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Althausen

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unknown:
@micha,

Du kannst Dir am einfachsten einen Überblick verschaffen wenn Du am 13.10.2007 von 10:30 bis ca. 16 Uhr zum 17.Althäuser Pumpentreffen fährst.
Eintritt 10 Euro.


--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
fehlt mir was in meiner diabetischen bildung wenn man da nicht hinzieht?

--- Ende Zitat ---


Nein oder ja je nach Sichtweise. Man benötigt Teupes Schulung sicher nicht aber die Schulung kann helfen.


--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
war eigentlich jeder hier aus dem forum da, außer mir?

--- Ende Zitat ---


Die Frage hat dir Hexe ja schon beantwortet. Ich bin übrings auch einer der dort war. :-)


--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
is das schlimm wenn ich absolut kein bedürfnis habe mir sowas anzu tun?
was bringt mir das? ja bessere wert... sicherlich nicht zwangsläufig.

--- Ende Zitat ---


nein, aber siehe oben ob Dir was in der diabetischen Bildung fehlt.
Und zwangsläufig werden deine Werte nicht besser.


--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
welche neuen sachen?
was wird denn klarer?
welche zumsammenhänge?

--- Ende Zitat ---

z. B.

Fett/Eiweis (kann aber muss ja nicht neu sein)
Niederer Blutzucker und Unterzuckerung haben sind zwei verschiedene Dinge
Insulinwirkung ist nicht unbedingt das was im Beipackzettel steht von der Zeitdauer.
usw.


--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
wie wohnt man da? wie krankenhaus oder wie jugendherberge?
was macht man da den ganzen tag? von einem arzt zum nächsten oder unterricht wie zu schulzeiten?
wie sieht da ein "alltag" aus? wie lang ist da so ein tag und was macht man da sonst so?

--- Ende Zitat ---


Man wohnt in verschiedenen Häusern verteilt entweder in Einzelzimmern oder mit einem anderen Teilnehmer zusammen.
Ich hatte damals ein Einzelzimmer (oder 2 Zimmer)
Ist kein Krankenhaus.
Ablauf : Montag-Freitag:
Aufstehen,Frühstück (selbst herrichten und essen),Schulung 1, Mittagessen (kochen und essen), Schulung 2, Abendessen (selbst herrichten und essen), Schulung 3
Samstag und Sonntag entfällt Schulung 2.
Hinzukommt noch Aufräumen, Putzen, usw. als die ganze Hausarbeit die man so hat.
Dann gibt es auch noch die eingeständige Messung um 03:00 Nachts. Wobei sich Pärchen oder Gruppen per Telefon überwachen so das niemand den Termin verschläft und bei der Gummibären, normale Cola oder Traubensaft Orgie Nachts auch dabei ist :-)


--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
was sind da noch für leute? mehr jung oder eher alt?
sind da nur pumper oder auch penner?


--- Ende Zitat ---


Bei mir war das gemischt zwischen Jung und alt. Variiert aber bei jedem Kurs.


--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
sind da nur pumper oder auch penner?

--- Ende Zitat ---


Meist nur Puper(inen) soll aber auch Kurse für Penner(inen) geben. Bei uns sind allerdings auch Penner zum Pumpi konvertiert worden, d. h. es waren Ersteinstellungen dabei.


--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
wer bezahlt das? alles privat oder krankenkasse? wie teuer ist das ins gesamt und was sind einzeltfaktoren in den kosten die auf einen zukommen?
kommt da wie bei meiner ersteinstelung nachts um 3 uhr ne art krankenschwester und fordert mich zum aderlass auf?

--- Ende Zitat ---


Hängt von GKK ab ob die es zahlen. Bei mir hat damals die DAK Probleme gemacht und deshalb habe ich es selbst gezahlt. (waren glaube ich 1250 Euro)
Nein es kommt keine Krankenschwester aber zum Procedure sie Gumibärenorgie oben ;D

Grüßle

Norbert

klausing:
Ich war auch nicht in Althausen.
Nach dem ich Diabetes bekam hatte ich aber im Januar eine Reha mit Diabetes Schulung in Saalfeld. Was die Zusammenhänge betrifft, so kann ich nur sagen, dass wirklich vieles klarer wird.  Für mich auf jeden Fall, den ich hatte mich vorher ja nie richtig damit beschäftigt.
Mit Zusammenhängen meine ich hier solche Dinge wie Wirkungsweisen von Insulinen,Wirkkurven der verschiedenen Insuline und deren mögliche Veränderungen,  Bewegung und Insulinempfindlichkeit, Gewicht und Diabetes, Zuckerarten und deren Auswirkung, was sind Hypos, welche unterschiedlichen Arten von Hypos gibt es und wann können sie auftreten, Auswirkungen von Diabetes wenn sie nicht richtig behandelt wird, unterschiedliche Behandlungsmethoden .... so könnte ich die Liste fortsetzten!

