Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich

nachdem der analog-zirkus vorbei ist, kommt nun bald die stäbchendebatte...

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Llarian:
...hinzufügen könnte man noch, daß Sawicki einen HbA1c von 8% als ausreichend darstellt. Davon abgesehen versteht er angeblich nicht, warum Diabetiker den Drang haben, sich ständig Löcher in die Finger zu stechen...
Ja, Pederle, dat is, damit man nich die Löchers in die Füße un' die Augen bekommen tut...

Joerg Moeller:
Wie wäre es denn, wenn wir den Hasen erstmal fangen, bevor wir über die Zubereitung diskutieren? :tss:

maulwurfinchen:
Danke... stellt sich mir dann als nächstes die Frage, wie Herr Sawicki zu seiner Vorstellung kommt, dass 8 gut sei???  :kreisch:
Als naiver Mensch glaube ich doch, dass es am gesündesten ist, nahe an "gesunden" Referenzwerten zu sein. Laufen da nicht die Fachleute Sturm? Bin da nicht auf dem neuesten Stand, hab aber doch mal wieder das Diabetes Journal bestellt, damit ich nicht nur beim Arzt mitlesen kann.
Wie den meisten Diabetikern sind mir Sawickis Behauptungen einfach nur unklar, weil sie doch aus der Luft gegriffen sind? Wenn ich richtig informiert bin, gibt es doch etliche Studien, die gegen seine abstrusen Thesen sprechen. Kann da nicht der Diabetesverband klagen? Muss man in Zukunft alles einzeln einklagen?
Das mit dem "unter 7" ist jedenfalls das, was meine jeweiligen Diabetologen auch propagier(t)en, dann ist die Einstellung natürlich nicht super, aber "gut". Ich gebe mein Bestes.

Okay, ich fang an, mich wieder tierisch aufzuregen, wie Leute, die weder Diabetes haben noch die übliche Diabetologenmeinung, über meine Behandlung und somit über mein Leben entscheiden möchten und das auch noch dürfen!  :kratz:   :moser: :moser: :moser:

hjt:
kannst Du mal konkret schreiben, was Du mit dem Bild meinst, Jörg?

dingo1:
hi:)

> Woher hast Du die Info?

frei verfügbare Quellen sowie einige Schreiben von Sanofi/Aventis, Lilli, Novo.

> Mich k.... dieser Sawicki echt ohne Ende an, falls das mal wieder auf seinem Mist gewachsen ist.

Tja...da ist das Problem. Auf seinem Mist wächst nichts, dafür bräuchte es mal ne Grundlage. Der Esel
muss sparen, das macht der Depp dann halt auch.

> oder bin ich da naiv??

Der HBA1 wird erst sekundär was zu sagen haben (imho). Wichtiger ist das aktuelle Verhalten zu dokumentieren
UND im Gesamtbild nicht uterdurchschnittlich abzuschneiden.

> hinzufügen könnte man noch, daß Sawicki einen HbA1c von 8% als ausreichend darstellt

könnte man sogar noch vertreten, wenn dort die übergewichtigen, raucher etc. sind. für informierte
ist es allerdings in keinster weise vertretbar!

> Wie den meisten Diabetikern sind mir Sawickis Behauptungen einfach nur unklar, weil sie doch aus der Luft gegriffen sind?

Nein, er greift sich eine Zielgruppe, die ausserhalb der gewünschten Parameter liegt und jammernd dann über die Kosten, diese
Gruppe dort zu halten. Bei AIDS würde er sowas nicht machen, da dort die Lebenserwartung trotz Medizin zu gering wäre.

> Kann da nicht der Diabetesverband klagen?

Die haben noch grössere Deppen als Sawicki in den führenden Positionen!

> Muss man in Zukunft alles einzeln einklagen?

Nein, es reicht (imho) durchaus, wenn man zeitig alles richtig macht.

Man sollte allerdings bedenken, dass das Gesamtbild in der Summe wichtiger sein könnte als der HBA1 oder der pp-Wert!

> Wie wäre es denn, wenn wir den Hasen erstmal fangen, bevor wir über die Zubereitung diskutieren?

Genau das halte ich für falsch. Alles, aber auch wirklich alles ums Essen muss/soll ein Betroffener wissen. Hier willst Du nun
ne Ausnahme? Entweder macht man es vorher richtig oder zu spät...so sieht nunmal leider die derzeitige Therapie aus.
Die beinhaltet allerdings auch neben ner Schulung ne ausreichende Versorgung mit Equipment.

mfG
dingo1

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