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Der 5'er Club
LordBritish:
@Gela: Danke für den Tip, ich werde es einfach mal mit Novo Rapid versuchen.
Vielleicht ist das ja endlich die Lösung nach der ich schon so lange suche... :ja:
Joerg Moeller:
--- Zitat von: LordBritish am Januar 19, 2005, 21:40 ---- Meistens wiege ich das Essen ab, allerdings nicht auf´s Gramm genau.
--- Ende Zitat ---
Das ist eh nicht nötig. (Man weiß ja auch selten grammgenau die tatsächliche Rezeptur). Wenn man damit auf eine halbe BE genau die Menge bestimmen kann reicht das (für Erwachsene. Bei Kindern muß man schon etwas genauer sein aufgrund des geringeren Körpergewichts)
--- Zitat ---Es ist auch schon häufiger vorgekommen das nach 1 oder 2 Stunden der Wert super war z.B. 110 und nach einer weiteren Stunde also insgesamt 3 oder auch mal 4 Stunden plötzlich ein Wert von fast 300. Habe dann zur Kontrolle nochmals gemessen, aber der Wert passte.
--- Ende Zitat ---
Das könnte am Fett in der Mahlzeit liegen (dadurch wird die Magen-Darm-Passage verzögert) oder grundsätzlich ein sporadisch auftretendes Problem mit einer Gastroparese sein (=ebenfalls verzögerte MDP, aber hier eher nerval bedingt)
--- Zitat ---Es ist einfach zum verzweifeln, egal wie sehr ich mich bemühe und wie genau ich alles nehme, es wird nicht stabil.
--- Ende Zitat ---
Das ist obernervig. Vor allem wenn man sich nicht genau erklären kann, woher die Schwankungen kommen. Schwierig wird es z.B. nach einer Fettsäureresistenz. Wenn die nicht konsequent niedergemacht wird kann sie Stunden später (nach anfänglich normalen Werten) wieder zuschlagen.
--- Zitat ---Vielleicht liegt es aber auch am Insulin, ich verwende Humalog und ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, das das Humalog von der Herstellung her sehr unterschiedlich wirken kann.
--- Ende Zitat ---
Konnte ich zumindest bei mir noch nicht beobachten. Ich hab es mal (damals noch unter ICT) mit NovoRapid versucht, aber ich gehöre zu den Menschen, bei denen es nicht anders wirkt als ein Normalinsulin. Etwas träger und länger als Humalog; da hab ich es wieder sein lassen. Da bin ich aber eine Minderheit, bei den meisten wirkt es sehr ähnlich wie Humalog.
--- Zitat ---- Ja ich habe eine Pumpe und möchte sie auch nie wieder hergeben oder ablegen. Ist sozusagen mein externes Organ :zwinker:
--- Ende Zitat ---
Ja, kann ich nachvollziehen, geht mir ebenso :ja:
Dann kann ich dir mal die Lektüre der Site http://www.chrostek.de/teupe/curricul.html empfehlen. Teupe ist der Pumpenpabst bei uns und man kann daraus eine Menge lernen.
Und bei uns Pumpis gibt es ja auch die Möglichkeit eines Katheterproblems. Wenn der zu lange liegt kann es zu Störungen in der Resorption kommen.
Er könnte auch an einer ungünstigen Stelle liegen: die (Unter)haut ist nicht immer gleich stark durchblutet. Würde der Körper sämtliche Blutgefäße öffnen, dann hätten wir ein paar Liter Blut zuwenig. Um das zu regulieren kann der Körper Shunts (Verbindungen zwischen arteriellen und venösen Gefäßen) anlegen, quasi eine Abkürzung für den Blutstrom, wodurch nachgeschaltete Versorgungsgebiete weniger gut durchblutet werden.
Wenn es aber gar zu arg wird, dann könntest du ja mal um eine Wiederholungsschulung bitten und die bei Teupe durchführen. Dauert drei Wochen, ist ziemlich intensiv aber ich weiß von vielen, die da trotz langjähriger Erfahrung noch eine Menge dazugelernt haben. Nur mal so als Idee...
LordBritish:
Ich möchte erstmal sagen ein echt super Forum hier :super: ;D
@Jörg: Vielen Dank für Deine Antwort, das könnten in der Tat manchmal die Ursachen sein.
Ich habe das einfach alles verdrängt seit der Pumpe bzw. wollte diese Dinge einfach nicht in anbetracht ziehen.
Von Teupe habe ich auch schon mal gehört, wäre schon interessant, allerdings 3 Wochen sind recht lang...
Die Kanüle wechsel ich in der Regel nach 2 Tagen, kann in sehr seltenen Fällen auch mal vorkommen das ich die Kanüle erst nach 3-4 Tagen wechsel.