Es wurden Basalratentests zu unterschiedlichen Tageszeiten gemacht. Daher wurde man natürlich auch mal nachts geweckt. Dann hatte jeder die Möglichkeit sein Meßgerät mit den Laborwerten zu vergleichen und so festzustellen wie gut es ist.
Es gab auch Kurse und Angebote zu anderen Themen z.B. Rückenschule, Entspannung, Massagen, Fußpflege, Pflegemittel ...
Es gab diverse Sportangebote von Hallensportarten über Radfahren bis Walken.

Während dieser Zeit hat man Kontakt zu allen Typen von Diabetekern. Der Informationsaustausch untereinander ist auch super. Wann hat man sonst mal die Gelegenheit sich so damit zu beschäftigen und auch so viele breit gefächerte Informationen und Erfahrungen zu bekommen. Ich habe es auch sehr genossen einfach mal "unter sich" zu sein und seinem Umfeld nicht immer was erklären zu müssen.

Für mich war das der ideale Einstieg und hat mir sehr geholfen Diabetes und den Umgang damit im Alltag zu verstehen. Ich kann es jeden nur empfehlen.

Ich habe auch gemerkt, dass ich mit ein paar Monaten Diabetes nicht unbedingt schlechteres Wissen haben musste gegenüber den alten Hasen. Die machten oftmals genauso viele Fehler oder haben eine Odyssee von Einstellungsversuchen hinter sich. Sehr oft haben sie sogar gefährliches Halbwissen mitgebracht, weswegen sie solche schlechten Werte hatten. Es wurden auch verschiedene Methoden oder gar Insuline bei den Patienten getestet, so dass man auch mal schlechtere Werte als vorher hatte. Am Ende waren sie aber bei den meisten besser als vorher. Meiner Meinung nach waren die Schulungen für diese "Altdiabeteker" sogar notwendiger als für die Leute welche es erst seit kurzem hatten.

Untergebracht waren wir in schönen Einzelzimmern. Gerade der Umstand, dass man mal raus ist aus seinem Alltag ermöglichte es einem sich mal richtig auf die Sache zu konzentrieren.
Hausarbeit und Kochen gab es bei uns nicht. Es wurde sauber gemacht und Essen wurde für uns gekocht. Es gab aber auch Kochkurse wo wir selbst gekocht haben. Das war aber auch das einzige mal wo wir "Hausarbeit" machen mussten.
Es war in gewisser Art und Weise wie in einem Hotel.
Natürlich war das ganze immer in einen gewissen zeitlichen Rhythmus gepackt. Das ganze musste ja organisiert werden. Es gab nicht wirklich einen Zwang zur Teilnahme an den diversen Kursen und Angeboten. Aber wenn man nicht dran teilnehmen möchte, warum fährt man dann erst hin?

Gezahlt hat das ganze (zuzüglich des üblichen Kuranteils) meine Krankenkasse.

Joa:
Moin Mischka,


--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
kritischere fragen zu dem hier so angepriesenen dorf.
fehlt mir was in meiner diabetischen bildung wenn man da nicht hinzieht?

--- Ende Zitat ---

Für Dich als "Hobby-Diabetiker"  - würde ich mal sagen - ist es gradezu unverzeihlich, nicht nach Althausen zu pilgern.  :gruebeln:

--- Zitat ---
was bringt mir das? ja bessere wert... sicherlich nicht zwangsläufig.

--- Ende Zitat ---

Primär bringt es mehr Verständnis der Stoffwechselzusammenhänge von Insulinwirkung und Glukohomöostase.
Teupes Regelwerke dienen alle dem Ziel eine praktische Steuerung des Blutzuckers so zu ermöglichen,
dass Du in möglichst jeder Situation in die Lage versetzt wirst, Deinen Blutzuckerverlauf zielgerichtet zu
steuern (wenn Du möchtest).


