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Diabetes und Psyche

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MrElch:

--- Zitat von: Matthias Widner am Oktober 09, 2007, 22:31 ---
.....Hast du denn mittlerweile Ideen gehabt, was die Gründe für dein "Schlecht fühlen" waren?....
--- Ende Zitat ---


Naja... also ich habe mitlerweile ein Jahr Therapie hinter mir... Vieles lag an meinem mangelnden Selbstbewustsein und Selbstwertgefühl...
Einiges kam heraus was in meiner Vergangenheit passierte und begründete somit einige vorfälle im jetzt...
Wutausbrüche kommen nun nicht mehr in der Stärke vor, wie früher...
Man sagte mir, der ganze "schei.." sei evtl. verantwortlich, das mein DM ausgebrochen ist...
Ich abe nur gemerkt, das ich weniger gut damit klar gekommen bin wie jetzt... nicht dramatisch.. aber ein bisschen schon...
Wenn mn andere Probleme im Kopf wälzt und rumgrübelt, kann es schonmal passieren, das irgendwas falsch läuft,
oder das beispiel mit dem Bäcker für einen viel schlimmer ist in dem Moment...
was sich das Unterbewusstsein natürlich wieder merkt und in das Fass wirft...

Man hat mir auch deutlich gemacht, das viele kleinigkeiten, die ich schaffe an einem Tag oder so, auch schon eine Leistung ist...
Zum Beispiel das ich es morgens zur Frühschicht immer Pünktlich zur Arbeit geschafft habe... Oder überhaupt Arbeit habe...
Das ich einige PC-Probleme schneller Lösen kann als andere... obwohl das für mich eigentlich nix besonderes ist...
Das hab ich erst da gelernt...

Auf meinen DM hat es denke ich nur positive Auswirkungen... Nächste Woche gehts wieder zur Ambulanz hin... evtl. "darf" ich dann bald
Tagsüber auch Basis spritzen... was zwar dann wieder einige Probleme geben würde für mich, aber da gibt es sicherlich auch Lösungen für...

Ich bin auf jeden Fall froh, das ich diesen am Anfang auch sehr schweren Schritt getan habe, und bin erstaunt, was ein ausgeglichenes
Selbstbewusstsein alles schaffen kann...!  (für mich...) :)

Schöne Grüße

:elch: MrElch :elch:

Gela:

--- Zitat von: MrElch am Oktober 10, 2007, 12:00 ---
.. was zwar dann wieder einige Probleme geben würde ...

--- Ende Zitat ---


Ich habe dich jetzt nur aus dem Grund zitiert, weil das Wort "Probleme" darin vorkommt.

Laut Wikipedia Definition des Wortes
"Ein Problem (von altgriech. problematon, „das, was [zur Lösung] vorgelegt wurde“) nennt man eine Aufgabe oder Streitfrage, deren Lösung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen." Für meine Begriffe negativ behaftet!

Ich bevorzuge die Wortwahl "Projekt" in diesem Fall "Projekt Diabetes etc.", denn "ein Projekt bezeichnet eine Gesamtheit vielseitiger Vorgänge, die zum Ziel haben, die Bedürfnisse eines Auftraggebers zu befriedigen. Umgangssprachlich ist es ein Vorhaben mit Entwurfscharakter." (Wiki)

Projekt wird positiv assoziiert, denn man kann daran arbeiten!


Unsere größten Hindernisse sind wir selbst bzw. unsere Gedankenmuster, in die wir immer wieder zurückfallen. Wenn es schwierig ist, etwas negatives zu verändern, können wir daraus etwas positives machen - indem wir unseren Blickwinkel verändern.

Soviel zu meiner Philosophie  :zwinker:  .


Schnurble:
Hi

wie ja schon einige hier gesagt haben, ist die Psyche ganz individuell, so individuell wie jedes Individuum. Deshalb kann zwar jeder seine Philosophie erzählen, aber niemand kann dann hergehen und sie übernehmen und erwarten, dass die Methode bei ihm genauso gut klappt. Man kann sich sicher Anregungen holen, Dinge vielleicht mal ausprobieren, aber am Ende muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Und das finde ich auch gut so, wäre ja langweilig wenn wir alle gleich wären...  :ja:

LG,
Anja

MrElch:

--- Zitat von: Gela am Oktober 10, 2007, 13:06 ---
Projekt wird positiv assoziiert, denn man kann daran arbeiten!


Unsere größten Hindernisse sind wir selbst bzw. unsere Gedankenmuster, in die wir immer wieder zurückfallen. Wenn es schwierig ist, etwas negatives zu verändern, können wir daraus etwas positives machen - indem wir unseren Blickwinkel verändern.

Soviel zu meiner Philosophie  :zwinker:  .

--- Ende Zitat ---


Bei manchen Leute funktioniert das so... Hast Du schon recht...

Für mich ist ein Projekt etwas, woran ich gerne Arbeite... was mir leicht fällt dabei zu bleiben... Abgesehen von der DIN Beschreibung die es als nur ein einmaliges Vorhaben beschreibt...  ;)

Dann wandel ich mein "Problem" in eine "Aufgabe"...
Für mich besteht alles im Bereich mit meinem DM mit etwas Zwang und "ich muß" weil ich hab mir das ja nicht ausgesucht... Manchmal komm ich gut mit dem Zeug klar, und das "müssen" ist nicht zu spüren, weil es zum Alltag geworden ist, und manchmal spüre ich es sehr... und gerade wenn ich eigentlich gar kein Bock darauf habe, hilft mir der Gedanke, ich muß sehr viel... auch wenns dann umso lästiger ist, aber ich tu dann den ganzen Kram, auch wenn ich grad keine Lust dazu gehabt hätte... von so her kann ich sagen, hilft mir der "Muss"-Gedanke viel...

Warscheinlich passt sich das Gefühl da bei mir eh immer so an, wie es grad am besten ist...

Und auch hier gilt, jeder muß sein eigenes finden, womit er am besten Leben kann!  ;)


Schöne Grüße

:elch: MrElch :elch:

Joerg Moeller:

--- Zitat von: MrElch am Oktober 11, 2007, 11:35 ---
Für mich besteht alles im Bereich mit meinem DM...
--- Ende Zitat ---


Einen Vorteil hast du aber schonmal: du hast den DM angenommen, denn du schreibst a nicht von "dem DM", sondern von "meinem DM"... :zwinker:

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