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Diabetische Gastroparese

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Joa:

--- Zitat von: Trüffel am Juni 11, 2009, 10:21 ---... Gastroparese und anderes stand unter dem Motto "Hilflose Erklärungen der Diabetologie zum Thema BZ-Schwankungen".  :zwinker:

--- Ende Zitat ---

Wie war nochmal der 1. diabetologische Hauptsatz  :kratz:

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist,
ändert sich der Blutzucker, oder er bleibt wie er ist?

 :gruebeln:

Ansonsten meine Hochachtung. Ihr habt die Aussagen von Teupe zur Gastroparese ganz prima nachvollziehbar zusammengefasst.  :super:

Dank & Gruß
Joa

Trüffel:
   Mir sind da eben noch zwei Dinge eingefallen, die ich erwähnen wollte.

Zum einen betrifft es die Diagnose Gastroparese.
Man sollte in der Zeit keine hohen Werte vorweisen, da der Magen automatisch langsamer arbeitet und so das Ergebnis immer negativ beeinflusst wird.

Wegen dem DEA wurde empfohlen:
Langer DEA bei niedrigen Werten, d.h. Abstand zwischen Bolusabgabe und dem Essen eher länger
Kurzer DEA bei hohen Werten, d. h. Bolus geben und (gleich) essen

Dies gilt für Speisen mit normalem GI und ist individuell fest zu legen.

Grund: Bei niedrigen Werten passiert die Nahrung den Verdauungstrakt schneller als bei hohen. Folgedessen erreicht der BZ-Spiegel schneller ein hohes Niveau  ->  Abhilfe schaffen durch langen DEA

Ausnahme: Werte unter 70mg/dl  ->  diese müssen selbstverständlich IMMER zuerst beseitigt werden, egal ob mit Unterzuckerungs-Symptomen oder nicht.

diotmari:

--- Zitat von: Trüffel am Juni 13, 2009, 15:53 ---Ausnahme: Werte unter 70mg/dl  ->  diese müssen selbstverständlich IMMER zuerst beseitigt werden, egal ob mit Unterzuckerungs-Symptomen oder nicht.

--- Ende Zitat ---
Hallo Trüffel, kannst Du das bitte etwas näher erklären  :kratz:?!

Viele Grüße
Dietmar

Joa:

--- Zitat von: Trüffel am Juni 13, 2009, 15:53 ---Wegen dem DEA wurde empfohlen, diesen bei niedrigen Werten sehr groß und umgekehrt bei hohen Werten einen kurzen zu wählen. Dies gilt für Speisen mit normalem GI.
--- Ende Zitat ---

Die Formulierung könnte etwas irritieren.  :kratz:

Ich schlage vor umzuformulieren:
DEA ... bei niedrigen Werten eher größer, d.h. Abstand des Bolus vor dem Essen eher länger ...

Die Frage, was größer, länger, kürzer heißt, ist natürlich individuell unterschiedlich, auch je nach Insulinsorte, Analog oder Human, zu bestimmen.

Gruß
Joa

Trüffel:
Hallo Dietmar,

aber klar doch erkläre ich Dir das.

Bei Werten unter 80 mg/dl fängt der Körper an, die Gegenregulation anzukurbeln und Adrenalin auszuschütten.

Wer das über eine längere Zeit häufiger provoziert, bei dem gewöhnt sich der Körper an das niederrige Niveau und in Folge dessen wird immer später mit der Gegenregulation geantwortet.

Bis diese Hypo-Schwelle wieder ansteigt, vergehen 4 - 11 Monate !!!


Außerdem braucht der Körper einige Zeit (Stunden), um den Adrenalinvorrat wieder aufzufüllen. Deswegen fallen die Symptome auch immer schwächer aus, je häufiger man diese Grenze unterschreitet.



@Joa
erledigt  :ja:

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