Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich

Diabetes und Heilfasten?

<< < (2/4) > >>

Llarian:

--- Zitat von: AxTRIM am Juli 19, 2007, 15:58 ---dieses doofe Schlacke Märchen aufkommt

--- Ende Zitat ---

Um welche Substanzen es explizit ging, hat Adrian ja aufgezählt. Und der Begriff Hungerazidose kommt nicht von ungefähr.

Grüße
Anja

AxTRIM:
Nochmal Hallo,

vielleicht denkst Adrian ja das Heilfasten eine absolute Nulldiät ist, ist es aber ja nicht. Klar, Energiezufuhr wird auf ein absolutes Minimum reduziert, aber es wird immerhin noch etwas aufgenommen. Hier mal was von der Uni Düsseldoof:

Heilfasten

Der gedankliche Ansatz des Heilfastens ist ganzheitlich: Die Fastenzeit soll zur Selbstbesinnung genutzt werden und um vielleicht eine Änderung der Lebensweise durch Verzicht auf Nahrungs- und Genussmittel herbeizuführen. Heilfasten dient also weniger der Gewichtsreduktion als vielmehr der Selbsterfahrung. Die große Beliebtheit des Heilfastens resultiert aus der Verbindung mit dem Begriff "Heilung".
Das Vorgehen entspricht im Wesentlichen dem Saftfasten. Es soll chronischen Krankheiten vorgebeugt oder sogar eine Heilung erreicht werden. Zwar berichten fastende Diabetiker immer wieder von einem Abfall der Blutzucker- und Blutdruckwerte, von einer Heilung kann jedoch nicht gesprochen werden. Heilfasten kann eine medizinisch notwendige Therapie nicht ersetzen, so dass dieser Begriff irreführend ist.

Quelle: http://www.diabetes.uni-duesseldorf.de/ernaehrung/texte/index.html?TextID=1120

Also, Heilfasten = unbedenklich wenn man sich an ein paar Spielregeln hält.

EDIT: OK, im Text steht ja noch mehr. Zum einen hat Adrian recht wenn er sagt, dass es die Niere belastet und auch Gicht Patienten sollten nicht fasten. Alle anderen, auch Diabetiker, können nach Rücksprache mit dem Arzt aber das fasten in Angriff nehmen.

Immer noch nicht fastende Grüße,
Peter

Adrian:

--- Zitat von: AxTRIM am Juli 19, 2007, 15:58 ---
Hallo Adrian,

sorry aber.. hääää??? Also ne, der Körper verschlackt sicherlich nicht - was ist das überhaupt? Den Mediziner mit dem Du gesprochen hast nehme ich jetzt mal nicht so ernst, wenn ein Mediziner schon von Schlacke oder entschlacken redet... In unserem Körper ist keine Schlacke die raus müßte! So kann sich auch keine Schlacke ansammeln die nachher vom Körper wegtrainiert wird. Ich weiß nicht warum immer wieder dieses doofe Schlacke Märchen aufkommt und es von vielen, ohne zu hinterfragen, rezitiert wird.

Schlackefreie Grüße,
Peter

--- Ende Zitat ---


Ja eben!

Aber das Heilfasten steht ja immer unter der Prämisse "Entschlacken".
Was Schlacken genau sind, ist nicht definiert, wird aber meist als Stoffwechselgifte etc. angesehen.
Da sich nun aber erwiesenermaßen beim Heilfasten mehr davon im Köper ansammeln, kamen die "Heilfastenmediziner" in Erklärungsnöte...
... und haben die Geschichte mit dem "trainieren" für sich entdeckt.

Das bedeutet aber vor allem für mich: Selbst die Befürworter des Heilfastens geben zu, dass sich beim Fasten Giftstoffe im Körper sammeln, die sich unter anderem auf die Gelenke und die Niere schlagen können.

Folglich würde ich mit Nierenschäden nicht fasten.

LG|Adrian

AxTRIM:
Hast ja gewonnen! Wie ich oben im EDIT schon gesagt habe sollten Patienten mit Nierenschäden nicht fasten!

Auch als nichtmehr rauchender Raucher jetzt die Friedenspfeife ansteckende Grüße,
Peter

Adrian:

--- Zitat von: AxTRIM am Juli 19, 2007, 16:14 ---
Auch als nichtmehr rauchender Raucher jetzt die Friedenspfeife ansteckende Grüße,
Peter

--- Ende Zitat ---


Angenommen!

Und bezüglich BZ steigt/fällt brauchen wir jetzt einen freiwilligen, der das testet.
Natürlich nicht als "Heilfasten" sondern als "Studie über die Auswirkungen besonderer Stoffwechselvorgänge auf den Blutzucker eines Diabetikers".

Klingt dann auch viel professioneller ;-)

LG|Adrian

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln
Powered by SMFPacks Likes Pro Mod