Den Katheter wechsel ich erst mit der Insulinpatrone, spart einfach Insulin und Zeit... ich geb´s ja zu ein wenig Faulheit ist auch dabei ;)
Manchmal konnte ich etwas total gegensätzliches beobachten, je länger ich die Kanüle nicht gewechselt hatte je stabiler und besser wurden die Werte.
Aber so ist das halt bei mir, es ist vieles anders als es bei den meisten ist.
Seitdem ich Teflon-Katheter (Tender/Tender mini) ist es aber schon ein wenig besser geworden,
bin schon auf den neuen senkrechten Teflon Katheter von Roche (Disetronic) gespannt.
Joerg Moeller:
--- Zitat von: LordBritish am Januar 22, 2005, 17:26 ---Ich möchte erstmal sagen ein echt super Forum hier :super: ;D
--- Ende Zitat ---
Ja, das finde ich auch. Und das liegt ja an allen, die sich hier so engagiert einsetzen; somit auch an dir! :super:
--- Zitat ---Von Teupe habe ich auch schon mal gehört, wäre schon interessant, allerdings 3 Wochen sind recht lang...
--- Ende Zitat ---
Ja, das schon. Aber dafür sehe ich die Schulungen bei ihm schon in etwa da, wo Jura-Studenten ein Studium in Harvard ansiedeln würden. Quasi das "Top Gun" der Diabetesschulung :zwinker:
--- Zitat ---Die Kanüle wechsel ich in der Regel nach 2 Tagen, kann in sehr seltenen Fällen auch mal vorkommen das ich die Kanüle erst nach 3-4 Tagen wechsel.
--- Ende Zitat ---
Dann scheidet das als Fehlerquelle IMO schon mal aus.
--- Zitat ---Den Katheter wechsel ich erst mit der Insulinpatrone, spart einfach Insulin und Zeit... ich geb´s ja zu ein wenig Faulheit ist auch dabei ;)
--- Ende Zitat ---
Kenn ich :ja: (Meine liegen auch schon mal eine Woche. Probleme mit Entzündungen hatte ich bisher nicht - ich geh ja beim Legen auch streng aseptisch vor -, lediglich eine Verschlechterung der Wirkung konnte ich nach langer Liegezeit schon beobachten.
--- Zitat ---Aber so ist das halt bei mir, es ist vieles anders als es bei den meisten ist.
--- Ende Zitat ---
Ist doch cool: du bist eben ein Unikat :)
--- Zitat ---Seitdem ich Teflon-Katheter (Tender/Tender mini) ist es aber schon ein wenig besser geworden,
bin schon auf den neuen senkrechten Teflon Katheter von Roche (Disetronic) gespannt.
--- Ende Zitat ---
Ich auch :ja:
Ich könnte mir schon vorstellen, daß ich auf den wechsle. Erstmal erwarte ich von den 10er Kanülen eine Verbesserung der Resorption (weil sie tiefer in die gut durchbluteten Gebiete vordringt) und mit einem 80er Schlauch kann ich endlich die Pumpe auf meiner Lieblingsstelle tragen (rechts am Gürtel), egal wo der Kath. sitzt.
Ich bin ja mal gespannt, ob das Setzen des Katheters einfach ist und das Pflaster so gut hält wie beim Quickset.
LordBritish:
--- Zitat von: Jörg Möller am Januar 23, 2005, 15:06 ---
--- Ende Zitat ---
--- Zitat ---Ja, das finde ich auch. Und das liegt ja an allen, die sich hier so engagiert ein setzen; somit auch an dir! :super:
--- Ende Zitat ---
Ich werde mich bemühen dem gerecht zu werden. :ja:
--- Zitat ---Ist doch cool: du bist eben ein Unikat :)
--- Ende Zitat ---
So könnte man das auch sehen, ich könnte fast jede Studie vernichten, da ja fast alles anders ist... :zwinker:
Mir machen nur die Spätfolgen Sorgen, besonders die Augen, denn Rest finde ich zwar auch schlimm,
aber nicht so schlimm wie die Augen. Zum Glück ist bis jetzt nach fast 16 Jahren alles noch in Ordnung.
--- Zitat ---Ich auch :ja:
Ich könnte mir schon vorstellen, daß ich auf den wechsle. Erstmal erwarte ich von den 10er Kanülen eine Verbesserung der Resorption (weil sie tiefer in die gut durchbluteten Gebiete vordringt) und mit einem 80er Schlauch kann ich endlich die Pumpe auf meiner Lieblingsstelle tragen (rechts am Gürtel), egal wo der Kath. sitzt.
Ich bin ja mal gespannt, ob das Setzen des Katheters einfach ist und das Pflaster so gut hält wie beim Quickset.
--- Ende Zitat ---
Ich hatte mich vor längerer Zeit mal informiert, ob es da ein Unterschied zwischen der Wirkung bei senkrechten und schräg eingeführten Kanülen
gibt. Offiziel ist es nicht so, da soll es wohl kein Unterschied geben. Mir wurde aber gesagt das es schon sehr gut möglich sein kann.
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