Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Wie motiviert ihr euch, was hilft euch dabei?
sonrisa:
Für mich ist Motivation, daß ich das Leben mag und vor allem mich mag. Ich mir selber wichtig bin und ich mich um mich und meine Gesundheit kümmern will. Dazu trägt natürlich auch mein Umfeld bei. Z.B. mein Mann, dem natürlich auch wichtig ist, daß es mir gut geht. Und mir deswegen auch.
Meine diversen Folgeschäden sind nicht besonders motivierend für mich. Im Gegenteil, da kommt dann eher mal die Stimmung auf: Ist doch sowieso alles egal, mir geht es doch eh schon schlecht.
Joerg Moeller:
--- Zitat von: sonrisa am November 16, 2008, 16:55 ---...da kommt dann eher mal die Stimmung auf: Ist doch sowieso alles egal, mir geht es doch eh schon schlecht.
--- Ende Zitat ---
Ja, das kenne ich auch... Und solche Gedanken haben das Recht gehört zu werden. Sie sollten nur nicht das Recht haben über deine weitere Zukunft bestimmen zu dürfen.
LordBritish:
Meine Motivation steckt einmal in der Vermeidung von Folgeschäden.
Das beruht auf dem Erlebnis das ich bei der Diagnose hatte, also das was der Arzt gesagt hat.
Seitdem steckt es tief in mir "Dem zeige ich es das es auch anders geht".
Auch wenn ich ihn sehr wahreschinlich nie wieder sehen werde hat mich das geprägt und es steckt in mir.
Manchmal einfach zu tief und ich werde unrealistisch.
Die andere Motivation ist das ich mich bei guten Werten besser fühle in zweierlei Hinsicht einmal physisch und das anderemal psychisch.
Dann macht es mir einfach Spaß der Umgang mit der Technik, das Forum hier usw. es kommt dann automatisch ohne das es mir bewusst ist bzw. ich das bewusst steuern kann.
Es ist insgesamt vielleicht eher eine Einstellung die durch verschiedene Erlebnisse geprägt wurden.
Diese Prägung gibt mir im Erfolgsfall die Energie die ich brauche um das alles auszuhalten.
Viele Grüße
Markus
Pia:
Moin, darf ich auch meinen Fünfer dazugeben? Mir geht es wie Babsi. Nachdem ich z.B. Anfang des Jahres in Zusammenhang mit der Nierensteingeschichte keine Kraft und Energie mehr für Messen und Spritzen hatte, nur noch Tag und Nacht schlief, sehe ich das im Nachhinein, dass das "richtigauffe Schnauze" fallen war. Mich motiviert das positive sich einfach gut anfühlende Gefühl des Gesundseins, wenn/ seit der BZ in guten Bahnen ist. Ich genieße es, mich gesund zu fühlen.
Und ich werde NIEMALS vergessen, wie lange es gedauert hat, bis sich der Körper davon wieder erholt hat. Und gelernt habve ich daraus, dass man seine Kräfte schon dann gut einteilen sollte, wenn der Körper sich nach einer Krankheit innerhalb von 14 Tagen noch wieder regeneriert. Denn irgendwann ist die Zeit plötzlich vorbei und es dauert wesentlich länger oder wird nicht mehr wie vor der Krankheit.
Trüffel:
Hm, ich habe lange gegrübelt, was mich selbst motiviert. Irgenwie von jedem etwas, aber nichts bestimmtes. :gruebeln:
Phasenweise bin ich übermotiviert und kämpfe um jede Ziffer im Protokoll, dann lasse ich wieder alles schleifen, da reichen mir 200 Teststreifen im Quartal...
Warum das so ist, weiß ich nicht. Geht mir eigentlich schon immer so, wobei die Phasen unterschiedlich lange anhalten, die schlechten aber generell länger wie die guten. ::)
Der HbA1c ist immer um die 6,5. Wirklich ändern tut sich egal was ich mache, nichts.
Momentan spiele ich mit SiDiary und es gefällt mir, daß ich da sofort visuelles Feedback habe.
Außerdem brauche ich Lob von jemanden. Nur für mich allein mache ich eigentlich fast nichts, ich brauche immer Bestätigung von außerhalb. :rotwerd:
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