| Plauderstündchen > Kaffeeklatsch |
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| unknown:
--- Zitat von: Telefonjoker am Mai 26, 2009, 09:02 ---den eingeschränkten Benutzer braucht man unter Ubuntu nicht, weil da ein anderes Konzept verfolgt wird. Dementsprechend gibt es auch keinen "Admin" oder "root" sondern nur den Arbeitsuser, dessen Passwort bei kritischen Aktionen noch mal verlangt wird. Eigentlich das, was eine UAC leisten sollte...gibts bei Ubuntu schon immer. --- Ende Zitat --- das was du als "UAC" beschreibst ist nichts anderes als ein sudo um die Aktion durch zu führen. Im Übrigen hat Ubuntu wie jedes andere "Linux", Unix oder BSD einen Benutzer root = UID 0. Das hat z. B. auch das unter Mac OS X liegende FreeBSD. Du kannst ja mal folgendes probieren pluto:hugo$ sudo passwd root Changing password for root. New password: su - root Dann bist du Root und hast vorher das Passwort von root geändert, da das Passwort von root dir vorher nicht bekannt war. Es gibt auch einige Möglichkeiten Benutzern "root Berechtigungen" zu geben ohne das diese selbst das Password des Benutzers root (UID 0) kennen müssen. z. B. über das richtige setzen des SUID bit's für Scripte die dann eine Shell mit root Rechten erzeugen. Gruß Norbert |
| Adrian:
--- Zitat von: babsi am Mai 26, 2009, 08:27 ---Ach ja, und da gibt es ja auch noch Kubuntu und andere -buntus. Sind die Unterschiede sehr groß? Schönen Tag uns allen! Barbara --- Ende Zitat --- Hallo Barbara, Ubuntu verfolgt das Prinzip: nur 1 Programm jeden Typs in der Grundinstallation. Alles andere wird auf Wunsch nachinstalliert. Normalerweise brauche ich ja auch nur einen Texteditor und nicht 5 verschiedene. Ubuntu kommt mit dem Desktop Gnome. Xubuntu kommt mit XFCE. Kubuntu mit KDE. Sonst sind die Systeme gleich. Du kannst mit wenigen Klicks in jedem die Programme des anderen nachinstallieren. In kurz: Viele Programme online zum installieren, eine Auswahl davon auf CD. *buntu legt fest, welche Auswahl auf die CD kommt. Jede dieser CDs läuft außerdem auch als LiveCD. Startet von CD, verndert nichts/installiert nichts auf dem PC. In der Regel zu langsam zum arbeiten - man kann sich das System aber mal anschauen. :super: Gruß Adrian |
| klausing:
Eigentlich ist dies ganz einfach welche Distri Du nehmen wirst. Es gibt von so mindestens jeder Distribution lauffähige live-CD/DVDs. Die lädst Du Dir runter und brennst sie. Danach startest Du Dein Laptop und bootest von Deiner gebrannten live-CD. Das Betriebssystem arbeitet dann nur von der live-CD und nur im Arbeitsspeicher. Es braucht dazu keinerlei Festplatte oder Installation. Dann machst Du mal alles was Du sonst auch machst: surfen, Briefe schreiben, Musik hören etc. So kannst Du direkt ohne Kosten und ohne Installationen jede Distri testen. Bei der welche Dir am meisten gefällt, startest Du den Installationsprozess und nutzt es als normale Installation weiter. Persönlich würde ich Dir Ubuntu empfehlen. Das ist gerade für Anfänger leicht zu bedienen und upzudaten. Aber da hat halt jeder so seine Vorlieben. |
| Telefonjoker:
Hallo Norbert, --- Zitat von: unkown am Mai 26, 2009, 18:11 ---das was du als "UAC" beschreibst ist nichts anderes als ein sudo um die Aktion durch zu führen. --- Ende Zitat --- Ja sicher, aber der Unterschied zur Vista/7-UAC ist doch dann irgendwie marginal, oder? Und klar liegt ein root dahinter, als der man auch ins System kommt, aber wer will das denn unter Ubuntu? Das vorhandene Konzept ist doch gut! Die Idee mit der Live-CD ist übrigens prima; genau so würde ich vorgehen. So kann man Linux testen, ohne sich sein noch bestehendes Windows-System zu verhuddeln. Von der Zeitschrift c`t gibt es gerade ein Sonderheft zum Thema Linux. Die würde ich als Einstieg ins Thema empfehlen, zumal auch Ubuntu auf zwei DVDs beiliegt (die man allerdings auch downloaden könnte - Die Artikel gehen in einigen Punkten allerdings schon etwas tiefer als das, was man so "mal eben" im Internet findet). |
| unknown:
--- Zitat von: babsi am Mai 27, 2009, 17:44 ---Weiters stehe ich noch vor dem Problem, dass ich meine Festplatte wirklich löschen möchte, bevor ich Ubuntu installiere. Ich habe mir das Programm Eraser (http://www.netzwelt.de/news/66549_3-tutorial-festplatte-loeschen-sicher.html) runtergeladen, das die Daten überschreibt. Hat das schon mal wer von euch verwendet, bzw. wie würdet ihr vorgehen? Viele Grüße Barbara --- Ende Zitat --- Wenn Du die Platte nur löschen willst weil du Linux installieren willst ist der Aufwand wahrscheinlich nicht nötig. Den Aufwand werde ich nur betreiben wenn ich eine Festplatte löschen will, die ich auch verkaufen will. Also in deinem Fall auf dem alten Laptop, wenn du Ihn verkaufen/verschrotten oder was auch immer willst. Bei uns in der Firma wird die Methode von Gutman verwendet, für alle Festplatten die das Haus verlassen bzw. anderweitig im Haus verwendet werden. Wir sind aber auch in der Finanzdienstleistunbranche bzw. als Vollbank tätig. Da Du ja sicher auch die Windows Systempartition löschen willst, spiele das Programm auf einen USB Stick und lösche die Platte. Da das mit dem Verfahren aber etwas dauert, da die Platte 35 mal überschrieben wird musst du etwas Zeit mit bringen, Je nach Größe der Platte, kann das Stunden oder Tage dauern. Erfahrungswerte habe ich keine da ich das nicht selbst mache sondern machen lasse. Wenn ich mal 20 oder 30 Platten zum Löschen bringe hat das auch schon ein paar Wochen gedauert. Gruß Norbert Edit on Nachtrag: Ob man die Anzahl der Überschreibvorgänge wirklich benötigt kann man sicher diskutieren vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmann-Methode Und wenn man ganz kritisch ist kann man auch über die Empfehlung des BSI streiten wenn man im Hinterkopf hat das das BSI die EDV Abteilung des BND war. Edit off |
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