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Messgeräte und Schwankungen: woruaf kann man sich verlassen

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maria:
ich hab normalerweise ein Gerät in der Arbeit und zwei zu Hause liegen. Ich messe nornalerweise auch unabhängig voneinander.  Heute wollte ich halt mal austesten, wie weit die dinger so auseinander liegen. Die Abweichungen sind mir aber viel zu groß. 20 % Abweichung ist mir ja auch bekannt, aber zwischen 220 und 150 sind das doch etwas mehr.

Bei einem normalen Wert um die 120 denke ich nir auch nichts. Es geht mir vor allem um die hohen und niedrigen Werte. Da hab ich halt keinen Peil an was ich mich halten soll.


Übrigens, ich habe zwei Freestyle mini. Mit eins und zwei habe ich sie nur benannt um sie auseinader halten zu können.

unknown:
Hallo maria,

das ist doch noch in der "Norm". 20% beziehen sich auf jedes Messgerät als Abweichung vom richtigen Wert.

d. h. es ist von Freestyle 1 + 20% und Freestyle 2 -20% auszugehen. Und das passt noch.

Nimm doch einfach eines der Geräte als deine Normwerte und korrigiere darauf.

Nebenbemerkung:  Spannend ist dann was passiert wenn Du den größten Wert nimmst und dann mit deiner Regel zur Korrektur korrigiert. Wenn Du dann Unterzuckersymtome bekommst kannst Du davon ausgehen das dieser Wert (nicht das Gerät selbst) wohl an der oberen Grenze gelegen hat.


Grüßle

Norbert

hjt:
Moinmoin,

generell hab ich immer nur 1 Gerät in Gebrauch, bis es nicht mehr zuverlässig funktioniert. Dabei geh ich nicht davon aus, dass es besonders richtig anzeigt, sondern dass ich mich gut dran gewöhnt hab. Auch dieses eine kann mir schon mit 2 Teststreifen aus dem selben Döschen aus dem selben Blutstropfen (muss natürlich groß genug sein) 2 deutlich verschiedene Werte ausgeben. Sind halt nicht wirklich Mess-, sondern eher Schätzgeräte.

Mein Beurteilungsmaß ist, dass ich irgendwo zwischen 70 und 60 erste Hypoanzeichen wahrnehme.  Daran bin ich von meinem aktuellen gerät OTU-Easy und dem OTU-Vorgänger gewöhnt. An 60-50 oder 80-70 könnte ich mich mit etwas Umstellung wahrscheinlich auch gewöhnen, so wie ich ja auch ein Auto mit einem einseitig ausgerichteten Lenkrad fahren könnte.

In der Art Unterschiede hab ich bei allen Geräten angetroffen, die ich im Rahmen unserer SHG getestet hab. Aber ein besonders günstiges war mal dabei, das bei meinen Hypoanzeichen das eine Mal um 30 anzeigte und ein anderes Mal um 90. Zudem brauchte es, optoelektronisch, noch einen Flatschen von einem Blutstropfen. Hab ich zurück geschickt.

Das optisch durchaus nützlich sein kann, habe ich in den vergangenen Wochen gerade mit Betchek Streifen vom Insuliner mit gutem Erfolg ausprobiert. Dabei funktioniert die Einschätzung ganz gut in 1ner mmol/l-Schritten und mit etwas Übung bis auf 0,5 mmol/l (pimaldaumen 10mg/dl) passend, und das für 9 Cents pro Test. Empfehle ich inzwischen allen 2ern, die sich ihre Streifen selbst kaufen müssen. Natürlich bleibt zu bedenken, der Mess-/Schätzvorgang dauert ne gute Minute, und am Ende wird nichts digital ausgegeben :-(

Bisdann, Jürgen

LordBritish:
Hallo Maria,

das was Du mit Deiner parallel Messreihe herausfinden kannst ist wie weit die einzelnen Geräte auseinanderliegen,
welches das genauere ist bekommst Du so nicht raus.
Wenn Du wissen möchtest auf welches Du Dich mehr verlassen kannst, solltest Du mehrere Vergleichmessungen mit einem geeichten Laborgerät z.B. Haemo Cue durchführen.

Viele Grüße

Markus

Schnurble:
Hi,

aus dem Grund benutze ich auch nur 1 Messgerät und habe meine Insulinierung genau darauf abgestimmt.
Früher hatte ich das Glucometer Dex, das lag eher im unteren Bereich mit seinen Ergebnissen. Da habe ich meist auf 80-90 korrigiert, und Hyposymptome hatte ich bei 40-50 mg/dl.

Jetzt benutzte ich das Paradigm Link, das kriegt höhere Werte raus, seit ich das habe, korrigiere ich nur noch auf 100 und nicht niedriger, und das zeigt so 60-70 an, wenn ich erste Hyposymptome spüre.

LG,
Anja

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