Plauderstündchen > Kaffeeklatsch
Insulinpumpe anders einsetzen?
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diotmari:
[Very Off Topic]

Bei der Suche nach einer besseren Schmerzmedikation bin ich am Wochenende über implantierbare Schmerzpumpen gestolpert. Völlig indiskutabel. Aber dann fand ich Pumpen, die ähnlich einer Insulinpumpe arbeiten. Wahre Monster. Auch vom Gewicht her. Ich glaube Deltec war es, die eine "Minipumpe" im Programm haben.
Da die Funtionsweise prinzipiell der einer Insulinpumpe entspricht, komme ich auf "illegale" Gedanken.
Mal abgesehen von den üblichen Einwänden, wie: - nicht zugelassen, - Garantieverlust, -Medzinproduktegesetz, - blablabla....
Sollte es doch funktionieren, oder?  :gruebeln:  :kratz:  :duck:  :wech:
[\Very Off Topic]

Viele Grüße
Dietmar
Trüffel:
Ich meine, genau über diese Möglichkeit einen Artikel gelesen zu haben, mit dem Bildchen einer Insulinpumpe.

Ob auf dem Bild aber die Realität abgebildet war oder es nur als Schmuck dienen sollte, entzieht sich meiner Kenntnis.  ???
Archchancellor:
Meine Arbeitskollegen scherzen auch andauernd das ich Single malt in der Pumpe hätte :prost:

Archchancellor
Ja, die Hirten, die Ober-Hirten. 'Weide meine Lämmer!'.
Welch schönes Wort. Nur: 'stellt Euch doch einmal die Frage', schreibt der von Hitlerschergen am Schreibtisch erschossene Theodor Lessing, 'wozu und aus welchen Beweggründen der gute Hirte für seine Herde das Nachdenken besorgt? Erstens: weil er sie scheren will. Zweitens: weil er sie fressen will.'
(Karlheinz Deschner, 'Die Kirche des Unheils')
SabineS:
Hallo,

ich habe vor sehr langer Zeit einen Artikel über den Einsatz von Insulinpumpen in der Schmerztherapie gelesen. Damals gings - glaub ich - um die Insulinpumpe H-Tron von Disetronic. Die wurde mit Morphium befüllt und somit konnten sich Totkranke selbst Morphium abrufen, sobald sie welches brauchten.

Mir kommts momentan selbst ein wenig abenteuerlich vor, aber meine Gehirnzellen haben diese Infos so abgespeichert.

Viele Grüße
Sabine
Llarian:
Die Pumpen sind im Prinzip dieselben. SmithMedical hat sich seine Sporen in dem Markt verdient, bevor sie auch Insulinpumpen produziert haben, auch Disetronic hat diese gEräte herausgebracht.
Die Frage ist nur, ob die auch zur subcutanen Applikation ausgelegt waren/sind. Für venöse Zugänge gelten andere Spielregeln. Mit einem zur subcutanen Insulinapplikation ausgelegtem Kathetersystem würde ich auf überhaupt gar keinen Fall einen längerfristigen venösen Zugang haben wollen. Außerdem müßte die Dosierung, sprich die Medikamentenkonzentration, bekannt sein oder umgerechnet werden können auf IE-Äquivalente.
Fazit: Ohne intensive Rücksprache mit einem Pharmazeuten, der sich mit der Herstellung solcher für Pumpen gedachter Medikamentencocktails (Chemotherapeutika und Schmerzmedikation) auskennt (also Krankenhausapotheken oder krankenhausversorgende Apotheken von Kliniken mit Onkologie oder Schmerzambulanz), würde ich da die Finger von lassen.

Grüße
Anja
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