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Meine erste Pumpe

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Joa:

--- Zitat von: Biene am März 02, 2009, 21:57 ---... 2 von den 4 Akkus schon ausgelaufen waren. Ich hatte die im mitgelieferten Ladegerät gelassen - war das falsch?

--- Ende Zitat ---

Ja, das war falsch. Die Akkus waren auch nicht ausgelaufen, dass passiert eher überlagerten, leeren Batterien, sondern die haben vermutlich wegen Überladung ihre Elektrolytflüssigkeit, aufgrund entstandenen inneren Überdrucks wg. Hitzeentwicklung, durch eingebaute Ventile abgeblasen. Schutz vor Explosion.


--- Zitat ---Wäre jedenfalls saublöd, wenn man sich die Pumpe mit auslaufenden Akkus versaut!
--- Ende Zitat ---

Yep. Was Roche da als Ladegerät zu Akkus für ein teures Präzisonsinstrument anliefert, darf man fast schon als skandalös bewerten.
Bei mir war es vor etwa drei Jahren der billigste Konstantstromlader von Ansmann, das Basic 4.

Wer seine Pumpe mit Akkus betreiben will sollte zumindest ein mikroprzessorgesteurtes Ladegerät anschaffen, dass die Akkuladung anhand bestimmter Kriterien beendet, und nicht, wie so ein Basic 4, ggf. gnadenlos bis zum Abkochen weiterläd.

Und ein paar vernünftige Akkus, Empfehlung lautet hier meinerseits "Sanyo eneloop" oder "Varta ready2use" gleich dazu. Damit sollte man/frau dann gut gerüstet sein.


Gruß
Joa

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Joa am März 02, 2009, 23:02 ---Wer seine Pumpe mit Akkus betreiben will sollte zumindest ein mikroprzessorgesteurtes Ladegerät anschaffen, dass die Akkuladung anhand bestimmter Kriterien beendet, und nicht, wie so ein Basic 4, ggf. gnadenlos bis zum Abkochen weiterläd.

Und ein paar vernünftige Akkus, Empfehlung lautet hier meinerseits "Sanyo eneloop" oder "Varta ready2use" gleich dazu. Damit sollte man/frau dann gut gerüstet sein.

--- Ende Zitat ---

Yep. Ich hab als Ladegerät für meine Akkus dieses hier und bin sehr zufrieden damit. Und meine Akkus habe ich eh alle auf Eneloop umgestellt, die sind wenigstens nicht gleich halbleer, wenn man sie mal länger nict benutzt hat.

Biene:

--- Zitat von: Jörg Möller am März 03, 2009, 13:14 ---
--- Zitat von: Joa am März 02, 2009, 23:02 ---Wer seine Pumpe mit Akkus betreiben will sollte zumindest ein mikroprzessorgesteurtes Ladegerät anschaffen, dass die Akkuladung anhand bestimmter Kriterien beendet, und nicht, wie so ein Basic 4, ggf. gnadenlos bis zum Abkochen weiterläd.

Und ein paar vernünftige Akkus, Empfehlung lautet hier meinerseits "Sanyo eneloop" oder "Varta ready2use" gleich dazu. Damit sollte man/frau dann gut gerüstet sein.

--- Ende Zitat ---

Yep. Ich hab als Ladegerät für meine Akkus dieses hier und bin sehr zufrieden damit. Und meine Akkus habe ich eh alle auf Eneloop umgestellt, die sind wenigstens nicht gleich halbleer, wenn man sie mal länger nict benutzt hat.

--- Ende Zitat ---
Danke Joa und Jörg, sehr interessant! Ich entnehme dem, daß ich meine beiden nicht übergekochten "Compit"-Akkus und das Ladegerät mit Vorsicht noch verwenden kann, aber nicht zuviel davon erwarten sollte.
Gruß,
Biene

Joa:
Ja, die nicht abgekochten Akkus wirst Du noch verwenden können. Allerdings werden die auch eine eine Leistungseinbuße abbekommen haben.

Wenn Dein Ladegerät ein Konstantstromlader ist, dann schau Dir mal die Bedienmich an, oder auch ggf. auf dem Gerät selber aufgedruckte Ladezeiten und Ladeströme für die verschiedenen Akkutypen.

Aus den Größen:
Akkukapazität und Ladestrom ergibt sich die nötige Ladezeit für einen leeren Akku.

Beispiel:
Akkukapazität = 2000 mAh = 2 Ah  (der Akku kann einen Strom der Stärke 2 Ampere eine Stunde lang liefern)

Der Ladestrom habe die Stärke 200 mA

Dann müsste theoretisch der Akku für 10 Stunden mit 200 mA = 2000 mA = 2 Ampere geladen werden um anschließend eine Stromstärke von
2 A  wieder eine Stunde lang liefern zu können. Aufgeschlagen auf die nötige Zeit werden noch so 20, 30 % Zusatzstrom, die der Kompensation von Stromverlusten beim Ladevorgang dienen. Die Ladezeit mindert sich aber dabei um die noch im Akku befindliche Stromkapazität.
Diese ist aber ein, oder das Hauptproblem, weil sie ja erst einmal bekannt sein muss.

Weiter muss der Anwender dafür sorgen, dass das Ladegerät zeitgerecht vom Stromnetz getrennt wird.


Ein prozessorgesteuertes Ladegerät, wie das von Jörg vorgeschlagene (unterstütze den Vorschlag grundsätzlich voll), misst dagegen permanent die Spannung des Akkus im Ladeverlauf.

Etwa an dem Punkt, wo der Akku keine weitere Ladung mehr aufnehmen kann kommt es zu einer schnellen Absenkung der Spannung (in Volt) des Akkus. Da die meisten gesteuerten Ladegeräte diesen Spannungseinbruch erkennen sollen, was nicht alle zuverlässig schaffen, beenden sie dann automatisch den Ladevorgang des Akkus.
Im Ergebnis sollte der Akku so recht optimal voll gemacht und nicht überladen. Denn Überladung schädigt jeden Akku, auch wenn er dabei nicht bis zum Aussprühen der Elektrolytflüssigkeit getrieben wird.

Um aber auch noch ein wenig im Thema zu bleiben:
Ich werde, wenn meine Spirit die nächste Akku/Batteriewarnung abgibt mal die Restkapazität des derzeitigen Akkus ausmessen.

Anhand derer könnten wir dann versuchen abzuschätzen, wie lange ein Akku nach der Entnahme aus der Pumpe mit (D)einem Konstantstromlader in etwa  nachzuladen wäre.  :zwinker:

Auf jeden Fall ergibt sich in der ökologischen Bilanz ein deutlich grünes Ergebnis zugunsten der Akkunutzung.
Und finanziell rechnet sich das denn auch noch für die/den Pumpi.
 
Ich habe bisher alle selbst betriebenen Pumpen für Rundzellen (Spirit/Cozmo/Paradigm 722) überwiegend mit Akkus gefüttert. Das klappte auch zur Zufriedenheit. :ja:

Gruß
Joa

Joerg Moeller:
Die prozessorgesteuerten (wie meins) haben darüber hinaus noch eine Refresh-Funktion: dabei wird ein Akku immer wieder geladen und entladen. Durch jeden neuen Zyklus verbessert sich dann im Idealfall seine Speicherkapazität, so daß er hinterher wieder mehr Ladung enthält als vorher.

Und der Prozessor überwacht das und wenn sich nichts wesentliches mehr tut beendet er die Zyklen.

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