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Teupe
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Joerg Moeller:

--- Zitat von: Andreas am März 19, 2009, 10:35 ---Für _mich_ klingen die Teupe-Aussagen daher eher nach Geschwätz.

--- Ende Zitat ---

Für mich nicht. Sie sind einfach physiologisch begründbar. Das heißt aber nicht, daß es dann bei jedem auch so eintreffen muß. Aber wenn es Probleme gibt, dann wirst du mögliche Einflußfaktoren eher in seinem Kompendium finden als bei einem üblichen Hausarzt.
Joa:

--- Zitat von: Andreas am März 19, 2009, 10:35 ---Auch die beiden anderen CGMS-Träger, die ich persönlich kenne (keine Forums-Nutzer) berichten nicht über dergleichen.
Für _mich_ klingen die Teupe-Aussagen daher eher ...

--- Ende Zitat ---

Wie schon an anderer Stelle erwähnt nochmal auch hier der Hinweis, dass das Manual zum Navigator diesbezüglich mitschätzt.  :kratz:

"Wichtig: In klinischen Studien wurde mitunter beobachtet, dass das Sensorsignal unterhalb des tatsächlichen Werts liegt. Dies kommt typischerweise nachts vor, wenn der Patient schläft und korrigiert sich umgehend, sobald der Patient aufwacht oder sich bewegt." (Abschnitt 1, Kapitel 1, S. 8 oben, hervorgehoben).
 
Komisch, dass sich sogar das Navigator Handbuch von einem Teupe beschwätzen lässt. :gruebeln:

Gruß
Joa



Andreas:

--- Zitat von: Jörg Möller am März 19, 2009, 10:40 ---Aber wenn es Probleme gibt, dann wirst du mögliche Einflußfaktoren eher in seinem Kompendium finden als bei einem üblichen Hausarzt.
--- Ende Zitat ---

Wie meinst Du das? Ich sehe da keinen Zusammenhang zu meiner Äußerung.
Und darüberhinaus ist mein "üblicher" Hausarzt ein habilitierter Diabetologe, der in seiner Praxis inzwischen vier Navigatoren bei seinen Patienten einsetzt und sich sehr dafür einsetzt, dass Patienten - natürlich nur wer möchte und wo sinnvoll - auch im Alltag einen eigenen Navigator erhält (und zudem seitenlange Gutachten schreibt, um den Einsatz zu begründen und eine Kostenübernahme zu erreichen).
Einen üblichen Hausarzt habe ich für Naselaufen und Kopfweh.

@Joa: Das haben wir doch schon diskutiert ... das sind halt die üblichen Nebenwirkungen, die bei jedem "Medikament" auftreten. Jedes Blutzuckermessgerät miss unter bestimmten Umständen mal falsch und darauf wird auch in den Beipackzetteln hingewiesen, dadurch aber die Technik des Blutzuckerbestimmens abzulehnen, wäre doch absurd.

Gruß, Andreas
Joa:

--- Zitat von: Andreas am März 19, 2009, 11:22 ---@Joa: Das haben wir doch schon diskutiert ...

--- Ende Zitat ---

Na ja, hörte sich jetzt für mich etwas zu "geschwätzig" an, so dass ich schon noch mal was dagegen halten wollte.   :zwinker:

Grundsätzlich sind wir da ja auch der gleichen Meinung. Nämlich dass es für uns keinen Grund gibt, die kontinuierliche Messung madig zu machen, weil sie auch Fehler produzieren kann.

Und ich denke auch in dem Punkt, dass für uns der FSN eine kapillare BZ-Messung weitestgehend überflüssig erscheinen lässt, weil das System unverschämt plausible Ergebnisse liefert.

Aber wir sind sowieso reine Luxusanwender, die auch ohne das System keine wirklichen Probleme hätten, nur weniger Luxus.

Wenn Teupe da vielleicht das Kind gleich mit dem Badewasser ausspült, muss man wohl einfach auch seine Sicht der Dinge betrachten.
Er verlangt halt von einem System, dass es ziemliche 100% bringt. Und er sieht sicher auch eher den Einsatz am Problempatienten im Fokus, der ja auch von den Herstellern i. d. R. an erster Stelle genannt wird.

Eine der ersten Schlagzeilen ist dabei halt die "Aufdeckung" nächtlicher Hypos als zentrales Anwendungsthema.
Wenn aber nun das System genau das Gegenteil machen kann, nämlich Hypos detektieren, die gar nicht da sind, dann ist das schon bedenklich. Und wenn Du Dir noch anschaust wie verschleiernd diesbezüglich z.B. der Warnhinweis im Handbuch zum Navigator vom Hersteller verklausuliert ist, dann grenzt das schon an Veralberung der Anwender.

Nicht umsonst liest man ja auch die erbost negativen Kritiken enttäuschter Anwender, die mit den Systemen offenbar gar nicht klar kommen.

Machen wir uns nichts vor. Auch in Bezug auf die Einschätzung der Zusammenhänge sind wir "Luxusanwender".
Und wenn mir vorher ein CGMS-Vertreter erzählt hätte, dass im Himmel Jahrmarkt ist, hätte ich diesen auch erst selber sehen wollen, bevor ich's als erwiesen akzeptiere.

Bevor ich einem Diabetiker, der mit seinem Stoffwechsel absolut nicht zu Potte kommt, und vielleicht auch noch einen unfähigen Arzt hat, ein CGMS als Wundermittel verspreche, würde ich ihm erst mal einen Trip nach Althausen nahelegen.  :duck:

Und nochmal abschließend: Wenn Teupe die kontinuierliche Glucosemessung so apodiktisch ablehnt, wie das verschiedentlich kommuniziert wird, fände auch ich das ausgesprochen überzogen.  :kreisch:

Gruß
Joa

p.s.
Und jetzt gehe ich in die Ecke und bete 5 "Vater unser". Als Abbitte wegen Gotteslästerung.  :wech:
Trüffel:

--- Zitat von: Joa am März 19, 2009, 19:24 ---p.s.
Und jetzt gehe ich in die Ecke und bete 5 "Vater unser". Als Abbitte wegen Gotteslästerung.  :wech:

--- Ende Zitat ---

 :lachen:
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