--- Zitat ---
sorry für meine skepsis, aber ich kann mir da nicht prickelndes zusammenreimen.
welche neuen sachen?
was wird denn klarer?
welche zumsammenhänge?
... bitte mal konkretisieren. danke

--- Ende Zitat ---


Lies mal da rein:

http://www.chrostek.de/wb/pages/startseite/diabetesdorf/curriculum.php
oder
folge dem Link in:
http://www.forum.diabetesinfo.de/forum/index.php?topic=1720.msg15771#msg15771

--- Zitat ---
ich könnte jetzt auch bei google suchen, aber ich würds gern von euch hören, die ja schon so - zitat - "gute"/"tolle" erfahrungen gemacht haben, höhren

--- Ende Zitat ---

Also ich täte jetzt mal sagen, dass ich  "erhellende" Kausalzusammenhänge verstanden/erkannt habe.

Vielleicht hilft es Dir als Orientierung für Deine eigene Einschätzung, wenn Du mal schaust, was "alte Diabeteshasen" so sagen, wenn Sie in Althausen waren.
Also Diabetiker, die seit Jahren/Jahrzehneten mit ihrem Diabetes leben und auch schon x-Schulungen, auch solche der guten Art, kennengelernt haben.

Der Regelfall ist wohl ein recht deutlicher  :patsch:.  
 :zwinker:

Gruß
Joa

Llarian:

--- Zitat von: Mischka am September 09, 2007, 02:46 ---
fehlt mir was in meiner diabetischen bildung wenn man da nicht hinzieht?
--- Ende Zitat ---

Kommt auf Deinen Kenntnisstand an. Eine gute Ausbildung und Wissensbasis für diabetologische Fragen kann man nicht nur in Althausen bekommen.


--- Zitat ---war eigentlich jeder hier aus dem forum da, außer mir?
--- Ende Zitat ---

Nein, ich aber schon ;)


--- Zitat ---is das schlimm wenn ich absolut kein bedürfnis habe mir sowas anzu tun?
--- Ende Zitat ---

Was meinst Du denn mit "sowas"?


--- Zitat ---was bringt mir das? ja bessere wert... sicherlich nicht zwangsläufig.
--- Ende Zitat ---

Wissen und das, was man damit anfängt, sind zwei verschiedene Dinge. Was eine Schulung in Althausen Dir bringen kann, ist

* ein besseres Verständnis, warum man zu welcher Zeit welchen BZ hat, obwohl das auf den ersten Blick doch gerade ganz anders sein sollte,
* einen Satz an "Regelwerken", mit denen man im Alltag Situationen erkennt und gezielt darauf reagiert, um den BZ da hinzubefördern, wo er hingehört
* ein Begreifen und Erkennen von Zusammenhängen um den eigenen Stoffwechsel, das man vorher nicht hatte
* mehr Sicherheit im Alltag, weil man nicht auf den BZ reagiert, sondern ihn gezielt steuert
... und einfach eine sehr spannende, aufschlußreiche und zwerchfellbelastende Zeit.


--- Zitat ---welche neuen sachen?
was wird denn klarer?
welche zumsammenhänge?
--- Ende Zitat ---

Dinge, die man zwar isoliert vorher schon gewußt haben kann, deren Zusammenspiel für den BZ einem vorher aber niemand gesagt hat.
z.B. warum der BZ sinkt, obwohl ich mich weniger bewegt und sogar ein Nickerchen gemacht habe, warum der BZ manchmal komplett anders reagiert, obwohl ich exakt dieselben BEs gegessen und dieselben Insulinmengen gegeben habe wie sonst, warum Fett/Eiweiß eben nicht ohne Berechnung sind, warum der BZ bei Bewegung mal steigt und mal fällt... und die Erkenntnis, daß der BZ eben nicht macht, was er will und soooo unvorhersagbar ist, sondern daß man vorher einfach zu wenig wußte und die Gesetzmäßigkeiten dahinter eben nicht gekannt hat.


--- Zitat ---wie wohnt man da? wie krankenhaus oder wie jugendherberge?
--- Ende Zitat ---

Wurde ja schon etwas beschrieben... es ist ein Dorf mit mehreren Häusern, in denen man in 1- oder 2er Zimmern untergebracht ist. Es ist keine Krankenhauseinrichtung, gibt eine große Küche in jedem Haus, in der gemeinsam gekocht und gegessen (und abgewaschen) wird und man auch viel der freien Zeit miteinander verbringt...  Im "Rathaus" finden die SChulungen statt, es gibt eine Fußambulanz und die Praxis von Dr. Teupe samt Wohnhaus.


