Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie
Der Versuch, meinen „Mittagsberg“ zu bezwingen.
dramaqueen:
Mir fiel beim Lesen deiner Beschreibungen von der Insulinresistenz noch eine Frage ein:
Ich bin selbst Typ I-Diabetiker (mit zusätzlicher Schilddrüsenunterfunktion aufgrund einer atrophen Immunthyreoditis) und sehr übergewichtig.
Seit Sommer letztes Jahr bekomme ich nun Metformin zusätzlich zum Insulin, um die Insulinempfindlichkeit ("Bei dem Gewicht muss eine Resistenz vorliegen.") zu erhöhen und damit eine Gewichstreduktion zu erleichtern.
Tatsächlich ist mein Insulinbedarf bereits reduziert und auch das Gewicht senkt sich langsam aber stetig (bisher ca. 15kg).
Wurde darüber für dich schonmal nachgedacht oder machst du das vielleicht auch schon?
Gruß,
Monika
Joa:
--- Zitat von: hws am Februar 11, 2009, 22:51 ---
--- Zitat ---Trat der erst mit dem Fraktionieren auf?
--- Ende Zitat ---
Nee, das Fraktionieren war ein Versuch, den "Mittagsberg" nicht entstehen zu lassen.
--- Ende Zitat ---
Wenn ich dunkel entsinne darf ich das mit dem nicht entstehen des Mittagsberges so verstehen, dass der pp-Gipfel wegkommen sollte, in der
Hoffnung, dass es dann auch zum Mittag zu besser ausschaut?
Das klappte ja auch einigermaßen, nur ging es zu Mittag zu dann doch auf die Berge.
Was aus meiner Sicht mit der vorgehend dargestellten Logik der Insulinresorption durchaus passen sollte.
Was mich aber im Wesentlichen interessierte war die Frage, wie bei Monodepot nun die pp-Werte nach dem Frühstück laufen.
Gruß
und
schlaf schön
Joa
hws:
So, nun sind wieder viereinhalb Monate vergangen. Der "Mittagsberg" ist nie wieder aufgetreten. Meine Morgenwerte liegen zwischen 90 und 169 (meistens um 120). Deshalb will ich auch nicht meine Basis verändern. Ich drücke bei der Pumpe nicht mehr als 10 IE auf einmal - es kam nie mehr zu Rückflüssen.
Ich bin grundsätzlich mit meinem Diabetes zufrieden (Hba1c = 6,3 bis 6,6)
Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag.
Heinz-Walter
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