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Alkohol und Insulin

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Matthias Widner:
Jörg, du hast ja vollkommen Recht. Es war ja auch die "Kurzfassung" des Prozesses. Ich hatte es nur geschrieben, weil weiter oben gesagt wurde, dass Spirituosen nicht zu beachten sind. Das halte ich persönlich für gewagt, da dieser Prozess => Alkoholdehydrogenase => BZ sinkt aufgrund des fehlenden Zuckers aus der Leber, bei einigen Alkoholika sehr stark sein kann.

Kalo, Whisky ist bekanntlich auch etwas anders als Wodka oder Gin. ;)

Ludwig II:
Bei mir gehen immer ein paar Biere, das macht dem DM noch nichts  :prost: glück gehabt

dingo1:
hi:)

> Alkohol, dat is wie ein Kondom um die Leber.

schöner Spruch! Von welcher Uni?

> Bei mir gehen immer ein paar Biere, das macht dem DM noch nichts

dochdoch, der GI macht das beim 2-er. Bier ist in etwa vergleichbar mit gezuckerten Getränken. Bei Typ-2 gibt es leider neben der
Resistenz noch sowas wie die Sekretionsstarre (also die Erstantwort Insulin auf Nahrung fehlt). Das Ergebnis sind schöne pp-Ausreisser.

Nur, wenn die Erstantwort noch da ist (gehe ich mal aus bei typ-3), kommt bei Überlast der Betazellen durch schnelle KH/BE die Er-
schöpfung selbiger noch rascher. Ein 2-er mit Resistenz bemerkt das selten bis nie, da nur der Blutglucosegehalt überwacht wird
und nicht die Insulinspiegel, die je nach Therapie und Restresektionsleistung sehr unterschiedlich bei gleichem Blutzucker sein
können. (Ich meine hier weniger die absolute Höhe als die Zusammensetzung aus Eigen-/Fremd-/Proinsulin).

mfG
dingo1

Kalo:

--- Zitat von: Matthias Widner am August 09, 2007, 10:09 ---
Ich weiß, dass es sich auf KH bezieht. Aber man kann es missverstehen. Vor allem Spirituosen senken den BZ sehr stark. Tw. sogar noch nach 6h. Daher ist bei Wodka etc. Vorsicht angesagt.

--- Ende Zitat ---


Widerspruch! Spirituosen senken bei mir den BZ überhaupt nicht!!! Vielleicht darf man das nicht verallgemeinern, wie so vieles beim Diabetes nicht.


--- Zitat von: Matthias Widner am August 09, 2007, 20:41 ---
Kalo, Whisky ist bekanntlich auch etwas anders als Wodka oder Gin. ;)

--- Ende Zitat ---


Worin unterscheidet sich denn Whisky von Wodka oder Gin? Grundlage für alle drei Spiritousen ist Getreide!!

klausing:
Whisky und Gin worin die sich unterscheiden?
OK, ich arbeite in einer Spirituosenfirma, daher kann ich hier einige Auskünfte geben.
Whisk(e)y kann durchaus Zucker enthalten. Whisky hat nach der Lagerung durchaus unterschiedliche Farbmuster. In der Vergangenheit wurde dies mit Farbstoffen ausgeglichen. Da der bevorzugt benutzte Farbstoff seit 2 Jahren kennzeichnungspflichtig ist, hatten die Hersteller ein Problem. Wer wollte denn auf seinen Whisky eine E-Nummer hinten drauf schreiben? Man suchte nach einem Ersatzstoff den man nicht aufführen muss. Die Lösung war Zuckercoleur. (übrigens auch zu empfehlen wenn eure Bratensoße mal nicht richtig braun sein will :D )
Dieser Stoff wird nun beigesetzt um dem Whisky eine einheitliche Farbe zu geben. Ich gebe zu, die Mengen sind sehr gering, aber wir haben hier ja auch Leute die unterschiedlich auf gewisse Mengen reagieren.
Bei Gin hingegen wird teilweise von Haus aus nachträglich Zucker zugesetzt um den Geschmack zu beeinflußen. Diese Info findest Du sonst nirgendwo ... es ist aber als ein offenes Geheimnis seitens der Hersteller. Vor allem in billigen Gins wird dies gehandhabt. Man hebt durch den zugesetzten Zucker die eigentliche Ginnote noch etwas an. Er schmeckt dann einfach gehaltvoller.

Ich finde aber die Diskussion hier sehr interessant. Wieviele unterschiedliche Auswirkungen es doch gibt. Mir fällt es zwar manchmal etwas schwer die Infos meinem Typ3 zuzuordnen, aber ich lerne ja auch noch ...

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