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| Trüffel:
--- Zitat von: Joa am Juni 01, 2010, 00:28 ---[....Neusprech orwellscher Prägung.Dienstbefreiung/Arbeitszeitanerkennung bekommen, dann --- Ende Zitat --- Ahja, genau sowas hatte ich mir schon gedacht. 8) Kann dann da jeder hin? Oder muß man eine Qualifikation nachweisen? Hätte da 30 Jährchen DM zu bieten. ;D Gruß Trüffel |
| Joa:
--- Zitat von: Trüffel am Juni 01, 2010, 00:39 ---Kann dann da jeder hin? Oder muß man eine Qualifikation nachweisen? Hätte da 30 Jährchen DM zu bieten. ;D --- Ende Zitat --- Das ist einerseits halt eine Veranstaltung für Professionelle, andererseits für Benutzer von CGM-Systemen. Ich denke, da können beide Seiten durchaus profitieren. :ja: Im Terminkalender von Diabetes-Kids findet sich die Erstveranstaltung dieses "gezirkelten" Stammtisches im März angekündigt. Gruß Joa |
| Joa:
Die CGM-Runde im Berliner Endokrinologikum war ja nun am vergangenen Mittwoch und ich möchte hier mal ein paar Infos dazu berichten. Frau Sabine Carstensen machte mit der Studie bekannt, die im Rahmen ihrer Master-Arbeit entstand und unter der Überschrift: Auswirkungen von Abendmahlzeiten mit komplexer Nährstoffzusammensetzung auf die nächtlichen Glukoseverläufe von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 auf der DDG-Jahrestagung 2010 in Stuttart vorgestellt wurde. Das Abstract, also die Kurzzusammenfassung findet sich auf: Seite 7 unter VF18 Es wurde insbesondere hervorgehoben, dass es in der Vergangenheit keine Quellen gab, die einen Insulinbedarf zur Verstoffwechselung von Fett und Eiweiß belegen konnten. Mit der vorgestellten Studie steht nun abgesichert hartes Datenmaterial zur Verfügung, um die diesbezügliche Diskussion zu fundieren. :super: Im Verlauf der Veranstaltung wurden dann auch Vorschläge zur Insulinierung von gemischten (Abend)Mahlzeiten vorgestellt, die sich jeweils auf eine vollständige Trennung der Berechnung des Insulinbedarfes für KH und für FPE bezogen. Diesbezüglich darf ich Frau Carstensen zitieren: 1 FPE = 100 kcal Fett und/oder Eiweiß 1 FPE wird mit der gleichen Insulinmenge wie eine KE abgedeckt. Die Insulingabe für den KE-Anteil erfolgt schnell und für die FPE verzögert: - 1 FPE -> 3 Stunden - 2 FPE -> 4 Stunden - 3 FPE -> 5 Stunden - >3 FPE -> 8 Stunden Dieses Insulinierungs-Modell lässt für mich ein paar Fragen zu. Z.B. warum das FPE-Modell hypofrei funktioniert, wenn auch das Excess-BE-Modell von Teupe hyperfrei funktionieren tut. Schließlich wird zumindest bei größerer FPE-Menge im Studienmodell ein Insulinierungs-Excess von 100% gegenüber der Althäuser Insulin-FPE-Mengenlehre erreicht. Vorausgesetzt die Definition des Insulinbedarfes je KE für eine Abendmahlzeit erfolgte unter alleiniger Verwendung von Kohlenhydrat-Mahlzeiten. Andernfalls wäre schon in der Phase der Mahlzeitboluswirkung ein Excess an Insulin gegenüber dem Teupe-Ansatz zu sichten? Nu, vielleicht liegt es ja auch mit daran, dass das Studienmodell ohne Berücksichtigung eines DEA für den KE-Bolusanteil definiert wurde? Schau' n wir mal weiter. :zwitscher: Gruß Joa |
| Joerg Moeller:
Die Dosierungshinweise decken sich in etwa mit meinen per Trial&Error gemachten Erfahrungen Viele Grüße, Jörg |
| Conni:
ich habe letztes jahr auf dem deutschen diabetes tag in bremen schon einen vortrag von frau carstensen diesbezüglich gehört und wende es seitdem an, und ich komme prima damit zurecht! |
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