Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie
Der Versuch, meinen „Mittagsberg“ zu bezwingen.
Joerg Moeller:
--- Zitat von: hws am Februar 11, 2009, 13:12 ---Ansonsten zum Mittagsberg und Co. "Die Diabetesbehandlung ist nun mal oft ein try and error". Bei meinen Kenntnissen wäre ein "Ruhe bewahren" am allerbesten.
--- Ende Zitat ---
Yep, sehe ich auch so. Du kennst dich gut genug aus, da wird dich so leicht nichts von der Rolle werfen
Joa:
--- Zitat von: hws am Februar 11, 2009, 13:12 ---
Fraktionieren wäre nicht schlecht, aber bei mir überflüssig - es reicht, wenn ich 2 mal 10 pumpe um nicht ein zu großes Depot zu haben.
--- Ende Zitat ---
Die Logik des Profs erschließt sich mir nicht. Vermutlich meint er zwei mal 10 Einheiten in das gleiche Depot, nämlich um die Liegestelle des Katheters herum zu befördern, mit kurzem Zeitabstand.
Wäre dann aber für mich auch ein Depot, welches allerdings etwas mehr Zeit bekommt, um seinen Raum einzunehmen, so dass es nicht zum erheblichen Überdruck im Gewebe kommt. Also wird dadurch die denkbare Folge eines Insulinrückflusses gemindert. Das depotgrößenabhängige Resorptionsverhalten des Insulins sollte das letztlich allenfalls nur sehr geringfügig beeinflussen können.
Gruß
Joa
hws:
Ich habe das schon vor dem Versuch mit der Fraktionierung praktiziert. Früher waren alle Mengen über 15 IE zu viel und es kam zum Rückfluss, den meine Frau jedoch rechtzeitig gerochen hat (Chemikernase auf Crysol geeicht).
Man riet mir von Roche, nicht mehr als 10 IE auf einmal zu spritzen und die nächste "Rate" nicht vor 15 Minuten. Seitdem ich das so handhabe, gibt es keinen Rücklauf mehr.
Viele Grüße
Heinz-Walter
Joa:
Ok, dann ging es dem Prof nicht um die Größe des Depots bei seiner Aussage, sondern um Überdruck und Rückfluss.
Durch einen verhinderten Rückfluss und Austritt des Insulins wird das Depot letzlich wohl sogar eher größer werden? :kratz:
Nochmal zum Mittagsberg. Wie war das eigentlich? Trat der erst mit dem Fraktionieren auf?
Frage zielt darauf ab, ob er sich damit erklären lässt, dass bei Insulinfraktionen zum Mittag zu weniger Insulin wirkt, da durch die schnellere Resorption dann schon die Hauptwirkung der Einzelfraktionen klar abgelaufen ist. Während ein großes Einzeldepot gleicher Menge dann noch ein Stück mehr an Insulinwirkung ergeben sollte.
Wie zeigen sich denn mit Mono-Insulindepot nun die pp-Werte nach dem Frühstück?
Gruß
Joa
hws:
--- Zitat ---Trat der erst mit dem Fraktionieren auf?
--- Ende Zitat ---
Nee, das Fraktionieren war ein Versuch, den "Mittagsberg" nicht entstehen zu lassen.
Na, ja, noch bin ich ihn los.
Gute Nacht
HWS
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