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BGAT-Training

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hjt:
Moin Markus,

klar sollte jede Schulung mehr bringen, als man sich selbst logisch anknobeln kann.

Aber auf der anderen Seite denke ich schon, dass es unbedingt zu jedem sinnvollen Insuliner-Verhalten gehört, den Verlauf des eigenen BZ gründlich und auch weit abseits der Zielzeiten zu erkunden und herauszufinden, womit man ihn wie beeinflusst und ggf. z.B. auch am häufigeren Absinken in ne Hypo hindert.

Bisdann, Jürgen

LordBritish:

--- Zitat von: hjt am Dezember 27, 2007, 10:33 ---Aber auf der anderen Seite denke ich schon, dass es unbedingt zu jedem sinnvollen Insuliner-Verhalten gehört, den Verlauf des eigenen BZ gründlich und auch weit abseits der Zielzeiten zu erkunden und herauszufinden, womit man ihn wie beeinflusst und ggf. z.B. auch am häufigeren Absinken in ne Hypo hindert.

--- Ende Zitat ---

Das sowieso, ich denke der Doc hat das aber auch nicht ohne Grund vorgeschlagen...
es bringt halt manches wieder in Vordergrund was man vielleicht aus dem Altag verdrängt hat nach einiger Zeit.
Es gibt vielleicht auch neue Erkenntnisse in dem Bereich der Medizin, hier speziell Hypoglykämie, die einem unbekannt sind...
Kurz und knapp ich halte es für sinnvoll an sowas teilzunehmen, wenn der Arzt einen eine Teilnahme nahe legt.

Viele Grüße

Markus

Joerg Moeller:

--- Zitat von: hjt am Dezember 27, 2007, 10:33 ---Aber auf der anderen Seite denke ich schon,...
--- Ende Zitat ---

Ich auch, nämlich daß du dich da ein bißchen zurückhalten solltest! Trüffels Arzt wird sich schon was dabei gedacht haben ein BGAT vorzuschlagen. Um etwas zu vermeiden sollte man es erstmal ein bißchen besser kennenlernen, und darum geht es in einem BGAT.
Die Art und Weise, wie sich eine Hypo ankündigt kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Wäre dem nicht so könnte man sich ein BGAT schenken und einfach eine Checkliste rausgeben.

Llarian:

--- Zitat von: hjt am Dezember 27, 2007, 08:42 ---Klar kann es interessant sein, das in ner Gruppe oder zumindest unter Anleitung in nem Kurs zu machen, wie Markus das beschreibt, aber alles Handwerkszeug dazu hast Du eh zuhause :-)
--- Ende Zitat ---
Du hast Psychologen und aufs BGAT geschulte Leute bei Dir zuhause? Cool...


Anja

hjt:
Moinmoin,

bitte, wenn über gekommen ist, dass ich gegen das Training wär, so hab ich mich falsch ausgedrückt. Aus meinem Engagement in der Selbsthilfe empfehle ich generell, jede Möglichkeit zu nutzen, für den Umgang mit dem eigenen BZ dazu zu lernen.

Aber
1. die Trainingsgelegenheiten zur Hypo-Wahrnehmung sind zeitlich und örtlich häufig weit gestreut. Was kann man tun, bis man so eine Möglichkeit tatsächlich wahrnehmen kann?
2. auch mit einer funktionierenden Hypo-Wahnehmung befindet man sich im Moment der Wahrnehmung schon in einem behinderten und z.B. fahruntüchtigen Zustand. Davor schützt nicht die Wahrnehmung, sondern nur die passende Steuerung, mit der der BZ gar nicht erst in ne Hypo absinkt.
3. zur passenden BZ-Steuerung gibt’s super Anleitungen, wie z.B. die von Dok Teupe (deutlich mehr als 8 Doppelstunden!), aber halt auch wieder zeitlich und örtlich so weit gestreut, dass nicht jeder gerade dann in den Genuss kommen kann, wenn er's gerade braucht. Was kann man also selbst tun, bis man in den Genuss einer solchen Anleitung kommt?

Und bei allen guten Anleitungen steht die eigenverantwortliche Eigenarbeit im Mittelpunkt. Was spricht also gegen die Empfehlung, die bis zum konkreten Beginn der Trainingsmöglichkeit aktiv auszubauen, mit dem systematischen Ergründen des eigenen BZ-Verhaltens und mit dem systematischen Ergründen der Möglichkeiten, das gezielt zu beeinflussen?

Bisdann, Jürgen

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