Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie
Nadelverschluss bei Stahlkathetern
Joerg Moeller:
--- Zitat von: SabineS am April 15, 2009, 18:05 ---
--- Zitat ---Wieviel Insulin verbrauchst du denn pro Tag?
--- Ende Zitat ---
so um die 28 Einheiten,
--- Ende Zitat ---
Dann wäre vielleicht wirklich verdünnen angesagt. Oder du wechselst auf einen Kath. mit größerem Lumen (~Durchmesser)
SabineS:
--- Zitat ---Ähm, das Lachen betraf nicht Sabine, sondern die Vorstellung wie Teupe mit einem Mikroskop durch die Reihen geht und die freigemachten Bäuche der Anwesenden Teilnehmer nach weißen Minipünktchen absucht.
Klingt ja ein bisschen :balla:
--- Ende Zitat ---
Nö..., er macht das natürlich nicht. Ich hab ihn ausdrücklich darum gebeten bei mir nach Vernarbungen zu suchen, weils mich einfach interessiert hat !
--- Zitat ---Hast Du angst das Dein Freund Dich mit dem Mikroskop begutachtet bevor er mit dir ins Schwimmbad geht?
Ich halte das ganze dann doch für etwas Hypochondrisch - oder so ==> Teflon!
--- Ende Zitat ---
Grins, nein, meine Freunde müssen mich so nehmen wie ich bin :baeh:. Ich mache mir halt ein wenig Gedanken über meine Spritzstellen, gerade im Hinblick darauf, dass ich vielleicht noch 50 Jahre lang sorglos meine Nadeln in gesundes Gewebe stechen möchte. Und wenn im Raum steht, dass fürs Gewebe evtl. Stahl besser ist als Teflon, dann nehme ich das nun mal ernst. Narben sind und bleiben kaputtes Gewebe. Hypochondrisch sehe ich das nicht, schließlich jammere ich nicht selbst rum, sondern wurde hier ausdrücklich nach meinem Standpunkt gefragt ... Ich weiss ja noch nicht mal, bei welchem Katheter ich letztendlich landen werde.
moewe:
Hui, Ihr Frischlinge macht Euch einfach zuviele Sorgen. Sorry Sabine, aber das mußte jetzt mal kommen.
Ich spritze jetzt schon seit 35 Jahren Insulin. Habt Ihr nur den Anschein einer Ahnung, welches Format so die Kanülen meiner Anfangszeit hatten? Von der Qualität des Stahls möchte ich jetzt mal schweigen, ich bin aus der Ex-DDR, da kriegte man beim Spritzen sogar manchmal so schwarze Ringe um die Einstichstelle :-\
Die Nadeln waren um ein Vielfaches dicker als heute! Und durch das damals ja noch nicht hochgereinigte Insulin kriegte man an den Spritzstellen entweder Fettgewebsschwund oder -überschuß. Bei mir waren es Dellen beim Rinderinsulin und dann Verdickungen beim Schweine-Insulin, trotz Wechsel der Spritzstellen. Gottseidank ist das einigermaßen wieder weggegangen. Um Vernarbungen hat sich da niemand Gedanken gemacht, das Insulin mußte halt irgenwie rein ;D
Und über was reden wir hier? Über die Mini-Narben, die ein Mini-Nädelchen hervorruft? Wer Stahl nehmen möchte, kann das doch tun. Und wer nicht, nimmt halt Teflon. Ich denke mal, jeder muß es für sich ausprobieren und nimmt dann das, was ihm besser paßt. Wir sollten froh sein, daß wir die Qual der Wahl haben, früher hatten wir das halt net.
Ich denke, am allerwichtigsten ist, daß man die Spritzstellen häufig wechselt und damit dem Gewebe auch Heilungschancen gibt.
Die anderen Langzeit-Junkies hier werden mir sicher beipflichten.
Das mit dem Durchflußproblem ist was ganz anderes. Vielleicht setzen sich bei Dir die Kanülen schneller zu als bei anderen Menschen? Vielleicht mußt du doch häufiger wechseln als andere? Wäre schon blöd, aber nicht zu ändern.
Gruß Ulrike
Joerg Moeller:
Ja, das waren noch Zeiten damals. Erst mussten wir im Winter stundenlang Holz hacken und dann auch noch 75 Kilometer in strömendem Regen bis zur Schule laufen...
Und Nadeln? Ihr glücklichen hattet schon Nadeln? Wir mussten uns das Zeug damals mit selbstangespitzten Bambusröhrchen unter die Haut jagen. Was wären wir froh gewesen wenn wir Nadeln gehabt hätten...
;D
moewe:
Jetz hör auf, menno!!!! So isses doch net gemeint!
Nur jammern wir hier wirklich schon auf sehr hohem Niveau!
Gruß Ulrike
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