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BZ Anstieg trotz Morgengupf
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hws:
Du schriebst:

--- Zitat ---Die Basalrate muss stimmen. Ansonsten wenn mein Faktor E/BE zu hoch wäre würde ich ja bei 10 gegessenen BE gnadenlos in die Hypo rutschen.
Angenommen ich hätte einen um 0,5 zu hohen Faktor. Dann würde ich mir bei 10BE ja 5 Einheiten zu viel spritzen und würde in der Hypo landen. Bei einer BE aber wären es nur 0,5 zu viel, was bedeuten würde, dass der BZ weiter steigen würde.
--- Ende Zitat ---
Wieso hast Du bei einer um 0,5 IE höheren Basalrate und einer gleichmäßigen Bolusrate bei 10 BE mehr gespritzt, als Dir guttut????????

--- Zitat ---Als Basalrate bezeichnet man bei der Insulinpumpentherapie (CSII) den für 24 Stunden ermittelten Grundbedarf an Insulin, der mahlzeitenunabhängig besteht
--- Ende Zitat ---
Ich bitte um Aufklärung.
Joerg Moeller:

--- Zitat von: hws am Juni 27, 2008, 12:29 ---
--- Zitat ---Die Basalrate muss stimmen. Ansonsten wenn mein Faktor E/BE zu hoch wäre würde ich ja bei 10 gegessenen BE gnadenlos in die Hypo rutschen.
Angenommen ich hätte einen um 0,5 zu hohen Faktor. Dann würde ich mir bei 10BE ja 5 Einheiten zu viel spritzen und würde in der Hypo landen. Bei einer BE aber wären es nur 0,5 zu viel, was bedeuten würde, dass der BZ weiter steigen würde.
--- Ende Zitat ---
Wieso hast Du bei einer um 0,5 IE höheren Basalrate und einer gleichmäßigen Bolusrate bei 10 BE mehr gespritzt, als Dir guttut????????
--- Ende Zitat ---

Faktor, nicht Basalrate


--- Zitat ---Ich bitte um Aufklärung.
--- Ende Zitat ---

Gerne: es gibt da die Bienchen und die Blümchen, und wenn die sich ganz doll lieb haben gibt es bald viele kleine Babyblümchen :)
klausing:

--- Zitat ---als Dir gut tut
--- Ende Zitat ---
Wäre der Faktor zu hoch oder zu niedrig, dann würde sich ja jeh nach Größe der Mahlzeit auch das zuviel oder zu wenig an gespritzten Insulin ergeben. Daraus resultierend wäre die Abweichung bei großen Mahlzeiten auch größer als bei kleinen Mahlzeiten.

Damit wollte ich das Argument aus dem Weg räumen, dass meine Basalrate nicht stimmt und ich sie indirekt über die Bolusgaben ausgleiche. Das ist aber hier in meinem Beispiel nicht der Fall.
Wie Jörg schon meint, war mit den 0,5 der Faktor gemeint.Da hab ich mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt.
LordBritish:

--- Zitat von: Jörg Möller am Juni 27, 2008, 12:36 ---Gerne: es gibt da die Bienchen und die Blümchen, und wenn die sich ganz doll lieb haben gibt es bald viele kleine Babyblümchen :)

--- Ende Zitat ---

 :lachen: :super:
Joerg Moeller:

--- Zitat von: klausing am Juni 27, 2008, 13:35 ---Wäre der Faktor zu hoch oder zu niedrig, dann würde sich ja jeh nach Größe der Mahlzeit auch das zuviel oder zu wenig an gespritzten Insulin ergeben. Daraus resultierend wäre die Abweichung bei großen Mahlzeiten auch größer als bei kleinen Mahlzeiten.

--- Ende Zitat ---

Laß mich das mal ein bißchen geraderücken:
1. ein Zuwenig würde es dann nie geben, denn + x + = + (nicht -) :rotwerd:
2. Bei 0.5 zuviel im Faktor würdest du das schon eher merken, als bei 0.1 oder 0.2. Du darfst nie davon ausgehen, daß z.B. von 6,5 gespritzen IE auch 6,5 IE biologisch wirksam werden (Resorptionsverlust). Je höher der Bolus, desto länger der Zeitraum bis zur vollständigen Resorption und desto höher der Verlust davon durch vorzeitige (subkutane) Degradierung des Insulins. Oder kürzer: je mehr du spritzt desto mehr geht verloren. Lässt sich aso nicht linear darstellen.

Aber wie gesagt: wenn du bei nicht-essen trotz Gupf ansteigst ist der Gupf zu klein. Ganz einfach. Ich frühstücke nie und mit Gupf (ggf. mit +/- Korrektur) lande ich in 98% der Fälle da wo ich hinwill.
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