Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Facharbeit über Insulinpumpentherapie

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LordBritish:

--- Zitat von: Jörg Möller am März 28, 2008, 15:02 ---Und gerade am Anfang ist es dann wichtig, daß sie auch ernstgenommen werden und mal sehen, daß sie nicht alleine mit ihren Gefühlen sind. Andere Diabetiker können da noch viel hilfreicher sein als der best-ausgebildete Nicht-Diabetiker.
...
Mein Problem verschwindet nicht dadurch, daß ich auf die Klassenstreber hingewiesen werde.

--- Ende Zitat ---

Das würde ich glatt unterschreiben, wenn ich die viiiiiiiiiiiielen Jahre zurückdenke.


Viele Grüße

Markus

tigerente:
Da hast Du völlig recht. diese Seite habe ich zwei von Ihnen schon empfohlen. Zwei Neudiabetiker haben z.B. eine Schulung zum Austausch zur Zeit abgelehnt, weil sie es nicht ertragen würden mit anderen zusammen darüber zu sprechen.
Aber verständnisvoll bin ich bestimmt, hoffe ich. Wir haben auch ganz lange geredet und mein jüngerer Chef ist dabei auch ganz klasse.
Ist natürlich auch viel was dann an Handling kommt. messen, überlegen, BE Schätzung lernen, spritzen etc etc.
Der eine hat mir das Tagebuch fast entgegen geschleudert, kein Bock dazu.
Manchmal ist man dann trotz Berufserfahrung etwas hilflos, aber es ist dann auch klasse wenn sich dann später doch ein gutes vertrauensverhältnis aufbaut.

Liebe Grüße

Claudia

Joerg Moeller:
Ich erinnere mich noch an meine letzte Null-Bock Phase (war noch unter ICT): kein Messen, Basalgabe nur wenn ich zufällig dran dachte und Bolus Pi mal Daumen. Meistens dann, wenn ich zuviel pinkeln musste.

Wenn mir da einer gesagt hätte "Das muß jetzt aber besser werden" oder ähnliche Allgemeinplätze wär's ganz aus gewesen.

Aber es hat dann jemand erkannt, daß meine psychische Verfassung daran schuld war und daß es erstmal wichtiger war die zu stabilisieren. Und dann immer mit kleinen Schritten vorwärts.
1. Grundsätzlich immer Basal spritzen
2. Abends vor dem Schlafengehen messen und ggf. korrigieren
3. Morgens nach dem Aufstehen messen und korrigieren (ich hatte ja noch keine Pumpe und mein Dawn hat mich immer nett hochgeschossen
4. ...usw.

tigerente:
Ja so ähnlich hatte ich vor einem Jahr auch eine Patientin. Nur ab und an Lantus, dann aber richtig viel, kaum messen und wirklich total konfus.
Jetzt hat sie eine Pumpe, es klappt recht gut und sie hat ein HbA1c von 7,4% und kommt fröhlich in die Praxis. Und wir freuen uns gemeinsam, weil mein Chef erst gegen die Pumpe war. Sie hat es aber total motiviert. Schönes Beispiel .

Joerg Moeller:
Kann ich bestätigen, ich hatte durch meine Umstellung auf Pumpe auch einen Motivationsschub. Allein schon deshalb, weil mein Dawn nichts mehr machen konnte. Früher konnte ich ja veranstalten was ich wollte, ich bin morgens immer mit 200-240 aufgestanden. Da verliert man irgendwann die Lust sich krummzulegen, wenn der sch... DM eh macht was er will.

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