Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Metformin und Computertomografie = Gefahr?
pfaelzer:
Ich hatte wegen eines Sehnenabrisses und diverser anderer "Kleinigkeiten" in meiner Schulter im Oktober eine komplizierte OP. Das Metformin musste ein paar Tage vorher abgesetzt werden.
Bei der Kernspin-Tomografie ca. 3 Wochen zuvor wurde mir ein Kontrastmittel gespritzt. Der überweisende Orthopäde wusste (und weiß) genau, dass ich Diabetiker bin. Kein Wort davon, dass Metformin (nehme täglich 2 x 1000er und spritze Insulin) abgesetzt werden sollte...
Wie man sieht, bzw. liest, habe auch ich überlebt....
pfaelzer
tannie1973:
Ach sooo, bei mir wurden nur Aufnahmen gemacht von der Halswirbelsäule! Ich musste kein Kontrastmittel nehmen! *gottseidank*
MrElch:
Blutübersäuerung... Aha... Dankeschön! Das wusste ich auch noch nicht...
Nur das komische ist ja, sie hatte das Kontrastmittel schon getrunken... Wenn es jetzt nur um die Wirkung Metformin und
Kontratmittel ginge, wär es ja egal gewesen... Also es wär ja schon passiert und sie hätte dann eben doch kurz
das CT machen können... Nur der Arzt hatte ja kurz vor der Tomografie abgebrochen... Also die Gefahr der
Übersäuerung wäre ja eh schon gegeben gewesen... Sehr seltsam alles... Ihre Blutzuckerwerte waren
die Tage danach noch alle in Ordnung... auch ohne Metformin... morgen darf sie dann wieder Kontrastmittel trinken...
Hoffentlich klappts diesmal...
Viele Grüße
:elch: MrElch
MrElch:
So... ich denke ich habs nun...
Also das mit der Blutübersäuerung muß es gewesen sein.
Denn bei dem 2. Versuch gestern hat sie zusätzlich zu dem getrunkenen Zeug auch noch etwas
gespritzt bekommen. Also kam es auf das Zeug an, was ins Blut kommt... ist ja auch irgendwie
logisch... Nur das hab ich und sie nicht gewusst...
Gut das man die Briefe vom Krankenhaus selber mitbekommt, und durchlesen kann... ;D
Also Kontrastmittel saufen und Metformin nix schlimmes? Und gespritzt ist zusammen schlimm wegen Blutübersäuerungsgefahr.
Man lernt nie aus! Danke für die Antworten!!! :)
Viele Grüße
:elch: MrElch
Joa:
Es geht wohl nicht um die Entwicklung einer Ketose/Ketoazidose, sondern um die mögliche Gefahr einer Lakta(t)zidose.
Also einer Übersäuerung durch Laktat. Ein Risiko besteht allerdings wohl nur ernsthaft, wenn auch andere Kontraindikationen bestehen.
Siehe: http://www.thieme.de/fz/roefo/01_00/brenn_02.html
Gruß
Joa
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