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Spontane (Teil-)Remission?

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Joerg Moeller:

--- Zitat von: Memnoch am April 04, 2008, 21:02 ---Dieser ewige Hickhack macht mich allmählich mürbe! Ich denke, da es mit der kontinuierlichen BZ-Messung der 722 zumindest eine Erleichterung gäbe, werde ich dafür notfalls klagen!   

--- Ende Zitat ---

Wenn das nicht nur eine zeitweise Episode ist, dann wäre das für mich zumindest eine glasklare Indikation für ein solches CGMS!

Memnoch:
Nein, das ging ja schon von Anfang an so. Zuerst hieß es, das sei die Remissionsphase, da schwankt das halt mal. Aber irgendwann, so nach 2 Jahren, kam die mir dann doch etwas lang vor!  ;) Aber seit letzten Herbst erreichen die Schwankungen eine ganz neue Qualität. Insofern gehe ich halt davon aus, das es keine Phase ist.

Nur weiß ich nicht ob mich dieses System wirklich vor nächtlichen Hypos schützen kann, denn ich höre nachts ja schon das Mäusegebrüll der 712er nicht. Zumindest tagsüber wäre das Ding aber Gold wert, und würde den Streßpegel gewaltig senken. Ich meine, ich habe immer wieder Phasen in denen der BZ schön rund läuft, so wie es sein soll, aber wenn er wieder anfängt rumzuspinnen steigt mein Testreifenverbrauch stark an. Und selbst dann kann ich Spitzen nach oben oder unten nicht immer verhindern.

Nächsten Mittwoch bin ich dann beim Endo, und ich werde das mit der neuen Pumpe auf jeden Fall anspechen und schauen ob die das für mich beantragen können. Mein Diadoc hat es letzten Sommer schon versucht, er hat sogar Kopien von meinen Tagebuch-Ausdrucken mitgeschickt. Abgelehnt! "Keine medizinische Notwendigkeit!". Seither meint er nur, es hätte keinen Sinn es weiter zu versuchen, denn er hätte es mit vielen Patienten versucht, aber es wurden ausnahmslos alle Anträge abgelehnt, egal wie die Begründung war. Kein Kampfgeist, der Mann!  ;D So leicht lasse ich mich diesmal nicht abspeisen!     

Llarian:
Ist denn eigentlich mal die Ursache für die Schwankungen abgeklärt worden? Leute mit M. Addison haben doch eigentlich eher deutlich weniger Schwankungen als Normaldiabetiker.

Grüße
Anja

Memnoch:
Der Diadoc macht nur den Routinekram, und zuletzt haben da die Endos in der MHH mal draufgeschaut, vor über 2 Jahren. Erfolglos. Ich rechne mir daher auch keine großen Chancen mehr aus was die Aufdeckung und eventuell die Beseitigung der Ursache betrifft.

Es ist aber nicht richtig das man mit MA weniger Schwankungen hat! Das Gegenteil ist der Fall! Genau genommen ist das sogar der Grund, warum das bloße Vorhandensein von MA unabhängig von der Qualität der BZ-Einstellung als Indikation für eine Insulinpumpe gilt. Bei mir zum Beispiel brauchte der Diadoc der Kasse nur erzählen das ich MA habe, und schwupp hatte ich eine Pumpe! Keine Gutachten, keine Berichte und Verlaufskontrollen - nichts! 

Es geht sogar noch weiter: diese Schwankungen treten sogar bei MA-Patienten auf, die gar keinen Diabetes haben! Selbst bei korrekter Cortison-Therapie ohne erkennbare Versorgungslücken kommt es bei vielen Betroffenen (aber interessanterweise längst nicht allen) zu plötzlichen Blutzuckerschwankungen, bis hin zu schlagartig auftretenden Unterzuckerungen, auch nachts. Wir haben im MA-Forum sogar einen kleinen Jungen, der genau dieses Problem hat! Da waren dann schon etliche Ärzte bei den ganzen betroffenen Patienten dran, ohne etwas finden zu können. Es ist wirklich mysteriös.       

ralfulrich:
Ist da doch was mit der Schilddrüse... :kratz:

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