| Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich |
| BZ Anstieg trotz Morgengupf |
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| Susanne:
--- Zitat von: klausing am Juli 01, 2008, 08:40 ---OK ich erkläre es noch mal an einem praktischen Beispiel: --- Zitat ---warum machst Du einen Basalratentest ohne Morgengupf? --- Ende Zitat --- weil ich wissen wollte ob sich mit und ohne Morgengupf was ändert. Wenn ich nichts esse ist die Basaratenkurve die gleiche ob mit oder ohne Morgengupf .... bis eben auf eine kleine Delle nach dem Morgengupf. --- Ende Zitat --- OK,entschuldige, ich hatte nicht gesehen, das Du Basalrate mit/ohne undmit verschiedenen Morgengüpfen(wie geht da die Mehrzahl? Morgengupfs? Morgengupferlen? ) ohenhin ausprobiert hattest! tja dann... schließ ich mich im Grund Deiner Meinung an.... wieder was gelernt... mal sehen ob das sonst noch wer so kennt... ad Jörg: wie, bittascheen, hätten wir das VOR dem Bekanntwerden von GLP-I erklärt? Meiner dunklen Erinnerung nach hat sich die diabetische Menschheit auch ohne GLP I-Wissens eingestellt... nur so als Gedankenexperiment ;) Susanne |
| Joa:
--- Zitat von: Jörg Möller am Juli 01, 2008, 11:11 --- --- Zitat ---Das mit der Insulindegradierung scheint mir etwas sehr tiefschürfend mikroanalytisch. --- Ende Zitat --- Dann unterschätzt du diesen Einfluß. --- Ende Zitat --- Ich schlage vor, wir sehen das in der Faustformel: "verdreifachte Dosis = verdoppelte Wirkzeit", als abgehakt? Das meint, dass die dosisabhängige Wirkzeitverlängerung von Kurzzeit- und Basalinsulinen wohl irgendwo den Einflussfaktor einer erhöhten Degeration des Insulins durch größere Dosierung einschließen sollte? Daher ist m. E. eine Detailanalyse desselben vernachlässigbar. --- Zitat von: Joa ---Wesentlich relevanter scheint mir, dass Klausing's BSD einfach auch noch den Insulinanteil der Eigenproduktion solange zurückfahren kann, wie ein Zuviel an Insulin den BZ niedrig hält. --- Zitat von: Jörg ---Und wo ist da der Zusammenhang zwischen Gupf+0 BE = zu hoch und Gupf+x BE = passt? --- Ende Zitat --- --- Ende Zitat --- Irgendwo da: --- Zitat von: mich ---Das dann mit verlängerter Dosiswirkung sogar noch kompensatorischer wirksam. --- Ende Zitat --- Was meinte, dass bei zu hoher Dosis und Eigenproduktion von Insulin eine relative Überdosis länger wirkt, und auf der abflachenden Wirkungsflanke dann, bei vorhandener Eigenproduktion, auch noch leichter durch das Aussetzen derselben abgefangen werden kann. Das war aber auch nur ein Aspekt im Puzzel. Dein Hinweis mit dem GLP-1 scheint mir schon bestechend interessant. --- Zitat von: Joa ---Alternativ oder zusätzlich einen DPP-4-Hemmer a la Sitagliptin? ::) ;D --- Zitat von: Jörg ---Kommt auf die Anamnese an. Bei Klausing sehe ich dazu keine Indikation. (Die würde ich sehen wenn aufgrund von Gewichtsproblemen Insulin eingespart werden soll) --- Ende Zitat --- --- Ende Zitat --- Nö, ich dachte an die Vermeidung der GLP-1 Degeneration durch DPP-4. Nicht um das Gewicht. Offen meinerseits da die Frage, ob ohne Nahrungszufuhr überhaupt GLP-1 im Stoffwechsel vorhanden ist, bzw. freigesetzt wird? Gruß Joa |
| Joa:
--- Zitat von: Susanne am Juli 01, 2008, 23:34 ---ad Jörg: wie, bittascheen, hätten wir das VOR dem Bekanntwerden von GLP-I erklärt? Meiner dunklen Erinnerung nach hat sich die diabetische Menschheit auch ohne GLP I-Wissens eingestellt... nur so als Gedankenexperiment ;) --- Ende Zitat --- Ich bin zwar nicht Jörg ... :nein: Allerdings glaube ich bei der GLP-1 Frage vielleicht einen gewissen Unterscheidungsbedarf zwischen den Diabetestypen einerseits und bei den Typ 1-ern, intratypologisch, zwischen denen mit Restproduktion und/oder Glukagonfunktionalität, und denen ohne solche Faktoren unterscheinden zu sollen? Für Typ 1 ohne nennenswerte Betazellfunktion sollte GLP-1 auf jeden Fall recht wenig Wirkungen zeigen. Bei Typ 1ern, denen auch die Fähigkeit zur Generierung von Glukagon fehlt, noch weniger? :kratz: :kratz: Gruß Joa |
| klausing:
Also ich hab gestern mal 4 Einheiten probiert. Damit bin ich bei sehr niedrigen Werten und es steigt dann wieder an. Ich werde dann wohl in Zukunft entweder immer ein kleines Frühstück einlegen oder mir nach 2-3 Stunden einen zweiten Morgengupf geben. NOch etwas am Rande, was ich am Anfang meiner Karriere festgestellt habe. Bei mir war damals die Wirkkurve des BE-Faktor genau umgedreht. Ich brauchte morgens am wenigsten Bolus und am Abend am meisten. Man sagte mir damals, dass dies öfters mal bei Menschen beobachtet wird die "Nachtmenschen" sind. Das legte sich dann nach 2-3 Monaten und der BE-Faktor war über den ganzen Tag gleich. Nun hab ich halt das Phenomän mit dem Morgengupf. huuuuuuhuhuhu vielleicht bin ich ja ein Außerirdischer und habe einen anderen Stoffwechsel als die anderen. :lachen: |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Susanne am Juli 01, 2008, 23:34 ---ad Jörg: wie, bittascheen, hätten wir das VOR dem Bekanntwerden von GLP-I erklärt? Meiner dunklen Erinnerung nach hat sich die diabetische Menschheit auch ohne GLP I-Wissens eingestellt... nur so als Gedankenexperiment ;) --- Ende Zitat --- :ka: Entweder über die Schiene "verlängerte Wirkdauer durch erhöhten Bolus" (Faustregel: Verdreifachung des Bolus = Verdpllung der Wirkdauer) oder es wäre als Phänomen stehen geblieben. Ich bin aber nach wie vor der Ansicht, daß wenn 3 IE Gupf ohne Frühstück den BZ steigen lassen und 3 IE Gupf mit Frühstück den BZ normal halten ein Teil des Gupfs im Frühstücksbolus steckt. |
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