--- Zitat ---was macht man da den ganzen tag? von einem arzt zum nächsten oder unterricht wie zu schulzeiten?
--- Ende Zitat ---

An Ärzten gibt es Dr. Teupe und eine Kinderdiabetologin (von der ich bei unserem Kurs allerdings nciht viel gesehen habe, weil die jüngsten Teilnehmer bei uns schon in der Pubertät waren). Jedes Haus hat einen Betreuer/eine Betreuerin, die meisten selbst Diabetiker, die man bei Fragen und Problemen ansprechen kann. Zum Ablauf wurde ja schon ein wenig geschrieben...


--- Zitat ---und was macht man da sonst so?
--- Ende Zitat ---

Am Wochenende hat man ja etwas mehr Zeit und kann ein wenig die Gegend erkunden... es heißt nicht umsonst das "liebliche Taubertal", es ist eine wirklich sehr schöne Gegend.


--- Zitat ---was sind da noch für leute? mehr jung oder eher alt?
--- Ende Zitat ---

Je nach Kurs verschieden. Bei mir von 10 bis 59 Jahren alles dabei, mit Schwerpunkt auf jünger.


--- Zitat ---sind da nur pumper oder auch penner?
--- Ende Zitat ---

Beides, aber hauptsächlich Pumper und solche, die es werden.


--- Zitat ---wer bezahlt das? alles privat oder krankenkasse?
--- Ende Zitat ---

Normalerweise die Kasse. Manche Kassen stellen sich allerdings etwas quer und lehnen den Kostenübernahmeantrag ersteinmal ab. Das läßt sich dann in den meisten Fällen mit etwas Engagement und Unterstützung von Dr. Teupe lösen. Meine KK (Barmer) hatte vorher noch nichts von Althausen gehört und hat sich erstmal schlau gemacht und den Antrag dann kommentarlos bewilligt - inklusive Fahrtkosten. Im Gegenzug bin ich dann nach der Schulung auch zu dem Sachbearbeiter einmal persönlich hingegangen und habe Feedback gegeben, daß das ganze eine sehr sinnvolle und hilfreiche Maßnahme war.


--- Zitat ---kommt da wie bei meiner ersteinstelung nachts um 3 uhr ne art krankenschwester und fordert mich zum aderlass auf?
--- Ende Zitat ---

Nein, das wird wie schon beschrieben, in Eigenregie gemacht. Auch sonst wird in der gesamten Zeit recht viel getestet, insgesamt mindestens neunmal am Tag, damit genügend Datenmaterial zur Therapiefindung besteht.


--- Zitat ---wie gesagt, ich kann mir unter "althausen" NICHTS vorstellen - deswegen die lustige fragerunde.
--- Ende Zitat ---

Wer nicht fragt, bleibt dumm. Wenn also noch Fragen offen sind - her damit.


Mein Haupteindruck aus den 3 Wochen in Althausen: völlig neue Dimensionen. Als ich da war, hatte ich bereits seit 27 Jahren Diabetes und eigentlich gedacht, so viel neues kann man mir da nicht mehr erzählen... denkste. Am Anfang kam eine gewisse Unsicherheit dazu, weil irgendwie alles und jedes, das man früher einfach so gemacht hat, auf einmal Einfluß auf den BZ zu haben schien. Ich war aber wohl nicht die einzige... eine der Betreuerinnen, mit der ich mal geschnackt hatte, meinte, daß es vielen so geht und man am Anfang Bedenken hat zu husten (übertrieben formuliert ;) ) Dann kommt die Phase, wo man an sich selbst sieht, daß das ganze nicht nur Theorie ist, sondern wirklich echt funktioniert in der Realität und damit kommt dann langsam die Sicherheit, die Regelwerke zu akzeptieren. Viele davon wendet man im Dorf das erste Mal an und man weiß, wenn etwas schiefgehen sollte, kann nicht viel passieren. Diese Erfahrungen und Sicherheit im Umgang nimmt man dann nach Hause mit. Überhaupt wird das "schiefgehen" reduziert, weil man lernt, immer mehr Fehlerquellen auszuschließen bzw ersteinmal als solche zu erkennen.

Grüße
Anja

Corinna:
Hallo Joa!


--- Zitat von: Joa am September 09, 2007, 00:43 ---

--- Zitat ---
Was mich nur ein bisschen stört ist, dass wir im Moment nicht gesagt bekommen, wo wir hin sollen.

