Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Hallo Männer mit Pumpe

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Joa:
Druckverluste beim Abkoppeln:

Also ich habe da zwar rein physikalisch 0 (Null)-Ahnung. Aber seinerzeit mit der H-Tron war mir aufgefallen, dass die Insulinsäule im Schlauch, abgekoppelt, schon mal um ca. 10 cm schwanken konnte.
Auch Disetronic hat sich dafür zu keinerlei Erklärung hinreißen lassen. Wiewohl wir das experimentell mit 3 Pumpen und etlichen Reservoren mit dem örtl. Außendienstler praktisch nachvollzogen haben. Der AD'er hatte das, nebenbei bemerkt, für unmöglich erklärt.   :ja:

Abgekoppelt lassen sich bei allen Kathetersystemen, je nach dem, mehr oder weniger, Rückgänge des Insulinpegels im Schlauch beobachten.
Daher wird nicht nur von einzelnen, kompetenten Diabetologen, sondern afaik in allen kompetenten Schulungen gelehrt, vor dem Wiederankoppeln des Schlauches zumindest einen Füllbolus zu setzen, bis an der Kopplungsöffnung Insulin austritt.

Ich persönlich gebe dann grundsätzlich noch 0,5 IE nach dem Ankoppeln drauf, ohne dass mir eine spezielle Tiefflugneigung der BZ-Kurve deswegen deutlich aufgefallen ist. Ich glaub allerdings völlig unphysikalisch fundiert schon, dass auch ein im Gewebe liegender Katheter, je nach Umständen, abgekoppelt noch weiter was vom Insulin in das Gewebe verlieren mag. Aber alleine der Druckverlust an Reservoirkolben und im Schlauch mag alleine was ausmachen.

Und wenn ich recht entsinne, sprach Teupe auch davon, dass es entsprechende Untersuchungen gab, bei denen verschiedene koppelbare Kathetersysteme sogar mit erheblich ungünstigeren Varianzen abgeschnitten hätten, als andere. Manche der Kopplungssysteme sollen auch eine Neigung gezeigt haben, nach Wiederanschluss Undichtigkeiten zu zeigen.

Das kann natürlich nur bestärken, bei Merkwürdigkeiten der Insulinwirkung immer zuerest den Katheter zu wechseln!  :ja:

Gruß
Joa

Stephan:

--- Zitat von: Llarian am Dezember 03, 2007, 11:45 ---
Kommt halt auch etwas auf die individuelle Insulinempfindlichkeit an. Ist genauso wie beim Abschätzen des Bolus: Wer am Tag 100 IE braucht, den kratzt es nicht, wenn er sich um eine halbe IE verschätzt. Wer am Tag gerade mal 20 IE hat, den kann das nachts in eine saftige Hypo hauen, die nicht ohne Glukagon  auskommt.
Insofern wäre ich mit den Verallgemeinerungen etwas sparsamer.

Grüße
Anja

--- Ende Zitat ---


Hallo Anja,
OK, ich gebe zu, dass ich da vielleicht etwas nassforsch mit meinem EGAL war, allerdings besteht noch lange kein Grund, mich zu belehren, dass es Menschen mit unterschiedlicher Insulinempfindlichkeit gibt. So dumm bin ich mit Sicherheit nicht. Und 'mein EGAL' führt mit Sicherheit nicht zu einer 'saftigen Hypo, die nicht ohne Glukagon auskommt', eher zu einem Anstieg des BZ. Was diese Dramaturgie an dieser Stelle verloren hat kann ich nur mutmassen.
Du sagtest zu Recht, dass es sich um eine unbekannte Menge handelt, um den Druck wieder aufzubauen. Es sind also weder Menge noch Druck bekannt.
Es ist also nicht auszuschliessen, dass der Druck bei dem Pumpenträger mit 100IE/Tag um den Faktor 5 höher ist als bei dem mit 20IE/Tag. Ebensowenig kann man also ausschliessen, dass die 5-fache Menge Insulin bei Abkopplung austritt - oder ? Wo wäre dann der Unterschied ?
Insofern wäre ich an Deiner Stelle mit Belehrungen etwas vorsichtiger, die einer vernünftigen Grundlage entbehren.  :moser:.

Wie gesagt, bei mir ist definitiv kein Unterschied zu messen, ob ich abkopple oder nicht.
Das kann daran liegen, dass meine Kupplung pumpenseitig aus einer Nadel und körperseitig aus einer selbstheilenden, elastischen Membran besteht, die das Rückstossvolumen kompensiert und den Druck aufrechterhält. Ich gebe zu, dass es ein Fehler war, davon auszugehen, dass das bei jedem so ist.

Ich bin übrigens kein insulinresistenter Typ mit 100IE/Tag Mein Basalbedarf liegt bei 13IE/Tag bei 82kg.

Stephan:

--- Zitat von: diotmari am Dezember 03, 2007, 09:44 ---
 ;D Togal!!!  ;D

So, und wie ist das nun mit dem Eis?

Viele Grüße
Dietmar

--- Ende Zitat ---


Der Kandidat hat 100Punkte !  :knuddel:

Hier der Preis:


Quelle: www.kangnese-iglu.de

.... oder lieber eine Zigarrette ??  :zwinker:

Siggi©®:

--- Zitat von: Stephan am Dezember 04, 2007, 11:44 ---
.... oder lieber eine Zigarrette ??  :zwinker:

--- Ende Zitat ---


mal Stephan nimmt und  

sowas macht man nicht

ich freue mich so für Dietmar das er diese Sucht hinter sich hat lassen können

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Stephan am Dezember 04, 2007, 11:39 ---
Insofern wäre ich an Deiner Stelle mit Belehrungen etwas vorsichtiger, die einer vernünftigen Grundlage entbehren.  :moser:.

--- Ende Zitat ---


Jetzt komm mal wieder auf den Teppich und schau dich um wo du hier bist: in einem öffentlichen Forum, in dem nicht jede Antwort auf eins deiner Postings speziell an dich gerichtet ist (dafür gibt es eMail oder PN).

Anjas Hinweis (nicht "Belehrung") war vollkommen gerechtfertigt und wäre das nicht von ihr gekommen, dann von mir!

Ich finde es gut, daß du da keine Probleme mit Schwankungen feststellen kannst, aber so manch einer hat "unerklärliche Schwankungen". Und dann soll er hier nicht allein deine Erfahrungen vorfinden können, sondern möglichst viele potentielle Fehlerquellen (auch wenn sie auf dich persönlich oder mich persönlich oder Anja persönlich usw. nicht zutreffen)

Okay? :prost:

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