Autor Thema: werte einlesen  (Gelesen 4303 mal)

Offline LordBritish

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Re: werte einlesen
« Antwort #10 am: Februar 18, 2005, 21:59 »
Ich hatte vor laaanger Zeit auch das OTU benutzt...
ich hatte auch beobachtet das es ungenau ist. Mal hat es gut gemessen und dann hatte ich enorme unterschiede.
Ab und an mal 100 mg/dl mehr waren da nicht ungewöhnlich oder selten.
Aufegfallen ist mir das ganze bei einem Basalratentest, innerhalb 1 Stunde ein Anstieg von 100 mg/dl und danach wieder ein Abfall von 60 mg
ist schon fast unmöglich.
Alle 2-3 Tage waren mal solche Schnitzer schon an der Tagesordnung.
Dann habe ich das FreeStyle benutzt und in der Klinik mit dem Labor verglichen.
Super genaue Ergebnisse, lag häufig auch bei dem Laborwert oder sehr nah dran.
Das FSM habe ich zwar noch nicht mit dem Labor verglichen, aber mein Eindruck ist das es sehr genau
ist.
Die Teststreifendosen finde ich auch ein wenig groß, aber beim OTU ist es auch nicht anders.
Früher hatten beide Firmen schöne kleine Dosen, wurden aber getauscht gegen die neuen großen Dosen...
Damaliges Argument von Lifescan "Dafür ist jetzt kein Granulat mehr im Deckel"
"Auch haben wir viele Anrufe gehabt das die Leute die Teststreifen aus der kleinen Dose nicht rausbekommen"
Ich finde das man zu Anfang die Teststreifen auch nicht gerade besonders gut aus den neuen großen Dosen bekommt.
Erst wenn die hälfte von den 50 Teststreifen draussen ist bekommt man die ohne "rauskippen" gut aus der Dose.
Hat sich im Prinzip nichts geändert außer vielleicht der Gewinn der Firmen... brauchen ja nur noch die Hälfte der Dosen.

LB

Offline Joerg Moeller

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Re: werte einlesen
« Antwort #11 am: Februar 18, 2005, 23:19 »
Also ich fand mein OTU schon sehr genau. Hängt sicher auch ein bißchen vom Gerät ab (ist ja auch nicht jeder VW Golf gleich gut)
Ich hatte es mal mit dem Labor getestet und hatte Abweichungen bei drei Messungen von 1/1/2 mg/dl

Aber das FSM finde ich noch knuffiger. Und wenn ich mir einen schönen Heimkinoabend mache ist es schon ganz nett, nicht erst das große Licht anmachen zu müssen :zwinker:

Und mit den Steifen mache ich das so: ich hebe die leeren Dosen auf und dann füll ich um, so daß die "Gebrauchsdose" immer nur halb gefüllt ist. (Dabei muß man natürlich darauf achten, daß die Kodierung auch immer stimmt)
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Offline dieter50

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Re: werte einlesen
« Antwort #12 am: Februar 19, 2005, 03:44 »

 ::)

  mit meinen acco chek bin ich  ja   zufriden

  nur das es mit dem einlesen nich so hinhaut   :(

 

Offline Joerg Moeller

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Re: werte einlesen
« Antwort #13 am: Februar 19, 2005, 14:56 »
  mit meinen acco chek bin ich  ja   zufriden

  nur das es mit dem einlesen nich so hinhaut   :(

Dann würde ich auch nicht wechseln. Ist ja völlig egal, welches Gerät man benutzt. Hauptsache es misst anständig und man ist damit zufrieden.

Und das mit dem Einlesen ist eh nicht sooo wichtig. Wenn du nach jedem Messen deinen BZ einlesen lässt dauert es viel länger, als wenn du den eben mal schnell eintippst.

Und ein "Tagebuch", daß nur aus BZ-Werten besteht ist eh nichts wert. Damit kann niemand etwas anfangen. Zumindest die BE und IE gehören zwingend dazu, und die werden bei den meisten Geräten ja nicht mitübertragen.
So richtig wertvoll wird ein Tagebuch sowieso erst dann, wenn man noch Bemerkungen hinzufügt, falls ein Wert mal ungewöhnlich ist.

