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Impfung gegen Schweinegrippe

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vreni:

--- Zitat von: brittag am November 11, 2009, 21:00 ---Nichts für ungut, aber ihr habt mich immer noch nicht überzeugt, mich doch impfen zu lassen!

--- Ende Zitat ---

ähhm ........... wollte das jemand  :kratz: mir nicht aufgefallen............ Das muss wirklich jede/r selber entscheiden.


maulwurfinchen:
eben. es soll doch keine überredet werden, das ist ein meinungsaustausch. nur meistens ändern die nicht-impfen-woller ihre meinung, wenn sie mal mit fachleuten gesprochen haben, die nicht irgendeine meinung haben, sondern ahnung. und für absolut "alle" wird die impfung auch noch nicht empfohlen.
außerdem ist der grippeimpfstoff jedes jahr irgendwie "neu". adjuvantien sind sehr wohl erprobt. und eine studie gabs auch. man muss nicht für die impfung sein und man kann meinetwegen skeptisch sein, aber mich nervt dieses ewige "versuchskaninchen"argument.

nebenbei, unsere kinderärzte sind gegen den von vielen herbeigewünschten ganzvirusimpfstoff, weil der schlechter verträglich sei als der spaltimpfstoff.

jede impfung beinhaltet ein gewisses risiko. ob man das trägt oder lieber das risiko der erkrankung, muss jeder selbst wissen. aber dann bitte aufpassen, dass man nicht schwangere, säuglinge oder immungeschwächte infiziert. bisher verliefen die meisten fälle mild, aber es wird eben auch damit gerechnet, dass es nicht dabei bleibt. ich hoffe, dass es so bleibt, auch wenn ich schon geimpft bin.

Joa:

--- Zitat von: maulwurfinchen am November 11, 2009, 22:40 ---... aber es wird eben auch damit gerechnet, dass es nicht dabei bleibt. ich hoffe, dass es so bleibt, auch wenn ich schon geimpft bin.

--- Ende Zitat ---
Wenn allerdings H1N1 tatsächlich erneut die Artgrenzen überspringt, kann das Mutationsergebnis völlig neu ausfallen. Möglicherweise schon im Wirt Mensch.
Das, nämlich die Kreuzung mit anderen Virenstämmen, wäre wohl die gefährliche Mutation, mit der Potenz weiterer Artsprünge.

H1N1 ist ein für sich gesehen offenbar recht harmloser Geselle. Ihm fehlen Proteine, die seine Ahnen, verantwortlich für die "Spanische Grippe", besonders agressiv gemacht haben sollen.

Dafür, das H1N1 derzeit in der humanoiden Art auf unvorbereitete Wirtsysteme trifft, zeigt er seine recht moderate Aggressivität auf.

Ob die Argumentation der Impfprotagonisten schlüssig ist, wage ich nicht zu beurteilen. Aber wenn heute schon vorhergesagt wird, dass H1N1 in den kommenden Jahren zum ganz normalen Influenza-Impfmix gehört, hat man sich wohl schon mit ihm abfinden müssen.

Tja, "virenkeulen" ist halt nicht so einfach. Daher ist die derzeitige Aufregung in meinen Augen tatsächlich eine produzierte.

Im Grunde sehe ich die Entscheidung einer Impfung, pro oder kontra, nicht anders, als bei der Impfung gegen H1N4.

H1N1 ist erst mal sicherliche virulenter, aber dafür offenbar weniger agressiv, als H1N4.

Also wat solls. Jeder wie er will. Weg wird man das Teil eh nicht mehr bekommen.
Der eine geht zur Imfung, mit wenig erprobter Mixtur, der andere holt sich lieber einen Infekt, den er ggf. nicht mal richtig merkt, und ist auch immun.

Und jede Menge Leute sterben auch, wenn sie bei Grün den Fußgängerüberweg betreten. Das Leben ist halt gefährlich, und, in fast allen mir zu Ohren gekommenen Fällen soll der Ausgang tödlich gewesen sein.

Gruß
Joa

blondine:
nun hab ich ich mich endlich zur Impfung entschlossen, jetzt hat mein Doc keinen Impfstoff - hat nicht sollen sein. :patsch:

Kalo:

--- Zitat von: maulwurfinchen am November 11, 2009, 22:40 ---außerdem ist der grippeimpfstoff jedes jahr irgendwie "neu". adjuvantien sind sehr wohl erprobt. und eine studie gabs auch. man muss nicht für die impfung sein und man kann meinetwegen skeptisch sein, aber mich nervt dieses ewige "versuchskaninchen"argument.

--- Ende Zitat ---

Und warum übernimmt die Pharmaindustrie in diesem Fall keine Produkthaftung?

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