--- Ende Zitat ---

Als gewissen Mangel sah ich allerdings an, dass Teupe sein System des Regelwerkes nicht eingangs im Überblick so richtig vorstellt. In der Folge ist die Orientierung im Schulungsverauf, wo was grade hingeört, manchmal kniffelig. Und die Zeit zum Kniffeln ist knapp.

--- Ende Zitat ---


Ja... es ist halt einfach das Problem, dass es so viele Regeln gibt, und die erst mal gewisse Grundlagen brauchen, damit man sie überhaupt versteht. Bis jetzt komm ich vom Verständnis her und trotz das etwas gesprungen wird, ganz gut klar. Aber so viel Zeit ist ja auch noch net (man gewöhnt sich ganz schnell die Sprache hier an.. ;) ) vergangen.


--- Zitat ---

--- Zitat ---
Also wir kriegen gesagt "Spritz dies, tu das... etc", aber ich mag halt gerne wissen, wo das Ziel ist. Den Weg dahin, wenn ich den jetzt noch nicht verstehe, ist das ja ok, das wird mir dann vielleicht in 2 Wochen im Nachhinein klar sein, aber ich würd wenigstens wissen, worauf man hinarbeitet... na ja, aber auch das werden wir noch erfahren... ich bin nur eben nicht der Mensch, der einfach nur ausführt, sondern ich möchte immer wissen mit welchem Ziel...

--- Ende Zitat ---


Teupes Vorgaben waren nach meinem Erleben Empfehlungen. Folgst Du ihnen mit Erfolg, kann er dann daran seine Theoreme praktisch nachvollziehbar aufweisen. Folgst Du ihnen nicht, ggf. auch.

Er akzeptiert allerdings durchaus, wenn Du Deine Methode vorträgst, die schon anders sein kann, als sein Empfehlung. Zumindest wenn er nachvollziehen kann, dass Deine Verfahrensweise zielführend ist.

--- Ende Zitat ---


Also ich für mich habe entschieden: ich weiß ja, was ich in den jeweiligen Situationen machen würde, weiß aber auch, dass ich manchmal gut damit hinkomme, manchmal eben nicht (halt Chaos-Management), und das war ja auch das, was mich an meinem System stört. Ich war auch gar nicht mal so unerfolgreich mit meinem System: HbA1c: 6,3. Aber jetzt bin ich ja hier, um mal ein anderes System auszuprobieren und mache dann auch alles so, wie in den Schulungen gesagt wird, dann habe ich einen sauberen Vergleich. Und dann fänd ichs auch doof, wenn ich sagen würde "Nee, ich würd das jetzt so und so machen, und egal was du sagst, ich mach es jetzt auch so", denn dann sehe ich ja nicht, obs nicht doch mit den Teupschen Regeln besser gehen würde. Und falls es nicht klappen sollte, was ich allerdings nicht glaube (denn als Mathematikerin glaube ich an Formeln, wenn sie bewiesen oder logisch erklärt werden), dann könnte ich immer noch wieder dahin zurück, wo ich vorher war.


--- Zitat ---

--- Zitat ---
Weil meine Werte im Moment viel schlechter als zu Hause sind,

--- Ende Zitat ---

Warum?

--- Ende Zitat ---


Weiß der Teupe warum... ;)
Als ich zu Hause war, hat mein FSM im Durchschnitt 110-116 gesagt, jetzt sagt es 130 und die Durchnittswerte sind seit Mittwoch 147 auf Samstag 156 immer weiter angstiegen. Ich persönlich erkläre es mir dadurch, dass ich mich vorher immer viel bewegt habe, und hier sitzt man ja nur rum, weil man sich ja nicht bewegen soll, um möglichst wenig Einflussfaktoren zu haben. Das akzeptiere ich zwar auch, zwar ungern, aber ich verstehs ja. Aber angeblich reguliere ich dann demnächst up, weil meine Werte um 3Uhr nachts so aussehen: 151, 137, 122, 68. Na ja, wenn er das sagt, wird es wohl so sein, er ist ja der, der Ahnung hat, wenn man nur die Werte sieht, klingt es auch logisch, aber im Moment hab ich jeden Tag Werte deutlich über 200 (und nicht nur die pp-Werte, die ich zu Hause sehr selten gemessen habe), und zu Hause hatte ich die in den letzten Tagen sehr selten und da ist das dann irgendwie frustrierend.

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