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| hjt:
Moin Klausing, --- Zitat --- --- Zitat ---So, wenn ich nun mit einem NZ von um 90 aufstehe, meine 1,5 KH frühstücke, mich etwas bewege und nach Monaten vor dem Mittagessen Werte unter 100. i.d.R. zwischen 80-90 gemeldet bekomme (!Meßgerättoleranzen!), dann brauch ich mir diesen Wert doch nicht täglich bestätigen lassen, oder???!!! --- Ende Zitat --- OH doch! Denn Du kannst schon durch einen leichten Infekt den Du gar nicht merkst,oder durch irgendein Medikament, oder Durch ein Lebensmittel was bei der letzten Mahlzeit eben doch etwas anders gewirkt hat, oder vielleicht sogar mal durch eine Nadel im Pen die nicht so astrein funktioniert hat ... gaaaanz woanders rauskommen! --- Ende Zitat --- Im Prinzip hast Du recht, aaaaaaaaaber peinlich woanders wäre ne Hypo, und die kann auf die beschriebene Weise wirklich nicht eintreten, nicht ohne Pumpe, nicht mit den kleinen Zahlen im Beispiel und nicht als 2er. Und die möglichen hohen BZ-Ausflüge, die mit dem Standardschema nur dann auffallen, wenn man gezielt danach sucht und Wochen unbeachtet bleiben können, fallen Dietmar schon mit seiner alltäglichen Messroutine und selbst dann innerhalb von 2-3 Tagen auf, wenn er mal schludert. Jeder andere Testeinsatz in Fällen wie diesem oder auch bei Barbara wäre suboptimal. Bisdann, Jürgen |
| Siggi©®:
--- Zitat von: babsi am Oktober 28, 2007, 13:51 --- Aber vielleicht sind das ja die Sprachunterschiede zwischen Deutschen und Ösis, die zu diesem Missverständnis geführt haben. --- Ende Zitat --- naja das gibts aber auch innerhalb der verschiedenen deutschen Bundesländer ich hatte dich auch so verstanden als wenn du es nach Gefühl machst :zwinker: |
| Joa:
--- Zitat von: diotmari am Oktober 28, 2007, 08:23 --- ... mit meiner nun 14 monatigen "Erfahrung" mit MEINEM DM, möchte ich schüchtern fragend doch mal etwas beitragen. [...] Als ich dann so im 100er Bereich ankam, gab mir mein Doc immer zu verstehen, daß ihm die postp-Werte besonders wichtig wären - und die sollten halt < 120mg/dl 2h pp sein. Nicht, daß er mir die Messung vor dem Essen abgeraten hat, nein, aber die Werte NACH dem Essen waren ihm (Diabetologe DDG) wichtiger. --- Ende Zitat --- Klar! :ja: Es geht auch nicht um die Frage von entweder/oder. Der vor dem Essen Wert dient der Defininition der Insulinmenge und sagt, in Zusammensicht mit den Vorwerten was über die Stimmigkeit der Parameter des vorangehenden Verlaufes aus. Der pp-Wert dient insbesondere der Überprüfung, ob der Wirkungsverlauf des vorherigen Esseninsulins (Bolus) gepasst hat. Liegt der Wert vor der nächsten Mahlzeit, angenommen dem Abendbrot, im Normbereich, hat die Insulinmengen für Mittag und Basis in der Zwischenzeit gepasst! Liegt dazu aber der pp Wert nach dem Mittagessen bei nnn mg/dl außerhalb des Zielbereiches, hat der SEA/DEA nicht gestimmt. :nein: Vielleicht weil er grundsätzlich nicht passt, oder weil die spezielle Mahlzeit zu schnelle KH enthielt. :zwinker: In der Einstellungsphase sind daher alle Werte wichtig zur Beurteilung. Für Typ 2 Diabetiker, die noch über eine gewisse eigene Insulinproduktion verfügen, mag der pp Wert eine besondere Gewichtung haben. Bei ihnen geht es vielfach insbesondere um die Überprüfung, ob die Anlaufschwäche der Insulinausschüttung ihrer BSD mit dem Bolus richtig kompensiert wurde. Und wie das Barbara dargestellt hat, kann sie sich dann z. B. auf die weitere Arbeit ihrer BSD, und ggf. des zusätzlich verabreichten Basalinsulins anscheinend ganz gut verlassen. Ansonsten mal eine recht aktuelle Tabelle zu Messzeitpunkten und Häufigkeiten aus dem i-Net. http://www.hahn-diabetes.de/sinnvollemesszeitpunkte.html Als gewisse Orientierung. --- Zitat von: hjt --- Sonderfälle lassen sich wenigstens auf den ersten Blick immer gut zum Beweis dafür instrumentalisieren, dass ein wie auch immer gearteter Vorgangsstandard nicht funktionieren kann. --- Ende Zitat --- Ich hatte einen "Sonderfall" konstruiert, damit Du verstehen kannst, worum es geht! Es geht um die Dosisbestimmung eines Medikamentes, bei dem Fehldosierungen oder Zeitpunktfehler Gefahrenaspekte bergen. :staun: Und, wir reden von ICT und da nicht nur von Typ 2! Auch wenn die Empfehlung des Verzichtes auf die präprandiale Messung selbst für Typ 2 mit ICT nicht veratwortungsbewußt gegeben werden kann! :nein: Gruß Joa |
| diotmari:
Guten Morgen! Also jetzt noch mal nachgehakt, für die Praxis (und nicht fürs medizisch korrekte Protokoll!): Wenn eine stabile Einstellung unter stabiler Stoffwechsellage in einer stabilen Umgebungssituation vorliegt: da käme ich theoretisch (hätt ich übrigens vor 14 Monaten noch völlig anders gesehen) mit dem NBZ aus! (Alle Einser jetzt mal weg hören!!!) Ich weiß doch, was ich, wie esse, insuliniere, bewege und kenn den NORMALEN Verlauf meines BZ mittlerweile recht gut. Wenn da der NBZ aus dem erwarteten Rahmen fällt, kommen ab diesem Moment wieder soviele Meßstäbchen zum Einsatz, wie nötig, bis der Schuldige entlarvt ist. So sehe ich das mit den postp-Werten: spätestens da sehe ich ob vorher was nicht gepasst hat und messe wieder mehr; und das ist für mich auch gleich ein präp-Wert für die nächste Mahlzeit, Stabilität vorausgesetzt. Oder lieg ich da jetzt völlig neben der Bahn??? :kratz: :gruebeln: Viele Grüße Dietmar |
| MaKe:
Moin moin, komme eben von meinem DiaDoc und habe ihn mal auf die Anzahl der Messstreifen angesprochen. Ich soll mir da mal keine Sorgen machen, wenn ich mehr als 600 im Quartal benötige, dann wäre das bei der ICT auch kein Problem, dann würde er mir die auch verschreiben. Allerdings könnte man, sofern die Werte später mal stabil sind, vielleicht auch auf die regelmäßigen Messungen nach dem Essen verzichten. Aber das will er sich dann auch erst selber anschauen und bis dahin soll ich bescheid geben wenn ich neue Messstreifen benötige... ;D |
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