Beispiel: Morgens BZ 110, Mittags 60
Das könnte jetzt bedeuten, daß du zuviel gespritzt hast oder zuwenig gegessen.
Steht aber in der Bemerkung "Morgens das Klavier von Tante Trude in den 6. Stock getragen", dann ist der Wert erklärlich.
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Offline LordBritish

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Re: werte einlesen
« Antwort #14 am: Februar 19, 2005, 18:54 »
Dann würde ich auch nicht wechseln. Ist ja völlig egal, welches Gerät man benutzt. Hauptsache es misst anständig und man ist damit zufrieden.

Und das mit dem Einlesen ist eh nicht sooo wichtig. Wenn du nach jedem Messen deinen BZ einlesen lässt dauert es viel länger, als wenn du den eben mal schnell eintippst.

Und ein "Tagebuch", daß nur aus BZ-Werten besteht ist eh nichts wert. Damit kann niemand etwas anfangen. Zumindest die BE und IE gehören zwingend dazu, und die werden bei den meisten Geräten ja nicht mitübertragen.
So richtig wertvoll wird ein Tagebuch sowieso erst dann, wenn man noch Bemerkungen hinzufügt, falls ein Wert mal ungewöhnlich ist.

Beispiel: Morgens BZ 110, Mittags 60
Das könnte jetzt bedeuten, daß du zuviel gespritzt hast oder zuwenig gegessen.
Steht aber in der Bemerkung "Morgens das Klavier von Tante Trude in den 6. Stock getragen", dann ist der Wert erklärlich.

Das sehe ich genauso, nimm das Meßgerät welchem Du vertraust und welches gut misst und achte nicht auf die tollen Funktionen die
Meßgerät A gegenüber Meßgerät B hat.
Diesen Fehler hatte ich damals gemacht, waren eigentlich so einige Dinge die ich immer mehr ignoriert habe...
gut ich habe mich mit meiner H-Tron und dem vorgehen wie gesund gefühlt doch das
Ergebnis war das der Körper eine Sammelklage eingereicht hat und dann lag ich da  :polizei:
Mir wurde damals klipp und klar in der Klinik gesagt "Achten Sie nicht auf die vielen Funktionen und auf die Meßzeit! Nehmen Sie das Meßgerät welches zuverlässig misst und welchem Sie vertrauen!"
Außerdem ist zu beachten das man immer ein und das selbe Meßgerät verwendet und nicht zwei oder mehr Meßgeräte vom gleichen Typ oder schlimmstenfalls noch unterschiedliche.
Die bringen beide zur selben Zeit mit dem gleichen Blut ggf. unterschiedliche Ergebnise. Somit hat man schon allein dadurch eine Schwankung.
Ich habe aus meinen Fehler gelernt und kann nur sagen seitdem ich ein und das selbe Meßgerät benutze und nicht auf Funktionen beim Gerät achte ist es schon besser geworden.
Sicherlich sollte man ein "Notfall-Meßgerät" haben, falls das eine mal kaputt gehen sollte, aber nicht zum grundsätzlichen messen.
(Die Teststreifen sind ja nicht mehr visuell kontrollierbar)
Ich war bis vor kurzem auch immer der totale Freak alles aulesen zu wollen, seitdem ich SiDiary kenne hat sich das immer mehr gewandelt.
Ich trage jetzt lieber per Hand die Werte ein, somit überlege ich auch mehr über die Dosis nach und rechne nicht nur sturr.
Wenn nötig mache ich mir eine Bemerkung, nicht unbedingt nur Text sondern ich nutze auch viel "-" oder "--" bzw. "+"
Erst durch die Bemerkungen und das Gesamtbild Insulin und Mahlzeit noch dazu gewinnt der BZ an Aussagekraft.
Vorher ist es halt nur ein Wert und nicht mehr oder weniger, die Dokumentation des BZ könnte man sich dann genauso sparen wie
die Dokumentation der BE und Einheiten.
 
LB