreise mit dem Auto gemacht. Am Morgen der Abfahrt zickte der BZ. Da ... fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn, habe ich dann so eine Art  1/2-B-Korrektur gemacht. Vorsichtig wie ich manchmal auch sein kann.

Danach bin ich fast 2 Monate lang mit einer BR zwischen 150 und 200% durch die Gegend gelaufen. Allerdings habe ich auch kaum was angestellt, um eine U-Regulation zu begünstigen.

Irgendwann hat es sich dann wieder eingerenkt.  :ja: :super:

Bei Dir täte ich spekulieren, dass einerseits eine gewisse Insulinmengenerhöhung downregulierend war, hinzukommend ggf. noch eine andere Art der Resistenz, ggf. auch durch eine aufgetretene (Nerven-)Entzündung.

Doof ist es, aus falsch verstandener Eitelkeit des geringstmöglichen Insulinverbrauches den Bedarf zu verpassen.

Ach ja, nachdem ich im vorstehenden Beispiel sicher auch durch zu knappes Korrekturverhalten den Insulinbedarf schon mal bergan getrieben hatten, brauchte das erfolgreiche B-Schema dann schon fast die doppelte Menge des Üblichen. Da ich B mit der %-ualen Basalrate und den Faktoren mache (muss jedesmal neu drüber meditieren, kommt nicht sooo oft vor), hatte ich schon etwas Bedenken, als ich bei 200% Basis war. Mehr macht die Spirit nicht, und ich hätte eine neue BR-programmieren müssen.   :staun:

Gruß
Joa

SabineS:
Einen Doppeldiabetes habe ich sicher nicht.  Aber es kann schon ein Mix sein von leichter Lipolyse, heftiger Downregulation, Entzündungseinfluss, und was weiss ich noch alles. Zumindest ist die gute Einstellung erstmal dahin.

Der Joker ist zur Zeit leider selbst ein wenig lädiert  :trost:, er hatte vor zwei Wochen eine Bandscheiben-OP und fährt wohl wegen Arbeitsrückstand zur Zeit seine Sprechstunden auf Sparflamme. Ich möchte unbedingt solange selbst zurechtkommen, bis ich den Joker zur Sprechstunde nächste Woche wieder regulär ziehen kann.

Gerade habe ich gelesen, dass ein Schema B "manchmal bis zu drei Tage" dauern kann. Naja, wenn das Schema B-k.o. heute evtl. noch kommt, dann bin ich "noch" ganz gut dabei. Ach nee, heute kanns ja eigentlich nicht mehr kommen.

Übrigens komme ich ganz frisch aus Althausen (war genau zum Stichtag Bandscheiben-Vorfall dort  :zwinker:), habe den Kurs im November/Dezember wiederholt. Es war von der Schulung und von den Leuten her einfach wieder nur super, aber mit meinen BZ-Werten hatte ich arge Probleme. Vielleicht hatte ich die schon länger, aber erst durch mein leicht erhöhtes HbA1c von 6,3 und den Aufzeichnungen (habe erst eine Woche vor Althausen wieder angefangen, regelmäßig Protokoll zu führen  :rotwerd:) habe ich das kleine Chaos wahrgenommen. Und war dann mit der Zeit frustriert ohne Ende. Der Joker hat erst einige Register ziehen müssen, bis es dann direkt am Ende des Aufenthalts den Volltreffer gab: Ich habe scheinbar ein Problem mit NovoRapid (nach Jokers Vermutung habe ich dagegen vielleicht Antikörper gebildet). Eine Umstellung auf Apidra war echt ein Segen: Die BR musste schlagartig von 18 auf 14 IE runtergefahren werden und die bösen BZ-Spitzen waren plötzlich weg. Plötzlich hatte ich ein Insulin, das so wirkt, wie es soll. Ich war echt happy ohne Ende. Aber scheinbar hab ich mich doch zu früh gefreut. Scheinbar sind mir zur Zeit einfach gute Werte nicht gegönnt. Und wenn diese blöde Lipolyse nicht bald weggeht, dann hab ich echt bald keine Lust mehr, mich zu bemühen. Der Aufwand ist mir einfach zu hoch für das was unterm Strich dabei rauskommt.

Und die Schmerzmittel gegen die Nervenentzündung helfen scheinbar auch nicht. Mir tut die gesamte obere linke Körperhälfte weh und hab in der Bank soviel Arbeit, dass ich mich nicht krankschreiben lassen kann.

Und mein Kater Felix (+22.12.09) fehlt mir auch.

Mann, hab ich zur Zeit vielleicht ein Tief....  Fürs neue Jahr kanns dann nur noch besser werden.  :ja:

Danke fürs zuhören/-lesen.   :super:

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