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Leben
klausing:
Ufuk, wenn ich Deine Erzählungen höre, dann klingt das eher nach einem Hilfeschrei von hilflosem Personal gegenüber einem widerspenstigem Patienten. :kratz: :gruebeln: :lachen:
Alf:
Immerhin scheinst Du eine fähige Chefärztin erwischt zu haben... :super:
Ich denke es gibt nach wie vor nicht wenige Ärzte, die gleich mal den BZ auf Normalniveau runterknüppeln... :mauer:
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Ufuk am Dezember 14, 2007, 03:43 ---also manchmal will ich es nicht glauben aber im krankenhaus sagte die dame noch was über 900mg/dl
Jörg sag mal ist so ein wert messbar?
--- Ende Zitat ---
Ja, natürlich. Der höchste den ich je gesehen habe (nicht bei mir, aber bei einem meiner Patienten) lag bei 1200irgendwas. Und der lag nicht im Koma sondern war hellwach. (Hat dann sein Insulin i.v. mit einer Pumpe bekommen und war auch bald wieder im Normbereich)
Im KH gibt es ja nicht nur die üblichen Messgeräte die wir auch zuhause benutzen sondern auch die großen Laborgeräte. Und die messen nicht nur genauer sondern decken auch einen größeren Bereich ab.
--- Zitat ---Beim entlassung nach meinem Frage wie viel ich an Infussionflaschen bekam(war 1 liter pro flasche das weiss ich noch)
sagte die dame ohh dat war ungefähr 43 fläschen sie hatten keinen wasser mehr.
Verstehe eigentlich immer noch nicht?
Jörg hast du da ein Info was ich da bekam aus erfahrung vielleicht?
--- Ende Zitat ---
Einfach Flüssigkeit. Entweder als Natrium-Chlorid 0,9% (isotone Kochsallösung) oder Ringerlactat (eine Art hochwertiges Mineralwasser). Die meisten geben aber nur NaCl, das reicht.
Alles andere hängt dann von den Befunden ab. Infusionen dienen ja auch als Trägerlösung für Medikamente, die man i.v. geben will.
Wenn dein Blut z.B. schon sauer war (ist bei einer Entgleisung nicht selten), dann wird da auch Natrium-Bikarbonat (NaBi) dabeigewesen sein. Und wenn sie es mit dem NaBi zu sehr übertrieben haben und dein Blut so alkalisch wurde dann Salzsäure um es wieder in den Normbereich zu drücken.
Schnurble:
Hi,
--- Zitat ---Genaue Zahlenwerte liegen nicht vor, aber das dürfte sich beim reinen DM1 innerhalb weniger Wochen bis Monate entwickeln. Diagnostiziert wird es, wenn weniger als 20% der sonst üblichen Betazellmasse noch biologisch aktiv ist. Von da bis zum endgültigen Aus sind es nur noch ein paar Wochen.
--- Ende Zitat ---
Bei mir ging es auch ziemlich schnell - ich hatte ca. 1-2 Monate lang die typischen Symptome für hohen BZ: viel Durst, viel aufs Klos müssen, Gewichtsverlust, unscharfes Sehen (nicht dass ich damals schon gewusst hätte, dass das typisch ist, und wofür) Aber richtig schlimm wurde es dann innerhalb von 1-2 Tagen, da bekam ich Bauchschmerzen, musste mich dauernd übergeben, selbst Wasser kam wieder hoch, und da bin ich dann zum Arzt gegangen und wurde sofort ins Krankenhaus eingewiesen. Da war mein Stoffwechsel schon völlig entgleist und die meinten, wenn ich noch einen Tag länger gewartet hätte, wäre ich ins Koma gefallen...
Als ich meine erste Keto mit der neuen Pumpe hatte (Katheter beim Setzen abgeknickt), kriegte ich die Übelkeit und Bauchschmerzen und Ketone +++ schon nach 3-4 Stunden (weil eben absolut kein Restinsulin mehr da war), und deshalb denke ich schon, mit null Insulin ist das Ende der Fahnenstange ziemlich nahe, durchaus in wenigen Tagen zu erreichen...
LG,
Anja
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Schnurble am Dezember 17, 2007, 12:44 ---Als ich meine erste Keto mit der neuen Pumpe hatte (Katheter beim Setzen abgeknickt), kriegte ich die Übelkeit und Bauchschmerzen und Ketone +++ schon nach 3-4 Stunden
--- Ende Zitat ---
Wow, das ist aber wirklich schnell :staun:
Bei mir geht es nach 3-4 Stunden erst so langsam mit einer Ketose los (Ketone + bis max. ++). Deswegen habe ich auch die Regel: bist du irgendwo, wo du nicht immerhalb von 3-4 Stunden wieder zuhause sein kannst nimm wenigstens einen Notfall-Pen mit.
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